Foto: La Réserve Seychelles
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La Réserve Seychelles: 6 private Villen zwischen Ozean und Regenwald

Auf der Suche nach einem Privatparadies? Dann ab auf die Seychellen. Denn das im Oktober 2026 eröffnete La Réserve Seychelles hält zwischen Ozean und Regenwald Luxus und Erholung pur bereit.

Mit dem La Réserve Seychelles erfüllt sich Gründer Michel Reybier seinen ganz persönlichen Traum vom Inselparadies. Nur eine Handvoll Villen formen gemeinsam das Refugium am weißen Strand von Praslin.

Wo liegt’s? Die Anlage liegt am nordöstlichen Zipfel der zweitgrößten Seychellen-Insel Praslin, mit bestem Blick auf die Nachbarinsel Curieuse. Dank direktem Zugang zum Strand und unmittelbarer Nähe zum Regenwald können Gäste sich hier ganz im Einklang mit der Natur vollkommen der Entspannung hingeben.

Wie viele Villen? Gerade einmal sechs private Villen zwischen 695 und 880 Quadratmetern (Innen- und Außenbereich) stehen im La Réserve zur Verfügung, mit Raum für je sechs bis zwölf Personen. Exklusivität wird also großgeschrieben.

Ein offener Aufenthaltsraum unter einem Reetdach mit weißen Sprengwerkbindern und Deckenventilatoren. Um einen niedrigen Holztisch mit Blumengesteck stehen Sofas und Sessel auf einem bunt gestreiften Teppich, dahinter eine Bar und Esstische.

Foto: La Réserve Seychelles

Palmstrohdächer und rosafarbener Granit: Baumaterial von der Insel

Was verspricht das Interieur? Bei der Gestaltung der Villen lag der Fokus ganz auf der Nutzung lokaler Materialien und Bauweisen. Angefangen bei den aus den Blättern der Latanier-Palme gefertigten Dächern über reichlich Flechtkunst an den bequemen Möbeln bis zum lokalen, rosafarbenen Granit: Wo es ging, wurden die Seychellen selbst in das Design einbezogen. Durch den Einsatz dieser naturnahen Materialien verschwimmt die Grenze zwischen menschengemachter Architektur und Naturwunder förmlich.

Die Einrichtung ist nobel und elegant, aber nicht protzig. Kunstvoll gearbeitete Holzmöbel versprühen Wärme, ohne erdrückend zu wirken. Die Wohnbereiche sind mit einem Auge fürs Detail dekoriert mit Bildern, Kunstobjekten, Vasen, Büchern und Spielen, sodass Gäste sich hier ganz wie zu Hause fühlen können. Auf einen Fernseher wurde ganz bewusst verzichtet. In den Schlafzimmern wiederum herrscht ein ruhestiftender Minimalismus. Herzstück einer jeden Villa aber ist die Küche.

Ein Schlafzimmer mit Himmelbett und geraffter Moskitonetzbespannung, dahinter ein Schreibtisch mit Lampe und Büchern. Links führt eine offene Tür auf einen Balkon mit Tagesbett.

Foto: La Réserve Seychelles

Wo essen und trinken? Denn in ebendieser Küche zaubert ein eigener Koch täglich aufs Neue ein maßgeschneidertes Menü für die Gäste. Zum Einsatz kommen dabei lokale Produkte, etwa der vor Ort gefangene Fisch, frisches Obst und Gemüse vom Morgenmarkt sowie die im Garten der Anlage geschnittenen Kräuter. Wer sich eingehender mit der Küche der Seychellen auseinandersetzen will, hat dazu bei einem Koch- und Cocktail-Workshop Gelegenheit.

Wenn es aber doch mal etwas geselliger sein soll, dann geht es in die Beach Bar & Grill. Tagsüber dient die Location als lässige Strandbar. Abends aber verwandelt die Bar sich in ein kleines Restaurant für ein romantisches Dinner mit Blick auf den Ozean.

Foto: La Réserve Seychelles

Vallée de Mai und Hochseefischen: Was außerhalb der Villa wartet

Was gibt es in der Umgebung zu entdecken? Ob begleitetes Tauchen, Hochseefischen, Golfen oder eine geführte Wanderung ins Vallée de Mai – an möglichen Unternehmungen auf Praslin oder den umliegenden Inseln mangelt es nicht. Ein Highlight für kulinarisch interessierte Gäste ist sicherlich der gemeinsame Gang mit dem Küchenchef über den lokalen Markt, mit anschließendem Besuch bei den Fischern.

Für kleine Gäste steht zudem an fünf Tagen in der Woche ein abwechslungsreiches Programm bereit. Die Palette reicht hier von Bastel- und Kunstworkshops über spielerische Herausforderungen und Naturschutzkurse bis hin zu einer Einführung ins Tauchen. So bleibt der Urlaub auf den Seychellen eine wertvolle Erinnerung für das zukünftige Leben.

Wie sieht’s mit Wellness aus? Ein klassisches Spa gibt’s im La Réserve nicht. Stattdessen soll diese Rolle die Nähe zur Natur übernehmen, mit wohltuendem Ozeanwasser, schmutzfreier Naturluft und dem beruhigenden Grün der Regenwälder. Wer trotzdem etwas Struktur braucht, nimmt an den fünfmal pro Woche angebotenen Wellness-Ritualen teil, mit Spaziergängen, Dehnübungen und vitaminreichen Säften und Müsliriegeln. Ziemlich sportlich geht es wiederum im Bootshaus zu. Hier können Gäste sich zwischen Kajak, Paddleboard und Schnorchelausrüstung entscheiden und sich sogleich in die Fluten stürzen.

Was kostet der Spaß? Die Villen sind ab etwa 5.250 Euro pro Nacht verfügbar.

Weitere Infos unter www.lareserve.com/seychelles.

Kokospalmen neigen sich über einen schmalen Sandstrand, dahinter liegen runde Granitfelsen in einer flachen türkisfarbenen Lagune.

Foto: La Réserve Seychelles

Häufige Fragen

Wie kommt man nach Praslin?
Die Insel liegt rund 45 Kilometer nordöstlich von Mahé. Die Fähre Cat Cocos braucht etwa eine Stunde und fährt mehrmals täglich, der Flug mit Air Seychelles dauert rund 15 Minuten. Für die Einreise brauchen Reisende eine vorab beantragte Travel Authorisation, derzeit etwa 10 Euro.
Was macht das Vallée de Mai besonders?
In dem Palmenwald wachsen über 4.000 Coco-de-Mer-Palmen, deren Nuss als größter Samen der Welt gilt. Seit 1983 gehört das Tal zum Weltnaturerbe der UNESCO. Der Eintritt liegt bei etwa 20 Euro, geöffnet ist täglich.
Welche Strände lohnen sich?
Anse Lazio im Nordwesten gilt als bekanntester Strand der Insel und zeigt sich zum Sonnenuntergang von seiner besten Seite. Anse Georgette erreichen Gäste über einen Fußweg von rund 45 Minuten oder über das Hotel Lemuria, wofür eine Anmeldung nötig ist. Anse Volbert fällt flach ab und hat Restaurants in Laufnähe.
Konrad Bender
Konrad hat Geschichte studiert, das Mittelalter, um genau zu sein. Logisch, dass es ihm die geschichtsträchtigen Orte Europas besonders angetan haben. Egal ob in den historischen Städten Deutschlands, einsam im Norden Norwegens oder wandernd in den Vogesen – überall findet Konrad eine Story, die es zu erzählen lohnt. Hauptsache, nicht am Strand liegen – das ist so gar nicht Konrads Ding.