Ein freier Parkplatz im Urlaub wirkt harmlos, bis das Schild daneben Rätsel aufgibt. Zusatztafeln und Farbcodes unterscheiden sich zudem von Land zu Land, und ein falsch abgestelltes Auto wird schnell teuer. Sunny Cars hat deshalb die ungewöhnlichsten Parkregeln Europas zusammengetragen. Denn wer sie kennt, spart sich teuren Ärger.
Dänemark: Der Bordstein zählt mit

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Hygge klingt nach Kerzenschein und Gelassenheit. Beim Parken endet die dänische Entspannung jedoch exakt bei 10 Metern. Die Straßenverkehrsordnung schreibt nämlich diesen Abstand zu jeder Kreuzung und jedem Radweg vor. So behalten alle beim Einfahren freie Sicht. Bei abgerundeten Ecken zählt die nächstliegende Kante mit scharfem Winkel. Schließlich werden für den zu knappen Abstand mindestens 70 Euro fällig, und das Knöllchen reist notfalls bis nach Deutschland hinterher.
Frankreich: Parken im Halbmonatstakt

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Mitten im Monat wechselt in Frankreich die erlaubte Parkseite. Das »Stationnement alterné semimensuel «, das halbmonatliche Wechselparken, regelt die Seite nach Datum. Vom 1. bis 15. gilt die Seite mit den ungeraden Hausnummern. Vom 16. bis zum Monatsende ist dann die gerade Seite dran. Entsprechende Schilder markieren die betroffenen Straßen. Wer die Seite verwechselt, zahlt ab etwa 15 Euro. Schnelles Bezahlen bringt Rabatt, Zögern verdreifacht hingegen die Summe.
Griechenland: Der Trick mit den Linien

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Versteckte Logik steckt in griechischen Halteverbotsschildern. Entscheidend sind dabei die senkrechten Linien auf dem Schild. Eine Linie steht zunächst für ein eingeschränktes Halteverbot in ungeraden Monaten wie Januar oder Mai. Zwei Linien gelten hingegen in geraden Monaten wie Februar oder Juni. Ein genauer Blick lohnt sich daher, sonst steht das Auto schnell im falschen Monat auf der falschen Seite. Verstöße starten außerdem bei 20 Euro, und im Ernstfall kassiert die Polizei kurzerhand das Kennzeichen ein, bis die Strafe beglichen ist. Ohne Nummernschild steht das Mietauto dann erst mal.
Italien: Wenn der Kuss teuer wird
Küssen verboten? In der süditalienischen Stadt Eboli, gelegen in Kampanien nahe Salerno, soll ein Kuss im Auto bis zu 500 Euro kosten. Ganz sicher belegt ist die Regel allerdings nicht, sie kursiert vor allem in Reisegeschichten. Wer trotzdem auf Nummer sicher gehen will, spart sich die Zärtlichkeit fürs Hotel auf. Abseits der Romantik lauert zudem die zweite Falle. Viele Städte richten sogenannte »Zona a Traffico Limitato« ein, kurz ZTL, also verkehrsberuhigte Zonen. Sie liegen oft in historischen Altstädten und sind nur mit Sondererlaubnis befahrbar. Schließlich droht ohne Genehmigung ein Bußgeld von rund 100 Euro.





