Mit dem Voaara Madagascar hat auf der madagassischen Insel Sainte-Marie ein regelrechtes Refugium für gestresste Globetrotter geöffnet. Gerade einmal sieben Bungalows und eine Villa bilden gemeinsam ein Resort, in dem sich die Zeit vergessen lässt.

Wo liegt’s? Am nordwestlichen Strand der kleinen Insel Sainte-Marie, die der nicht ganz so kleinen Insel Madagaskar vorgelagert ist. Und damit in bester Lage für einen ausgedehnten Erholungsurlaub am Treffpunkt von Meer und Dschungel.

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Wie viele Zimmer? Bisher sieben Bungalows, die allesamt Richtung Meer ausgerichtet sind, sowie eine Villa mit drei Schlafzimmern und Pool. Bis Ende 2026 sollen weitere zehn Unterbringungsmöglichkeiten dazu kommen.

Schlafzimmer eines Bungalows im Voaara, Madagaskar, mit großem Himmelbett unter Strohdach, weißen Leinenbaldachinen, natürlichen Textilien in Beige und Blick in den grünen Außenbereich.

Foto: Mark Williams / Design Hotels

Treibholzbalken, Palmstroh und Waschbecken aus versteinertem Holz

Was verspricht das Interieur? Die Bungalows und die Villa im Voaara sprechen eine einheitliche Designsprache. Die stilvollen Möbel in eleganten, dunklen Holztönen stammen aus regionaler Fertigung. Dazu kommen helle Leinen- und Wollstoffe auf den Betten und an den Wänden, abgerundet durch gekonnt platzierte Dekoelemente. Alles gemeinsam bildet eine erdnahe, beruhigende Farbpalette. Unterstützt wird dieses Bild von den weiß gekalkten Wänden und den mit Palmstroh gedeckten Dächern, die von aus Treibholz gefertigten Balken gestützt werden. Umgebung und Gebäude gehen so nahtlos ineinander über. Einzig der glatte, in einem Stück gegossene Betonboden bildet einen Kontrast zu den sonstigen Naturmaterialien, steuert so aber noch eine Prise Minimalismus bei.

Hervorzuheben sind außerdem die Bäder, die sich in einen Innen- und Außenbereich aufteilen lassen. So sind einige der Bungalows mit einer Outdoor-Badewanne mitten im Dschungel ausgestattet, alle Unterkünfte verfügen außerdem über Rainfall-Duschen und Waschbecken aus versteinertem, mehrere Millionen Jahre altem Holz. Wo gibt es das sonst?

Wo essen und trinken? Verhungern muss im Voaara niemand, ganz im Gegenteil. Im Restaurant »La Plage by Sarrion« verwebt der spanische Küchenchef Aleixandre Sarrion gemeinsam mit seinem madagassischen Team gekonnt mediterrane, asiatische und südamerikanische Einflüsse zu einem schmackhaften Ganzen und garniert den Mix noch mit regionalen Geschmacksnoten. Viele der genutzten Obst- und Gemüsesorten wachsen dabei vor Ort in einem Permakultur-Garten. Die flüssige Begleitung wiederum kommt aus dem gut ausgestatten Weinkeller des Restaurants. Optik und Ambiente stehen dabei im Einklang mit den Unterkünften des Hotels.

Wer nach mehr Laissez-Faire verlangt, findet dieses am Lunch Spot »Le Grill« oder in flüssiger Form in »Franco’s Bar«. In naher Zukunft soll außerdem noch eine Ceviche- und Sashimi-Bar eröffnet werden.

Innenbereich des Restaurants im Voaara auf Madagaskar mit hohem offenem Strohdach aus Naturholzkonstruktion, hängenden Rattanleuchten, geflochtenen Sesseln auf Holzdeck und Meeresblick durch die offenen Seiten.

Foto: Design Hotels

Von Juni bis September: Buckelwale direkt vom Boot aus beobachten

Was kann man unternehmen? Was man halt auf einem Inselparadies so macht: Das Angebot des Voaara erstreckt sich von wassernahen Aktivitäten wie Schnorcheln, Angeln, Tauchen, Surfen über Radtouren auf dem E-Bike bis hin zu Quad Biking. Wer sich lieber die ganze Zeit die Sonne auf den Pelz scheinen lassen möchte, kann das natürlich auch tun. Aber bitte Sonnencreme nicht vergessen. Ein besonderes Highlight bietet sich zwischen Juni und September an, dann nämlich starten Bootstouren auf den Ozean, von wo Gäste mit etwas Glück die vorbeiziehenden Buckelwale beobachten können.

Noch nicht fertig, aber schon geplant ist außerdem ein umfangreiches Wellnessangebot mit fünf Anwendungsräumen, ergänzt um ein Dampfbad, eine Sauna und ein Kältebecken. Ebenfalls in Planung sind ein Gym sowie ein Tennis- und ein Padel-Platz.

Das "Bird's Nest" des Voaara auf Madagaskar: eine runde Sitzplattform aus Treibholzgeflecht mit Blick über Palmen und tropische Vegetation auf das weite türkisblaue Meer.

Foto: Mark Williams / Design Hotels

Highlight des Hotels? So geht Romantik: Aus einem alten Wasserturm wurde im Voaara kurzerhand eine exklusive Dinner-Location. Die sieht aus wie ein riesiges Vogelnest und stellt damit einen wunderbaren Rückzugsort inmitten der ohnehin schon ruhigen Umgebung dar. Nicht nur können Gäste hier ein Essen mit fantastischer Aussicht genießen, mit Einbruch der Dunkelheit zeigt sich hier oben auch der Nachthimmel von einer unvergleichlichen Seite.

Was kostet der Spaß? Ab etwa 1.400 Euro für zwei Personen pro Nacht in Vollpension

Hier geht’s zur Website des Voaara Madagascar.

Luftaufnahme der Voaara-Anlage auf Madagaskar mit Strohdach-Bungalows, die zwischen üppiger Tropenvegetation am langen weißen Sandstrand mit türkisem Meer liegen.

Foto: Design Hotels