Wo liegt’s? In Namibia, mitten im Hoanib-Tal, am nördlichen Ufer des gleichnamigen Flusses, keine 25 Kilometer vom bestehenden Hoanib Valley Camp entfernt. Von hier aus geht’s weiter ins Kaokoland oder an die Skelettküste, die praktisch schon vor der Tür liegt. Für eine bequeme Anreise ist noch eine eigene Landebahn in Planung, die gerade einmal fünf Fahrminuten entfernt liegen soll.
Wie viele Zelte? Acht Doppelzelte, zwei für Familien, alle im klassischen Safari-Stil. Bad mit Innen- und Außendusche gehört dazu, ebenso wie eine Klimaanlage und eine private Terrasse mit Plunge-Pool, von der aus sich der Wüstenblick nicht mehr wegdenken lässt.
Was verspricht das Interieur? Gebaut wurde mit regionalem Stampflehm, dazu Holz, Glas und isolierte Canvas-Dächern, die ihre Klimaanlage quasi selbst mitbringen. Kühl, wenn’s draußen brütet, warm, wenn die Wüstennacht alles runter kühlt. Strom kommt komplett von der Sonne, das Wasser reinigt eine eigene Anlage. Autark ist hier fast schon Understatement.
Weitere Infos zum Hoanib Elephant Camp
Wo essen und trinken? Der offene Hauptbereich vereint Lounge und Restaurant unter einem Dach, mehr Trubel gibt’s hier nicht. Abends sitzt es sich gemütlich an der Boma, einer traditionelle Feuerstelle, von wo der Blick über Dünen und zerklüftete Berge schweift, während sich oben langsam die Sterne zeigen.
Was gibt es in der Umgebung zu entdecken? Im Mittelpunkt stehen die Wüstenelefanten. Knapp fünfzig Tiere ziehen durchs Hoanib-Valley. Sie legen lange Strecken zwischen den wenigen Wasserstellen zurück und haben sich über Generationen an Hitze und Trockenheit angepasst wie kaum eine andere Elefantenpopulation Afrikas. Weiter gibt es Wüstenlöwen, Schabrackenhyänen, Giraffen und frei lebende Spitzmaulnashörner zu sehen. Und auch die Begegnung mit dem halbnomadischen Himba-Volk – die Einblicke in ein Leben gibt, das sich seit Generationen an diese Wüste angepasst hat – ist richtig spannend.





