Foto: Rosewood Munich
Kulinarik

Dieses Rezept für weihnachtlichen Früchtekuchen kommt vom Profi

Winterliche Gewürze, buttrig-feine Textur, gespickt mit süßen Würfelchen: Früchtekuchen gehört zu Weihnachten wie tolle Hotels zu reisen EXCLUSIV. Du suchst noch nach einem Rezept? Der Chef-Patissier des Rosewood Munich, Shinas Shahida, kann helfen. 

Zur Weihnachtszeit gehören neben dem Geschenkekaufstress auch allerlei Naschereien. Plätzchen, Dominosteine, Lebkuchen – und natürlich auch Früchtekuchen. Das 5-Sterne-Hotel Rosewood Munich, besser gesagt dessen Patisserie-Chef Shinas A Shahida, stellt uns seine ganz eigene Kreation vor.

In seinem Früchtekuchen-Rezept trifft moderne Patisseriekunst auf traditionelle Zutaten. Lebkuchen-Gewürz sorgt für den weihnachtlichen Touch, aromatische Trockenfrüchte für die Süße und Butter für die besondere Textur. Und wer sich tatsächlich die Backschürze überwirft, wird festellen: Der Kuchen überzeugt nicht nur geschmacklich, sondern macht auch optisch was her.

Hier kommt das Früchtekuchen-Rezept von Chef-Patissier Shinas Shahida!

Die Zutatenliste für den Früchtekuchen

  • 100 g Butter
  • 50 g feiner Zucker
  • 50 g brauner Zucker
  • 100 g Mehl
  • 2 g Backpulver
  • 300 g Trockenfrüchte
  • 2 Eier
  • 20 g hausgemachtes dunkles Karamell
  • 3 g Lebkuchen-Gewürz
  • 20 g Honig
  • 20 g Öl
  • 10 g Maissirup
Ein Früchtekuchen aus der Patisserie des Rosewood Munich.

Foto: Rosewood Munich

Das solltest du bereits 1–3 Tage vorher vorbereiten

1. Früchte:

  • Alle Trockenfrüchte (Rosinen, Datteln, kandierte Schale, Tutti-Frutti, Kirschen, Pflaumen, Feigen usw.) gleichmäßig klein schneiden. Und diese dann über Nacht in 30 ml Rum, Weinbrand oder Saft einweichen (so bekommen die Früchte mehr Aroma).

2. Karamell (falls nicht schon vorhanden):

  • Den Zucker langsam erhitzen, bis er dunkelbraun ist.
  • Dann vorsichtig einen Schluck heißes Wasser hinzufügen, umrühren und dann abkühlen lassen.

So gelingt die Zubereitung des Früchtekuchens

1. Vorheizen und Vorbereiten

  • Den Ofen auf 160 Grad vorheizen.
  • Die Backform mit Backpapier auslegen und die Seiten einfetten.

2. Butter und Zucker cremig rühren

  • In einer großen Schüssel verrühren:
    1. 100 g Butter
    2. 50 g brauner Zucker
    3. 50 g feiner Zucker
  • Schlagen, bis die Masse hell und luftig ist.

3. Flüssige Zutaten hinzufügen

  • Die beiden Eier nacheinander hinzugeben. Nach jedem Ei gut verrühren, damit die Masse nicht gerinnt.
  • Anschließend hinzufügen:
    1. 20 g dunkles Karamell
    2. 20 g Honig
    3. 20 g Öl
    4. 10 g Maissirup
  • Alles glattrühren.
Ein ganzer Früchtekuchen. Wir haben ein perfektes Früchtekuchen-Rezept.

Foto: Rosewood Munich

4. Trockene Zutaten mischen

  • 100 g Mehl
  • 2 g Backpulver
  • 3 g Lebkuchen-Gewürz
  • Alles Zutaten sieben und dann zur Seite stellen.

5. Früchte mit Mehl bestäuben

  • Die Früchte mit  einem Esslöffel der Mehlmischung bestäuben (verhindert das Absinken im Teig).
  • Gut vermengen.

6. Teig fertigstellen

  • Die trockenen Zutaten nach und nach unter die Butter-Zucker-Mischung heben.
  • Vorsichtig auf niedriger Stufe oder per Hand unterheben – nicht zu stark rühren.
  • Die bemehlten Früchte gleichmäßig unterheben.

7. Backen

  • Teig in die vorbereitete Form füllen (¾ voll).
  • Form leicht aufklopfen, um Luftblasen zu entfernen.
  • Bei 160 Grad für 40–60 Minuten backen (abhängig von der Größe der Form).
  • Der Kuchen ist fertig, wenn ein Holzstäbchen sauber herauskommt.

8. Abkühlen & Reifen

  • 20 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann herausnehmen.
  • Vollständig auf einem Gitter auskühlen lassen.
  • Alle 2–3 Tage mit Rum oder Fruchtwein bestreichen und in einer luftdichten Dose mindestens eine Woche reifen lassen.
  • Für die alkoholfreie Variante: Orangensaft oder Karamellsirup verwenden.
Jana Freiberger
Jana fühlt sich dort wohl, wo das Leben pulsiert. Kapstadt, New York, Tokio. Je größer die Stadt, desto größer die Vorfreude. Und desto größer die Auswahl an Restaurants! Die Saarländerin liebt gutes Essen und reserviert lange bevor’s losgeht. Bei so viel Amore für Food überrascht es nicht wirklich, dass sie ihren Wohnsitz ab und an ins Zentrum des guten Geschmacks verlegt – nach Italien.