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Aachen überrascht: Diese Sehenswürdigkeiten kennen viele Besucher nicht

Aachen ist Dom, Karl der Große und Printen. Doch die Stadt hat auch eine Apotheke zu bieten, in der einst Schokolade verkauft wurde, und einen Aussichtspunkt, an dem Hängematten auf müde Spaziergänger warten. Selbst die Printe hat mehr als eine Karriere gemacht: Sie landet nicht nur in der Gebäcktüte, sondern auch in der Sauerbratensauce.

Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen nur wenige Gehminuten auseinander. Das macht Aachen zu einem guten Ziel für ein Wochenende: genug Zeit für Dom und Altstadt, eine Pause mit Reisfladen und Abstecher ins Grüne. Wir zeigen, welche Orte sich lohnen, was man vor dem Besuch wissen sollte und wo sich anschließend gut essen und übernachten lässt.

Im Aachener Dom begann eine jahrhundertelange Krönungstradition

Von außen lässt sich kaum erahnen, wie ungewöhnlich der Aachener Dom im Inneren ist. Statt eines lang gestreckten Kirchenschiffs bildet ein achteckiger Zentralbau seinen ältesten Kern: das um 800 unter Karl dem Großen errichtete Oktogon. Spätere Generationen erweiterten die Kirche, unter anderem um die gotische Chorhalle. 1978 wurde der Dom als erstes deutsches Kulturdenkmal in die Unesco-Welterbeliste aufgenommen.

Nahaufnahme des Aachener Doms mit Kuppel und Türmen im Abendlicht

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Zwischen 936 und 1531 wurden hier 30 römisch-deutsche Könige gekrönt. Der Aachener Königsthron im Hochmünster wirkt angesichts dieser Geschichte erstaunlich schlicht: Marmorplatten, Stufen, wenig Schmuck. Wer ihn sehen möchte, muss allerdings eine Domführung buchen. Auch die Chorhalle ist nur mit Führung zugänglich. Beim kostenlosen Rundgang auf eigene Faust bleiben diese beiden Bereiche außen vor.

Gut zu wissen: Touristische Besichtigungen sind normalerweise montags bis freitags ab 11 Uhr, samstags ab 13 Uhr und sonntags von 13 bis 17.45 Uhr möglich. Montag bis Donnerstag schließt der Dom um 18 Uhr, freitags und samstags um 19 Uhr. Während der Gottesdienste ruht die Besichtigung; besondere Veranstaltungen können die Zeiten zusätzlich verändern. Öffentliche Domführungen kosten für Erwachsene derzeit 8,50 Euro inklusive Online-Verkaufsgebühr. Tickets gibt es online über die Domwebsite oder nach Verfügbarkeit am Besuchstag in der Dominformation gegenüber dem Hauptportal.

Wer anschließend noch die Karlsbüste und das Lotharkreuz sehen möchte, braucht ein separates Ticket für die Domschatzkammer. Sie ist montags nur von 10 bis 14 Uhr geöffnet, dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr, von Januar bis März bis 17 Uhr. Für einen Besuch am Montag lohnt es sich deshalb, zuerst den Domschatz und anschließend die Kirche einzuplanen.

Zwischen Dom und Rathaus liegt das Machtzentrum des alten Aachen

Zwischen Dom und Rathaus liegen nur wenige Schritte und der Katschhof. Der Platz gehörte einst zur Pfalzanlage Karls des Großen. Auf den Überresten seiner Königshalle entstand im 14. Jahrhundert das heutige Rathaus. Wer nur die Fassade fotografiert, verpasst allerdings den eindrucksvollsten Raum: den Krönungssaal im Obergeschoss.

Mit 45 Metern Länge und seinem hohen Kreuzrippengewölbe bietet er reichlich Platz für große Auftritte. Im Mittelalter fanden hier Krönungsmähler statt, heute wird hier der Internationale Karlspreis verliehen. Zu sehen sind außerdem Nachbildungen der Reichskleinodien, darunter die Reichskrone. Die Originale liegen in der Schatzkammer der Wiener Hofburg.

Einen ganz anderen Eindruck hinterlässt der Weiße Saal mit seinen aufwendigen Stuckaturen und historischen Porträts. Wer genauer hinsieht, entdeckt zwischen den Ornamenten ein geflügeltes Mischwesen mit Ziegenkopf und Vogelschwanz. Rathausdekor kann offenbar auch ohne Adler auskommen.

Der Weiße Saal gehört zu den repräsentativen Räumen des Aachener Rathauses.

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Vor oder nach dem Rundgang lohnt sich ein Blick auf den Granusturm an der Ostseite des Gebäudes. Seine unteren vier Geschosse stammen noch aus der Zeit Karls des Großen. Später beherbergte der Turm unter anderem das Stadtarchiv und ein Gefängnis. Heute ist er aus konservatorischen Gründen nicht öffentlich zugänglich – das normale Rathausticket öffnet hier also keine Tür.

Granusturm am Aachener Rathaus, Überrest der karolingischen Kaiserpfalz

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Gut zu wissen: Das Rathaus ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Erwachsene zahlen 10 Euro, ermäßigt kostet der Eintritt 6 Euro. Da hier weiterhin Ratssitzungen, Trauungen und Veranstaltungen stattfinden, sind nicht immer alle Säle zugänglich. Wer einen bestimmten Raum sehen möchte, sollte vorab die Schließzeiten auf der Rathauswebsite prüfen. Öffentliche Führungen werden von April bis Dezember normalerweise samstags und sonntags um 10.30 Uhr angeboten und lassen sich über Aachen Tourismus buchen.

Ein paar Schritte weiter beginnt das römische Aachen

Karl der Große war keineswegs der Erste, der Aachens heißes Wasser zu schätzen wusste. Schon die Römer nutzten die Thermalquellen. Spuren ihres Aachen lassen sich mitten in der Altstadt entdecken: Auf dem kleinen Platz namens Hof erinnert eine rekonstruierte Säulenhalle an die antike Bebauung. Wichtig zu wissen: Die Säulen sind Nachbildungen, keine seit der Römerzeit stehen gebliebenen Originale.

Anschaulicher wird die frühe Stadtgeschichte wenige Gehminuten weiter im Elisengarten hinter dem Elisenbrunnen. Hier schützt die sogenannte Archäologische Vitrine freigelegte Mauerreste und Bodenstrukturen. Zu sehen sind verschiedene Schichten der Vergangenheit, darunter römische und mittelalterliche Überreste. Aachen liegt hier gewissermaßen übereinandergestapelt.

Gut zu wissen: Die Archäologische Vitrine ist jederzeit frei zugänglich, der Besuch kostet nichts. Sie eignet sich deshalb gut als kurzer Zwischenstopp auf dem Weg von der Altstadt zum Elisenbrunnen; auch dann, wenn die Museen geschlossen sind. Für den Blick auf die Grabungsreste sollte man Tageslicht einplanen. Anschließend bietet sich der Elisengarten für eine Pause an.

Am Elisenbrunnen verrät sich Aachen mit der Nase

Der Elisenbrunnen sieht mit seinen Säulen und der offenen Wandelhalle ausgesprochen vornehm aus. Sein Geruch hält sich weniger an die Etikette: Aus zwei Brunnen fließt rund 52 Grad warmes Thermalwasser, dessen Schwefelgehalt sich deutlich bemerkbar macht. Hier bekommt Aachens Geschichte als Badestadt eine ziemlich unmittelbare Note.

Elisengarten in Aachen mit archäologischer Vitrine und Brunnen

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Der klassizistische Bau wurde 1827 fertiggestellt. Nach seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg entstand er in den 1950er-Jahren erneut nach historischem Vorbild. Für einen Besuch braucht es weder Ticket noch Führung: Die Halle ist frei zugänglich und lässt sich direkt mit der Archäologischen Vitrine im dahinterliegenden Elisengarten verbinden.

Wer Aachens Thermalwasser lieber beim Baden erleben möchte, kann die Carolus Thermen am Kurpark einplanen. Für den Stadtspaziergang bedeutet das einen Ortswechsel. Die langen Öffnungszeiten machen es möglich, erst die Altstadt zu erkunden und anschließend ins Wasser zu gehen.

Gut zu wissen: Die Carolus Thermen öffnen täglich von 9 bis 23 Uhr; letzter Einlass ist um 21.30 Uhr, die Badezeit endet um 22.30 Uhr. Bis zu dreieinhalb Stunden im Thermalbad kosten derzeit montags bis freitags 19 Euro, am Wochenende und an Feiertagen 21 Euro. Mit Sauna sind es 40 beziehungsweise 44 Euro. Eine Eintrittsreservierung ist aktuell weder nötig noch möglich. Kinder haben erst ab sechs Jahren Zutritt, bis einschließlich 15 Jahre nur mit Begleitung. An einzelnen Feiertagen gelten verkürzte Öffnungszeiten.

Das Bahkauv hatte angeblich eine Schwäche für Betrunkene

Am Büchel, bei den Hausnummern 29–31, steht Aachens wohl praktischstes Fabelwesen. Das Bahkauv – auf Öcher Platt ungefähr »Bachkalb« – soll nachts betrunkenen Männern auf den Rücken gesprungen sein. Es ließ sich nach Hause tragen und nahm ihnen auch noch das Geld ab. Eine elegante Erklärung für leere Taschen und einen wenig souveränen Heimweg. Ob sie zu Hause überzeugte, ist nicht überliefert.

Die heutige Bronzefigur steht seit 1967 hier; ihr Vorgänger wurde im Zweiten Weltkrieg eingeschmolzen. Vom Hof sind es nur wenige Gehminuten zu dem frei zugänglichen Denkmal.

Beim Puppenbrunnen ist Anfassen erlaubt

In der Krämerstraße zwischen Dom und Rathaus steht Kunst, die sich bewegen lässt. Der Puppenbrunnen von Bonifatius Stirnberg stammt aus dem Jahr 1975; seine Bronzefiguren haben bewegliche Gelenke. Arme drehen, Figuren anders ausrichten: Das ist hier ausdrücklich erlaubt.

Bewegliche Bronzefigur am Puppenbrunnen in Aachen

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Die Gestalten stehen für verschiedene Seiten Aachens, darunter Kirche, Wissenschaft und Reitsport. Für Familien ist der frei zugängliche Brunnen ein unkomplizierter Zwischenstopp. Kinder verstehen das Prinzip meist sofort. Erwachsene warten gelegentlich noch darauf, dass jemand »Bitte nicht berühren« ruft.

Im Couven Museum gab es Schokolade vom Apotheker

Am Hühnermarkt 17 führt das Couven Museum in die Wohnwelt wohlhabender Bürger des 18. und frühen 19. Jahrhunderts. Zwischen historischen Möbeln, einer alten Küche und kostbaren Einrichtungsstücken wartet eine ungewöhnliche Entdeckung: die rekonstruierte Adler-Apotheke. Die Apothekerfamilie Monheim verkaufte hier nicht nur Heilmittel, sondern auch Gewürze, Wein und Schokolade. Der Gang zur Apotheke konnte also durchaus erfreulich enden. Das Museum ergänzt Dom und Rathaus um einen Blick auf das häusliche Leben. Wer sich für Einrichtung und Alltagsgeschichte interessiert, findet hier mehr als beim nächsten Rundgang durch einen Festsaal.

Gut zu wissen: Geöffnet ist dienstags und mittwochs von 13 bis 17 Uhr, donnerstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr. Der reguläre Eintritt kostet 10 Euro. Das historische Haus ist nur eingeschränkt barrierefrei; die oberen Etagen sind nicht barrierefrei zugänglich.

Aachener Printen haben das ganze Jahr Saison

Printen sind in Aachen kein reines Weihnachtsgebäck. Die Bäckereien verkaufen sie ganzjährig, als klassische Kräuterprinten, mit Nüssen oder Mandeln und mit Schokolade überzogen. Die erste Entscheidung lautet allerdings: hart oder weich? Wer ein mürbes Gebäck erwartet, sollte beim Kauf nachfragen. Die traditionelle Printe verlangt durchaus Einsatz von den Zähnen.

Eine gute Adresse ist die Printenbäckerei Klein: Das Hauptgeschäft liegt direkt an der Backstube in der Franzstraße 91, weitere Filialen gibt es in der Krämerstraße und der Ursulinerstraße. Zum Kennenlernen bietet sich eine Mischung aus Kräuter- und Schokoprinten an. Und wer die Printe lieber herzhaft probiert, hält beim Essen nach Aachener Sauerbraten Ausschau: Das Gebäck kann auch dessen Sauce verfeinern.

Aachener Printen mit Mandeln auf einem Backblech

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Das Marschiertor lässt sich auf dem Weg vom Bahnhof mitnehmen

Mit seinen beiden Rundtürmen wirkt das Marschiertor eher wie eine kleine Festung als ein Stadteingang. Im 13. Jahrhundert sicherte es den südlichen Zugang zum mittelalterlichen Aachen und gehörte zur äußeren Stadtbefestigung. Wer am Hauptbahnhof ankommt, kann das Tor mit einem kurzen Abstecher besichtigen und anschließend über die Franzstraße Richtung Altstadt laufen. Dort liegt auch das Hauptgeschäft der Printenbäckerei Klein. So lassen sich Stadtbefestigung und Proviantbeschaffung easy miteinander verbinden. Für den Rundgang genügt der Blick von außen.

Raus aus der Altstadt: Burtscheid, Lousberg und Dreiländerpunkt

Für einen weiteren Spaziergang bietet sich Burtscheid südlich des Zentrums an. Rund um den Burtscheider Markt und die Abtei zeigt sich Aachen abseits der großen Sehenswürdigkeiten. Auch hier prägen Thermalquellen das Viertel: Am Marktbrunnen tritt das warme Wasser mitten in der Fußgängerzone zutage. Ein gutes Ziel für alle, die Stadtbummel und Kaffeepause verbinden möchten.

Luftaufnahme von Aachen-Burtscheid bei Sonnenuntergang

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Wer lieber ins Grüne geht, nimmt den Lousberg nördlich der Innenstadt. Ein konkretes Ziel sind die Hängematten auf der Lousbergterrasse mit Blick über die Soers und das CHIO-Gelände. Nach dem Aufstieg darf die Stadtbesichtigung hier vorübergehend im Liegen stattfinden.

Mehr Zeit braucht der Ausflug zum Dreiländerpunkt auf dem Vaalserberg. Hier treffen Deutschland, Belgien und die Niederlande aufeinander. Waldwege machen den Grenzbesuch zu einem Wanderziel; für Familien gibt es außerdem ein kostenpflichtiges Heckenlabyrinth.

Flaggen von Belgien, den Niederlanden und Deutschland am Vaalserberg bei Aachen

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Das Centre Charlemagne verbindet die einzelnen Geschichten

Wer nach Dom, Rathaus, Thermalquellen und Karl dem Großen langsam den historischen Überblick verliert, findet zwischen Markt und Katschhof die passende Adresse. Das Centre Charlemagne erzählt die Geschichte Aachens von den frühen Siedlungen über Karl den Großen und die Krönungszeit bis zur modernen europäischen Stadt. Es ist zugleich eine Station der Route Charlemagne, die wichtige historische Orte im Zentrum miteinander verbindet. Das Museum eignet sich deshalb weniger als Pflichtpunkt zum Abhaken denn als Schlüssel zum Verständnis der Stadt. Viele Orte, an denen Besucher vorher vorbeigelaufen sind, ergeben danach plötzlich einen Zusammenhang.

Weitere Informationen über die Sehenswürdigkeiten und vieles mehr gibt es auf der Website von Aachen Tourismus.

Häufige Fragen

Wann ist die beste Reisezeit für Aachen?
Für einen klassischen Städtetrip eignen sich vor allem Mai bis Juni sowie September und Anfang Oktober. Dann sind die Temperaturen meist angenehm für längere Stadtrundgänge. Einen anderen Reiz hat Aachen in der Adventszeit: Der Weihnachtsmarkt rund um Dom und Rathaus gehört zu den großen Besuchermagneten, entsprechend voll und teuer kann es an den Adventswochenenden werden. Wer Aachen möglichst ruhig erleben möchte, reist außerhalb von Ferien, Großveranstaltungen und Weihnachtsmarkt an.
Welche Städte lassen sich mit Aachen auf einer Reise kombinieren?
Durch die Grenzlage bieten sich vor allem Maastricht und Lüttich an. Beide Städte liegen nah genug für einen Tagesausflug oder eine kleine Rundreise durch das Dreiländereck. Auch Köln lässt sich gut mit Aachen verbinden, wenn der Schwerpunkt auf einer Städtereise durch Nordrhein-Westfalen liegt.
Welche Luxushotels empfehlen sich in Aachen?
Die erste Adresse für einen luxuriösen Aufenthalt ist das »Parkhotel Quellenhof«. Das traditionsreiche Grandhotel besteht seit 1916, liegt am Kurpark und verbindet historische Architektur mit modernisierten Zimmern und Suiten, Spa mit Pool und gehobener Gastronomie. Eine modernere Alternative ist das »INNSiDE Aachen« in zentraler Lage nahe der Altstadt. Es ist allerdings eher ein gehobenes Designhotel als ein klassisches Luxushotel.
Wo kann man in Aachen gut essen?
»Zum Wehrhaften Schmied« in der Jakobstraße 26 bietet griechische Küche und deutsche Gerichte. Für den Aachener Sauerbraten wird das Lokal ausdrücklich von Aachen Tourismus empfohlen. Dazu gibt es eine kleine, von der Straße aus nicht sichtbare Gartenterrasse. Die Küche öffnet außer dienstags täglich von 12 bis 22 Uhr. Für ein Abendessen in historischem Ambiente ist die Traditionsgaststätte »Am Knipp« am Bergdriesch 3 eine passende Adresse, etwa fünf Gehminuten vom Markt entfernt. Bei gutem Wetter sitzt man im Biergarten. Geöffnet ist mittwochs bis sonntags ab 17.30 Uhr, montags und dienstags bleibt das Lokal geschlossen. Eine Reservierung empfiehlt sich. Für die süße Pause lohnt sich das Café »Van den Daele« an der Ecke Körbergasse/Büchel. Hier gibt es Reisfladen nach Familienrezept mit belgischen Wurzeln: ein mit Milchreis gefülltes Hefegebäck und eine gute Gelegenheit, Aachen einmal jenseits der Printe zu probieren.
Welche Mitbringsel sind typisch für Aachen?
Der Klassiker sind natürlich Aachener Printen. Typisch für Aachen sind außerdem Produkte rund um Karl den Großen und den Dom, etwa Kunstdrucke, Bücher oder kleinere Souvenirs. Wer etwas weniger Klassisches sucht, kann nach Öcher Spezialitäten wie Senf, Likören oder regionalen Süßwaren Ausschau halten.
Frank Störbrauck
Brasilien ist sein Ding. Hier feiert Frank gerne ausgelassene Strandpartys bis tief in die warme Nacht. Klar, die Copacabana ist dafür in aller Munde, ihn zieht es allerdings viel lieber nach Salvador, wo die Strände nicht weniger traumhaft sind. Pluspunkt dort: Die Partys sind kleiner und mit den Locals kommt man schneller ins Gespräch.