Etwa 20 Jahre ist er alt, der künstlich angelegte Alqueva-See. Und seitdem prägt er die Landschaft im Herzen der portugiesischen Region Alentejo wie nichts anderes. Wir stellen dir fünf Orte vor, die einen besonderen Blick auf Wasser und Landschaft freigeben.
1. Monsaraz
Mit seinen weiß gekalkten Gassen und seiner Festung zählt Monsaraz zu den bekanntesten Dörfern im Alentejo. Ein Spaziergang durch die Sträßchen lohnt sich vor allem am frühen Morgen oder am Abend, wenn im Dorf noch Ruhe herrscht.

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Aber egal, zu welcher Tageszeit du in Monsaraz bist: Der Aufstieg zur ehemaligen Festung Castelo de Monsaraz lohnt sich immer. Von hier oben reicht der Blick über den Alqueva-See, dessen Arme sich zwischen sanften Hügeln, Olivenhainen und Feldern durch die Landschaft ziehen.
2. Mourão
Im Ort Mourão, der mit dem Auto gerade einmal 15 Minuten von Monsaraz entfernt ist, geht es deutlich ruhiger zu. Die Aussicht ist aber nicht weniger spektakulär: Von der mittelalterlichen Burg am Rande der Kleinstadt bietet sich Besuchern ebenfalls ein Ausblick auf den Alqueva-See sowie die Landschaft, die in Richtung spanische Grenze führt.

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Die Ursprünge von Mourão reichen übrigens bis ins 14. Jahrhundert zurück. Spannende Geschichte und idyllische Natur lassen sich hier also ganz wunderbar verbinden.
3. Portel
Westlich des Alqueva-Sees lockt der Ort Portel mit einer spektakulären Aussicht. Und auch hier können Besucher von den Mauern einer ehemaligen Burg auf die Landschaft schauen. Zu Füßen des erhöht liegenden Castelos breitet sich eine sanfte Hügellandschaft mit Korkeichen, Olivenhainen und kleinen Ortschaften aus.

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Wie in Mourão geht es auch in Portel eher ruhiger zu. Neben dem Panoramablick hat die Kleinstadt einen pittoresken Ortskern im Angebot. Nach dem Aufstieg zur Burg lohnt sich unbedingt auch ein kurzer Spaziergang durch die Gassen, vorbei an den weißen Häusern des Ortes.
4. Juromenha
Still und ursprünglich geht es auch in Jormenha zu. Die Ortschaft liegt im Norden des Alqueva-Gebiets, am Fluss Guadiana, und nur wenige Kilometer von der spanischen Grenze entfernt.

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Die ehemalige Festungsanlage von Jormenha ist besonders weitläufig. Der Mix aus den alten Mauern und der einsamen Grenzlandschaft sorgt für eine abgeschiedene Atmosphäre. Wer mal ein paar Stunden in Ruhe durchatmen möchte, ist hier genau richtig.
5. Dark Sky Alqueva
Zum Schluss kommt noch ein kleines Schmankerl für Nachteulen: Denn den außergewöhnlichsten Blick gibt die Region rund um den Alquva-See erst in der Dunkelheit frei. Die Gegend ist für ihre geringe Lichtverschmutzung bekannt und bietet daher besonders gute Bedingungen zum Sternegucken.

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Wer den Sternenhimmel nicht nur anschauen, sondern auch verstehen möchte, sollte an einer geführten Beobachtung teilnehmen. Ein gute Anlaufstelle ist das Dark Sky Alqueva Observatory in Cumeada nahe Monsaraz. Das Observatorium unterstützt mit professioneller Ausrüstung.


