Portugal

Rund um den Alqueva-See: 5 Orte im Alentejo mit besonderer Aussicht

Der Alqueva-See im Süden Portugals zählt zu größten künstlich angelegten Seen Europas. Im Sommer ist er der ideale Ort zum Abkühlen, in der Nebensaison ist er aber auch einfach schön anzuschauen. Fünf besondere Orte in der Region mit Ausblick. 

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Foto: Visit Alentejo - Portugal/Bewegung KI-animiert

Etwa 20 Jahre ist er alt, der künstlich angelegte Alqueva-See. Und seitdem prägt er die Landschaft im Herzen der portugiesischen Region Alentejo wie nichts anderes. Wir stellen dir fünf Orte vor, die einen besonderen Blick auf Wasser und Landschaft freigeben.

1. Monsaraz

Mit  seinen weiß gekalkten Gassen und seiner Festung zählt Monsaraz zu den bekanntesten Dörfern im Alentejo. Ein Spaziergang durch die Sträßchen lohnt sich vor allem am frühen Morgen oder am Abend, wenn im Dorf noch Ruhe herrscht.

Eine Straße im Dorf Monsaraz im Alentejo.

Foto: mehdi33300/Shutterstock.com

Aber egal, zu welcher Tageszeit du in Monsaraz bist: Der Aufstieg zur ehemaligen Festung Castelo de Monsaraz lohnt sich immer. Von hier oben reicht der Blick über den Alqueva-See, dessen Arme sich zwischen sanften Hügeln, Olivenhainen und Feldern durch die Landschaft ziehen.

2. Mourão

Im Ort Mourão, der mit dem Auto gerade einmal 15 Minuten von Monsaraz entfernt ist, geht es deutlich ruhiger zu. Die Aussicht ist aber nicht weniger spektakulär: Von der mittelalterlichen Burg am Rande der Kleinstadt bietet sich Besuchern ebenfalls ein Ausblick auf den Alqueva-See sowie die Landschaft, die in Richtung spanische Grenze führt.

Luftbild des Schlosses von Mourão – mit Ausblick auf den Alentejo.

Foto: Viagens e Caminhos/Shutterstock.com

Die Ursprünge von Mourão reichen übrigens bis ins 14. Jahrhundert zurück. Spannende Geschichte und idyllische Natur lassen sich hier also ganz wunderbar verbinden.

3. Portel

Westlich des Alqueva-Sees lockt der Ort Portel mit einer spektakulären Aussicht. Und auch hier können Besucher von den Mauern einer ehemaligen Burg auf die Landschaft schauen. Zu Füßen des erhöht liegenden Castelos breitet sich eine sanfte Hügellandschaft mit Korkeichen, Olivenhainen und kleinen Ortschaften aus.

Das Castelo de Portel im Alentejo.

Foto: Alvaro German Vilela/Shutterstock.com

Wie in Mourão geht es auch in Portel eher ruhiger zu. Neben dem Panoramablick hat die Kleinstadt einen pittoresken Ortskern im Angebot. Nach dem Aufstieg zur Burg lohnt sich unbedingt auch ein kurzer Spaziergang durch die Gassen, vorbei an den weißen Häusern des Ortes.

4. Juromenha

Still und ursprünglich geht es auch in Jormenha zu. Die Ortschaft liegt im Norden des Alqueva-Gebiets, am Fluss Guadiana, und nur wenige Kilometer von der spanischen Grenze entfernt.

Über dem Fluss Guadiana liegt die Festung von Juromenha.

Foto: LuisPinaPhotography/Shutterstock.com

Die ehemalige Festungsanlage von Jormenha ist besonders weitläufig. Der Mix aus den alten Mauern und der einsamen Grenzlandschaft sorgt für eine abgeschiedene Atmosphäre. Wer mal ein paar Stunden in Ruhe durchatmen möchte, ist hier genau richtig.

5. Dark Sky Alqueva

Zum Schluss kommt noch ein kleines Schmankerl für Nachteulen: Denn den außergewöhnlichsten Blick gibt die Region rund um den Alquva-See erst in der Dunkelheit frei. Die Gegend ist für ihre geringe Lichtverschmutzung bekannt und bietet daher besonders gute Bedingungen zum Sternegucken.

Dark Sky Alqueva.

Foto: Miguel Claro

Wer den Sternenhimmel nicht nur anschauen, sondern auch verstehen möchte, sollte an einer geführten Beobachtung teilnehmen. Ein gute Anlaufstelle ist das Dark Sky Alqueva Observatory in Cumeada nahe Monsaraz. Das Observatorium unterstützt mit professioneller Ausrüstung.

Hier geht’s zur Website des Dark Sky Alqueva.

Häufige Fragen

Wo liegt der Alentejo?
Der Alentejo erstreckt sich im Süden Portugals zwischen Lissabon, der Algarve und der spanischen Grenze. Typisch sind weite Landschaften, weiß getünchte Dörfer sowie Weinberge und Olivenhaine.
Warum ist der Alentejo ideal zum Sternebeobachten?
Rund um den Alqueva-See ist der Nachthimmel besonders dunkel und kaum durch künstliches Licht beeinträchtigt. Dadurch eignet sich die Region hervorragend für Sternenbeobachtungen.
Welche Traditionen kann man im Alentejo kennenlernen?
Besucher begegnen vielerorts traditionellem Handwerk wie Korkverarbeitung, Keramik, Weberei, Korbflechterei und Stickerei. Auch die regionale Küche spielt eine wichtige Rolle und verbindet überlieferte Traditionen mit moderner Kreativität.
Was macht den Alqueva-See besonders?
Der große Alqueva-See liegt am Fluss Guadiana und ist heute eines der prägenden Reiseziele der Region. Er bietet Möglichkeiten für ruhige Wassererlebnisse und bildet eine eindrucksvolle Kulisse für Orte wie Monsaraz.
Jana Freiberger
Jana fühlt sich dort wohl, wo das Leben pulsiert. Kapstadt, New York, Tokio. Je größer die Stadt, desto größer die Vorfreude. Und desto größer die Auswahl an Restaurants! Die Saarländerin liebt gutes Essen und reserviert lange bevor’s losgeht. Bei so viel Amore für Food überrascht es nicht wirklich, dass sie ihren Wohnsitz ab und an ins Zentrum des guten Geschmacks verlegt – nach Italien.