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Barock im Bett: Neues Boutiquehotel in Porto eröffnet in einem Stadtpalast

Touristen in Porto können ihr müdes Haupt ab Herbst in ziemlich nobler Weise betten. Dann nämlich eröffnet das Coolrooms Palácio Duarte. Das Boutiquehotel wird derzeit in einen barocken Stadtpalast aus dem 18. Jahrhundert gezimmert – und das neue Hotel in Porto sieht schon jetzt sehr vielversprechend aus.

Wo liegts? In bester Lage, am Rande des Unesco-geschützten Altstadtviertels Ribeira. Gerade einmal zehn Minuten zu Fuß von der mittelalterlichen Kathedrale entfernt.

Wie viele Zimmer? 47 Zimmer

Rendering eines Hotelzimmers in frontaler Ansicht mit Doppelbett vor einer petrolfarbenen Paneelwand, je einem Nachttisch links und rechts, dahinter Kleiderschrank und Minibar.

Rendering: Coolrooms

Historisch guter Schlaf

Was verspricht das Interieur? Reichlich Luxus. Und zwar sehr alter Schule. Das Gebäude in seiner heutigen Form wurde im 18. Jahrhundert als barocker Stadtpalast errichtet, und bei der Umgestaltung zum Hotel wird möglichst viel von dieser historischen Substanz beibehalten. So werden in einigen Räumen die filigran gearbeiteten Kassettendecken erhalten, während die schmiedeeisernen Geländer an den Balkonen ein Gefühl von zeitloser Beständigkeit vermitteln.

Im stilvollen Gegensatz dazu kommt die zeitgenössische, elegante Einrichtung zum Tragen. Bequeme Polstermöbel, natürliche Textilien und ein von der Stadt inspiriertes Farbschema mit Schwerpunkt auf Creme- und Blau- und Brauntönen sorgen dafür, dass der Gast in seinem Refugium zur Ruhe kommen kann, ohne sich zu langweilen. Unterstützt wird dieser Effekt noch durch das Tageslicht, das hier nahezu ungehindert durch die hohen Fenster einfallen kann.

In Sachen Wellness und Sport sind unter anderem ein Indoor Pool, eine Sauna, ein Hamam und ein Technogym geplant. Falls Gäste einmal etwas körperliche Entspannung als Kontrast zur kulturellen Bereicherung durch den Aufenthalt brauchen.

Rendering einer Suite mit reich verziertem, bemaltem Deckenrund in Gold- und Rottönen, einem Doppelbett vor olivgrüner Wand und einer Sitzecke mit zwei Sesseln auf rundem Teppich.

Rendering: Coolrooms

Den Atlantik vor der Haustür

Wo essen und trinken? Im hauseigenen Restaurant »Alfândega« – eine Hommage an das historische Zollhaus »Alfândega do Porto« – soll die Küche Portugals zelebriert werden. Das heißt: frischer Fisch, direkt aus dem Atlantik, aber auch ausgewählte Fleischgerichte und reichlich gesundes Gemüse. Bei der Auswahl der Zutaten wird dabei auf Regionalität und Saisonalität geachtet. Auf die Teller kommt, was gerade geerntet werden kann.

Was kann man in der Umgebung unternehmen? Als zweitgrößte Stadt Portugals und kulturelles Zentrum des Nordens ist Porto ein Bouquet an Möglichkeiten für den Reisenden von Welt. Als erstes ist da die historische Altstadt. Ein Bummel durch die wuseligen Straßen ist nicht nur ein Highlight für Architektur- und Geschichtsfans, sondern lohnt sich auch für die Atmosphäre. Ganz besonders sei aber ein Gang zu »Livraria Lello« (zu Fuß etwa zehn bis zwölf Minuten) empfohlen: Sie gilt als eine der schönsten Buchhandlungen der Welt.

Rendering eines marmornen Badezimmers mit zwei ovalen beleuchteten Spiegeln über einem Doppelwaschtisch und einer offenen Regendusche hinter einer Glaswand.

Rendering: Coolrooms


Noch mehr Tipps für Porto verraten wir hier.


Highlight des Hotels? Keine Frage, die barocken Details. Wo sonst kann der Gast unter einer historischen Kassettendecke nächtigen?

Was kostet der Spaß? Der Preis wird erst mit Eröffnung des Hotels bekannt.

Hier geht’s zur Website des Hotels.

Konrad Bender
Konrad hat Geschichte studiert, das Mittelalter, um genau zu sein. Logisch, dass es ihm die geschichtsträchtigen Orte Europas besonders angetan haben. Egal ob in den historischen Städten Deutschlands, einsam im Norden Norwegens oder wandernd in den Vogesen – überall findet Konrad eine Story, die es zu erzählen lohnt. Hauptsache, nicht am Strand liegen – das ist so gar nicht Konrads Ding.