reisen EXCLUSIV verrät, wie die Aufteilung funktionieren soll und was hinter den neuen Gesundheitsangeboten steckt.
Zwei Hotels unter einem Dach
Familien mit Kindern suchen Rutschen, Kinderbetreuung und ein Kino für den Regentag. Paare ohne Kinder suchen meist das Gegenteil: Ruhe am Pool und eine Sauna ohne Geschrei. Viele Alpenhotels entscheiden sich deshalb für eine der beiden Gruppen. Die Familie Höflehner in Haus im Ennstal teilt ihr Haus stattdessen auf.

Foto: Hotel Höflehner/KI Rendering
Auf 1.117 Metern über dem Ennstal, in der Region Schladming-Dachstein, entsteht dafür ein Neubau mit 30 Familienzimmern und Suiten und einer eigenen Wasser- und Spielewelt. Der bestehende Premium Alpin Spa mit rund 5.000 Quadratmetern bleibt Gästen ab 16 Jahren vorbehalten. Zur Eröffnung legt das Haus auch seinen alten Namen ab: Aus dem Natur- und Wellnesshotel wird das Höflehner Naturresort.
Kleine Gäste, große Rutschen
Für die Jüngsten richtet das Resort einen Babybereich mit Wickelraum ein, die Betreuung beginnt dort schon ab null Jahren. Kleinkinder planschen im Zwergerlbad und in Mountys Splash Pool mit Wasserspielehaus unter sich. Das neue Maskottchen Mounty der Bergling gibt der Familienwelt ihr Gesicht: Splash Pool, Poolbar und Action Arena tragen seinen Namen.

Foto: Hotel Höflehner/KI Rendering
Schulkinder zieht es in den zweistöckigen Nature Hero Kids Club mit Bastel- und Werkräumen und einem Spieleturm samt Rutsche. Oder gleich zur Reifenrutsche Peak70: Auf 70 Metern misst eine Zeitnehmung jede Fahrt, Duelle unter Geschwistern sind damit programmiert. Dazu kommt die Wellenrutsche The Wave. Draußen reicht der Blick vom 20 Meter langen Infinity Skypool bis zum Dachstein.

Foto: Hotel Höflehner/KI Rendering
Teenager treffen sich in der Spiele- und Aktivalm zu Billard, Tischtennis und an der iWall. Eine ganze Etage nimmt Mountys Action Arena ein. Fußball-Funcourt, Valojump-Trampolin und Mixed-Reality-Spiele wie CycloBeat bringen Kinder ins Schwitzen, auch wenn draußen Nebel im Tal hängt. Zwei Duck-Pin-Bowlingbahnen und ein Kino mit Programm von morgens bis abends runden das Schlechtwetterprogramm ab.
Zimmer mit Waldmotiv
Die 30 neuen Familienzimmer und Suiten setzen auf waldinspiriertes Design, alpine Materialien und großzügige Grundrisse. Aus den Fenstern geht der Blick zum Dachstein-Massiv. Für Snacks zwischen zwei Rutschpartien sorgt die Mountys Poolbar, zusätzlich eröffnen neue Restaurants und Bars.

Foto: Hotel Höflehner/KI Rendering
Skikurs ab der Hoteltür
Im Winter schnallen Gäste die Ski direkt am Hotel an. Anfänger üben auf einer neuen Skiübungswiese, ein 70 Meter langer Zauberteppich bringt sie dort bergauf. Der bisherige 15-Meter-Teppich bleibt in Betrieb. Ein neuer Sportshop und ein größerer Skiverleih ersparen Familien das Packen der Ausrüstung.

Foto: Hotel Höflehner
Und die Eltern? Longevity im Spa
Der Spa bleibt das ruhige Gegenstück zur Familienwelt. Mit drei neuen Angeboten springt das Haus dort auf den Longevity-Trend auf. Der uVida Longevity Check-up liefert eine Analyse mit persönlicher Auswertung. Beim IHHT-Höhentraining atmen Gäste über eine Maske abwechselnd sauerstoffarme und sauerstoffreiche Luft, das Hotel verspricht sich davon Trainingsreize für den Körper. Rotlichtanwendungen sollen die Regeneration unterstützen. Retreats über das ganze Jahr und einzeln buchbare Bausteine lassen sich frei kombinieren, die Pauschale »Deine Longevity Auszeit« gibt es ganzjährig.

Familie Höflehner I Foto: Harald Steiner
Für wen sich das Höflehner Naturresort lohnt
Das Konzept steht und fällt mit der Trennung der beiden Bereiche. Gelingt sie, profitieren beide Seiten: Familien bekommen eine wetterfeste Erlebniswelt, Paare einen Spa ohne Arschbomben im Pool nebendran. Besonders gut passt das Resort zu Reisen mit drei Generationen. Die Großeltern ziehen sich in den Spa zurück, die Enkel testen die Zeitnehmung der Peak70.
Einen Haken gibt es noch: Vom Neubau existieren bislang nur KI-Renderings. Wie Wasserwelt und Familienzimmer tatsächlich aussehen, zeigt erst der Dezember.


