Ob Wüste, Anden oder Amazonas – Perus Landschaft ist unglaublich abwechslungsreich und hält viele Überraschungen bereit. Und diese Landschaften sind auch die perfekte Kulisse für kleine und große Abenteuer bei einer Reise durch das südamerikanische Land. Deshalb kommen hier unsere Highlights der spannendsten Aktivitäten in Peru.
Loreto: Auf der Suche nach rosa Delfinen
Loreto liegt tief im peruanischen Amazonasgebiet. Hier wartet eine ganz besondere Aktivität in Peru. Denn: Bei einer Bootsfahrt über den Amazonas hüpfen mit etwas Glück rosa Delfine aus dem braunen Wasser. Ja, richtig gelesen! Die mehrtägigen Kreuzfahrten starten in Iquitos und führen Richtung Nationalreservat Pacaya Samiria. Abgeschieden ist es hier draußen, an Bord aber trotzdem richtig bequem. In kleinen Booten geht es in Seitenarme und überflutete Wälder, wo Naturguides nach Affen und Faultieren Ausschau halten, nach Vögeln und natürlich nach Delfinen. Je nach Route legt das Schiff auch in Dörfern am Ufer an. Dort wird schnell klar, dass der Fluss hier Straße und Lebensader zugleich ist. Abends kommen Fisch und Früchte aus der Region auf den Teller, sodass die Landschaft vor dem Fenster auch im Menü wieder auftaucht. Diese Aktivität in Peru ist ein Muss für alle Abenteuerlustigen!
Weitere Erlebnisse im Dschungel in Peru findest du in diesem Artikel.

Foto: Karina Mendoza / PROMPERÚ
Sandboarding in Huacachina
Die Füße auf dem Board, den Blick ins Tal, und ordentlich in die Kurve legen. Doch statt verschneiten Alpenhängen besteht die Kulisse aus weiten Dünen und einer scheinbar unendlichen Wüstenlandschaft. Denn: Über zehn Prozent der Landesfläche von Peru bestehen tatsächlich aus Wüste! Rund um die Stadt Ica ist sie besonders beeindruckend. Hier hat sich die kleine Oase Huacachina zu einem Treffpunkt für Abenteuerlustige entwickelt. Von Offroadtouren durch die Wüste über Sandboarden und vieles mehr findest du hier reichlich Aktivitäten in Peru, die reichlich Adrenalin versprechen. Der Cerro Blanco, eine der höchsten Dünen der Welt, liegt ebenfalls in der Region Ica. Er sollte aber besser den Könnern vorbehalten bleiben.

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Paragliding in Lima
Lima, die Hauptstadt von Peru, ist mit rund zehn Millionen Einwohnern eine quirlige Metropole. Hier ist immer etwas los und besonders die guten Restaurants der Stadt sind weltbekannt. Doch auch hier wartet Abenteuer! Denn: Wer sich den besten Überblick über die Stadt verschaffen mag, kann Lima beim Paragliding von oben entdecken.
Das Abenteuer startet im Raimondi Park im Stadtviertel Miraflores direkt an der Pazifikküste. Nach einer kurzen Einweisung geht es in die Luft, der Gleitschirmflug führt vorbei an den imposanten Hochhäusern des modernen Miraflores und den Stränden der »grünen Küste« vor den Toren von Lima.
Hier verraten wir dir, was du in Lima sonst noch erleben kannst.

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Piranha-Fischen im Amazonas
Knapp zwei Drittel der Fläche Perus sind Regenwaldgebiet, damit macht der Dschungel den größten Teil des Landes aus. Nicht nur entspringen die beiden Quellflüsse des Amazonas in Peru, sie vereinen sich auch oberhalb der Stadt Iquitos zum wasserreichsten Fluss der Erde. Mit seinem gewaltigen Artenreichtum sollte der peruanische Regenwald Teil jeder Peru-Reise sein.
Von Vogelbeobachtungen bei Sonnenaufgang bis hin zu Kaiman-Safaris in der Dämmerung jagt hier ein Abenteuer das nächste. Zu den ungewöhnlichsten Aktivitäten am Amazonas gehört es, nach einem erfrischenden Bad in den Fluten Piranhas zu angeln, die hier häufig vorkommen. Und liegt der köstliche Fisch auf dem Grill in der Lodge, ist es Zeit für etwas Anglerlatein.

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Trekking im Colca-Tal
Peru und Trekking – da gilt der erste Gedanke oft dem Inka Trail. Doch Peru hat als Andenland noch zahlreiche weitere Wege für Wanderer, Bergsteiger und Kletterer in petto. Das Colca-Tal nahe Arequipa ist zum Beispiel eine der landschaftlich reizvollsten Gegenden des Landes. Kolonialdörfer und Inkaterrassen, imposante Vulkane und grüne Felder, reißende Flüsse, Wasserfälle und heiße Quellen – nicht nur Bergfreunde sind von diesem Teil Perus restlos begeistert.
Bei Trekkingtouren im Colca Canyon aller Schwierigkeitsstufen, von Tagestouren bis zu mehrtägigen Treks, erleben Besucher die Reize einer der tiefsten Schluchten der Welt. Ein Bad in heißen Quellen lässt die Strapazen am Ende eines langen Tages vergessen, und die regionale Küche am Abend ruft erneut ins Gedächtnis, warum Peru als Feinschmeckerparadies des amerikanischen Kontinents gilt. Da sind die vielen Auf- und Abstiege bei extremen Höhenmetern im Colca Canyon schnell vergessen.

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Surfen in Huanchaco
Zwar ist Peru kein klassisches Strandreiseziel, kann aber immerhin mit 2.300 Küstenkilometern aufwarten. Vor allem im Norden des Landes liegen zahlreiche Badeorte, die nicht mehr nur von Einheimischen, sondern mehr und mehr von Touristen besucht werden. Das Wasser des Pazifischen Ozeans ist recht frisch, die Wellen meist hoch, und die konstante Linkswelle begeistert Surfer aus aller Welt. Wem ein herkömmliches Surfbrett zu langweilig ist, der kann sich mit einem Caballito de Totora, einem sogenannten »Schilfpferdchen«, in die Wellen wagen. Die Fischer der Region flechten ihre Boote seit Jahrhunderten aus dem Schilf, das am Ufer wächst. Und auch heute noch geht es mit den Schilfpferdchen Tag für Tag raus aufs Meer.

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Der Gocta-Wasserfall im Nebelwald des Amazonas
Diese Aktivität in Peru wartet im Norden des Landes im Amazonasgebiet: Morgens kleben die Wolken noch an den Hängen, während sich der Pfad durch feuchtes Grün schlängelt. Mit jeder Kurve wird das Rauschen lauter, bis er endlich vor dir liegt: der Gocta-Wasserfall, der über 700 Meter in die Tiefe stürzt. Übernachten können Gäste in umliegenden kleinen Lodges im Dschungel, alleine das ist ein Abenteuer für sich. Ganz in der Nähe thront auch auf rund 3.000 Metern die Festungsstadt Kuélap, das Erbe der Chachapoya-Kultur.
Wenn du mehr über die Chachapoya-Kultur erfahren möchtest, legen wir dir unsere Reportage über den Norde Perus an Herz. Außerdem verraten wir dir hier, welche anderen Inkastätten du in Peru abseits des Machu Picchu du besuchen kannst.

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Taquile: Strickende Männer am Titicacasee
Auf Taquile schaltet ihr ganz automatisch einen Gang runter. Die Insel im Titicacasee liegt auf rund 3.950 Metern. Autos gibt es keine, also geht es zu Fuß über terrassierte Hänge, und immer wieder blitzt das tiefblaue Wasser durch.
Hier gehören jahrhundertealte Traditionen ganz selbstverständlich zum Alltag. Taquile und seine Textilkunst stehen auf der Unesco-Liste des immateriellen Kulturerbes. Wer genau hinschaut, merkt schnell, was die Insel so besonders macht: Die Männer stricken die typischen Mützen, Chullos genannt, die Frauen weben Gürtel und andere Stoffe. Farben und Muster verraten dabei einiges über Herkunft und Familie. Bei Besuchen in einheimischen Familien kommt auf den Teller, was Felder und See hergeben. Bei dieser Aktivität in Peru bekommen Besucher einen guten Eindruck vom Leben auf der Insel im Titicacasse.

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Weitere Informationen unter www.peru.travel/de


