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Japan

Aussichtspunkte in Tokio: Diese 6 sind komplett kostenlos

Tokio ist eine echte Erscheinung. Wer die volle Dimension der lange Zeit als größte Stadt der Welt geltenden Metropole sehen möchte, muss dafür hoch hinaus. Aber keine Sorge: Für den sonst gerne mal etwas kostspieligeren Japan-Urlaub kennen wir sechs komplett kostenlose Aussichtspunkte und Aussichtsplattformen in Tokio.

Zu einem amtlichen Stadturlaub gehört mindestens Blick von oben, so will es das (ungeschriebene) Reisegesetz. Das gilt auch für die japanische Hauptstadt Tokio. Wer bei unseren Tipps zu Aussichtsplattformen nicht die richtige findet, der findet sie nirgendwo.

Caretta Shiodome: Mit dem Glasaufzug in den 46. Stock

Mitten im Geschäftsviertel Shiodome steht das Caretta. In dem außergewöhnlichen Gebäude finden sich unzählige Shoppingmöglichkeiten und erstklassige Restaurants. Besonders spannend ist das Advertising Museum Tokyo im Erdgeschoss. Wer vorab reserviert, darf sich hier auf kostenlosen Eintritt freuen! Ebenfalls umsonst ist die Plattform auf 200 Metern Höhe. Nach einer Fahrt mit dem gläsernen Aufzug in den 46. Stock bietet sich eine atemberaubende Sicht auf die Tokyo Bay und den Osten der Stadt! Hier geht’s zur Website des Museums.

Weihnachtsfans aufgepasst: Jeden Winter erstrahlt das Caretta mit seinen weihnachtlichen Illuminationen in zauberhaftem Glanz!

Weihnachtslichter am Caretta Shiodome in Tokio

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Asakusa: Eine Touristeninformation mit kostenloser Aussichtsplattform

Bei Touristeninformation denken die meisten von uns wohl an einen faden kleinen Raum mit ein paar traurigen Flyern. Ganz anders im beliebten Viertel Asakusa. Das Tourist Information Center greift die Atmosphäre seiner Umgebung auf und kombiniert gekonnt Moderne mit japanischer Tradition. Kühles Glas, warme Holzpaneele und eine asymmetrische Bauweise machen das Gebäude selbst zur Attraktion.

Ein Highlight ist die kostenlose Aussichtsplattform im achten Stock. Von hier aus bietet sich ein großartiger Ausblick auf das Unterhaltungsviertel mit seinen traditionellen Bauten, wie zum Beispiel dem Sensoji-Tempel. Anschließend geht es in die umliegenden Einkaufsstraßen, um das ein oder andere Souvenir zu shoppen!

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Tokioter Rathaus: Zwei kostenlose Terrassen auf 202 Metern

Das sogenannte Tokioter Rathaus steht in Shinjuku und galt bis 2007 als höchstes Gebäude Tokios. Auch wenn es mittlerweile vom Midtown Tower abgelöst wurde, fällt es doch weiterhin durch seine außergewöhnliche Bauart auf. Mit zwei Türmen verbunden durch einen niedrigeren Mittelpart hat Architekt Tange Kenzo nämlich einen wahren Eyecatcher geschaffen. Von gleich zwei kostenlosen Terrassen aus können Besucher die atemberaubende Aussicht auf die Stadt in 202 Metern Höhe genießen.

Aufnahme des Tokyo Metropolitan Government Building mit einer Fish Eye Camera

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Carrot Tower: Warum das Gebäude nichts mit Karotten zu tun hat

Ganz in der Nähe des hippen Viertels Shibuya steht der Carrot Tower. Auch wenn das Geschäftsgebäude mit 124 Metern verhältnismäßig klein ist, sticht es hier in Sangenjaya dennoch heraus! Aus dem 26. Stock haben Besucher einen großartigen Ausblick auf die ganze Stadt.

Kurios: Der Carrot Tower sieht nicht etwa wie eine Karotte aus, sondern hat seinen witzigen Namen bei einem Wettbewerb erhalten.

Tokio von oben: Ausblick vom Carrot Tower

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Solamachi: Der Geheimtipp für alle, die den Skytree-Eintritt sparen wollen

Am Fuß des 634 Meter hohen Tokyo Skytrees liegt das Solamachi-Einkaufszentrum mit unzähligen Stores, Restaurants und sogar einem Planetarium. Genau hier gibt es auch einen kleinen Geheimtipp für alle, die sich den Eintritt für die Aussichtsplattformen des schwindelerregend hohen Turms sparen wollen. Vollkommen kostenlos geht es mit dem Aufzug in den 30. Stock. Von hier aus lässt sich der Ausblick auf die Umgebung genießen und zum Skytree hochblicken.

Aussenansicht des Solamachi Einkaufszentrum in Tokio mit kostenfreier Aussichtsplattform

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Yebisu Garden Place: Erst die Brauerei, dann zwei Plattformen im 38. Stock

Der Yebisu Garden Place Tower hat alles, was das Herz begehrt: jede Menge Geschäfte, Restaurants, das Photographic Art Museum und natürlich die berühmte Yebisu-Bierbrauerei. Nach einer ausgiebigen Brauereibesichtigung mit dem ein oder anderen Drink geht es hoch hinaus. Im 38. und 39. Stockwerk befinden sich zwei kostenlose Aussichtsplattformen mit einer wundervollen Aussicht auf die japanische Metropole!

Menschen stehen vor dem Fenster der Aussichtsplattform vom Yebisu Garden Place Tower

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Häufige Fragen

Wann ist die beste Reisezeit für Tokio?
März bis Mai (Kirschblüte) und Oktober bis November (Herbstlaub) bieten mildes Wetter und klare Sicht. Sommer ist heiß und schwül, Winter kalt aber sonnig.
Braucht man für Tokio ein Visum?
Deutsche können für touristische Aufenthalte bis 90 Tage visumfrei einreisen. Der Reisepass muss während des gesamten Aufenthalts mitgeführt werden.
Was kostet ein Tag in Tokio?
Budgetreisende kommen mit 80–120 Euro pro Tag aus, Komforturlauber mit 150–250 Euro. Unterkunft, Essen, Transport und Eintritte sind darin enthalten.
Susanne Jung-Klotz
Susanne mag stilvolle Restaurants und schicke Hotels. Wichtiges Kriterium bei der Wahl der Unterkunft auch: ein schöner Pool. Hier kann Susanne ewig entspannen, dazu ein leckerer Drink und ein gutes Buch – und ein modischer Sonnenhut auf dem Kopf. Denn Susanne liebt Mode und hat immer das richtige Outfit für jede Gelegenheit dabei. Und so shoppt sie sich auch mal durch so manche Vintage-Stores und Boutiquen auf der Welt auf der Suche nach dem perfekten Dress.