Im Sommer drängen sich die Boote in den Häfen. Im Herbst schaltet die Region einen Gang zurück. Bohuslän reicht von Göteborg bis zur norwegischen Grenze. Mehr als 8.000 Inseln liegen vor der Küste, dahinter die Wälder und Seen Dalslands. Das Licht wird weich, die Temperaturen bleiben mild. Wer jetzt kommt, hat die Küste fast für sich. Vier Dinge machen die Saison besonders.
Hummer: Jagd auf das schwarze Gold
In Bohuslän hat der Genuss einen festen Starttermin. Am ersten Montag nach dem 20. September beginnt die Hummersaison. Punkt sieben Uhr morgens fliegen die Körbe ins kalte Wasser. Dann startet die Jagd nach dem »Schwarzen Gold des Meeres«.

Foto: Madeleine Landley
Rund um den Fang gibt es an der Küste mehrere Adressen, die meisten im nördlichen Bohuslän. In Fjällbacka sticht die »M/S Mira« in See, für alle, die selbst Hummer fischen möchten. Im Nachbarort Grebbestad serviert Everts Sjöbod Hummer und Austern. Das Bed & Breakfast steckt in einem alten Bootshaus am Wasser. Das Stora Hotellet Fjällbacka rundet die Saison mit Hummer- und Flusskrebspaketen ab. Weiter nördlich, auf der Insel Südkoster vor Strömstad, gart das Restaurant des Kläpphagen Koster den Fang über offenem Feuer. Frischer geht’s nicht.









