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So genießt man das Badeleben

So frisch wie die herbstliche Ostseebrise säumen sie die Küste von Mecklenburg-Vorpommern: die strahlend weißen, mondänen Villen der Ostseebäder. Zusammen mit den beeindruckenden Seebrücken formen sie ein einzigartiges, charakteristisches Gesicht. Und sorgen für Urlaubsflair wie zu Kaisers Zeiten.

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Die Magie des Einzigartigen: Bäderarchitektur auf Usedom

Man könnte Stunden beim Flanieren zubringen, um sie zu betrachten. Dort ein gotisches Türmchen, das mit seiner Schönheit ins Auge fällt. Hier ein liebevolles Detail in Form eines geschnitzten Giebels. Kunstvolle Erker und dekorative Jugendstilfenster säumen die prunkvollen Fassaden ringsherum. Und so sind es dann auch die mondänen Villen aus der Zeit der Bäderarchitektur, die die 2.000 Kilometer lange Küste Mecklenburg-Vorpommerns zu einem wunderschönen Hingucker machen. 

Im Handumdrehen wird der Herbsturlaub zur echten Entdeckungstour  zur Linken rauscht die Ostsee, und während man sich die frische Brise um die Nase wehen lässt, spaziert man über die Promenaden und bestaunt die reinweißen Fassaden und die noble Architektur, deren Charme es mühelos schafft, in Kaisers Zeiten zu versetzen. Schnell fällt auf: Die extravaganten Villen mit ihren Terrassen, Veranden oder Balkonen sind so unterschiedlich wie die Muscheln, die an den Ostseestrand gespült werden. Beeindruckend, diese unglaubliche Vielfalt an unterschiedlichen Baustilen auf engstem Raum! Und diese heitere Leichtigkeit, die sie ausstrahlen.

Nicht nur Architekturliebhaber sind dem Reiz der historischen Bauten schnell verfallen. Auf Usedom, wo sich an der 40 Kilometer langen Küste in den zahlreichen Ostseebädern die leuchtend weißen Villen aneinanderreihen, finden Urlauber eine opulente Freiluftgalerie der Bäderarchitektur vor. Rund 520 Gebäude dieser unverkennbaren Bauform stehen auf Usedom unter Denkmalschutz. Wer die Promenade ab Bansin entlangflaniert, hat allerhand zu bestaunen, denn solch einen glanzvollen Stilmix verschiedener Epochen bekommt man nur hier zu Gesicht.

Seebrücke Ahlbeck: Auf der Urlaubsinsel Usedom stehen Natur und Bäderarchitektur im Einklang miteinander. | TMV/Grundner
Seebrücke Ahlbeck: Auf der Urlaubsinsel Usedom stehen Natur und Bäderarchitektur im Einklang miteinander. | TMV/Grundner

 

Und ganz nebenbei spaziert man über ein weiteres Superlativ, denn die Promenade zwischen Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck ist ganze 8,5 Kilometer lang – und führt ab Ahlbeck noch als Rad- und Spazierweg weitere 3,6 Kilometer bis ins polnische Swinemünde. 12 Kilometer misst sie insgesamt – eine längere Strandpromenade gibt es in ganz Europa nicht. 

Die prachtvollen Bauten von außen zu bestaunen, ist schön und gut, aber natürlich interessiert es auch brennend, wie hübsch die fast ausnahmslos restaurierten, historischen Bauten von innen ausschauen. Und tatsächlich: Man kann sogar in ihnen nächtigen und einen unvergesslichen Urlaub verleben. Häufig sind in den prachtvollen Architekturwundern Hotels, Pensionen oder Restaurants untergebracht. Eine gute Adresse in den Kaiserbädern Heringsdorf, Bansin und Ahlbeck sind die Unterkünfte der Seetel-Hotelgruppe. In insgesamt 17 familiengeführten Hotels, Residenzen und Villen können Urlauber einchecken – vom Drei-Sterne-Kinderresort bis hin zum Fünf-Sterne-Luxushotel. Vom Wellnessliebhaber bis zum Feinschmecker – für jeden Inselurlauber ist das passende Feriendomizil dabei. Und so sitzt man beispielsweise – eingemummelt in eine Decke – auf seinem Balkon des Strandhotels Atlantic in Bansin, betrachtet die Ostsee und nippt an seinem Tee. Besser geht Urlaub nicht! 

Tradition trifft auf Moderne – im Seetel Strandhotel Atlantic. | Seetel Hotels
Tradition trifft auf Moderne – im Seetel Strandhotel Atlantic. | Seetel Hotels

Über 20 Brücken musst du flanieren

Zugegeben: 20 Seebrücken zu erkunden, ist dann doch etwas zu viel verlangt für den Herbsturlaub. Doch sehenswert sind sie alle. Denn zu Kaisers Zeiten wollten die feinen Herrschaften nicht nur in noblen Herbergen residieren, sie wollten sich auch zur Schau stellen. Und was bietet sich da Besseres an als ein Catwalk über der Ostsee? So entstanden die zahlreichen Seebrücken, die selbstverständlich im Stil der Bäderarchitektur in Mecklenburg-Vorpommern erbaut worden sind. 

Und wenn man dann selbst über das Meer spaziert, der Wind die Haare durcheinanderwirbelt und man auf den Lippen die leicht salzige Brise schmeckt, ist man den feinen Herrschaften von damals sehr dankbar. Die Seebrücken sind wirklich einzigartig schön. Während unter den Füßen die Wellen gen Strand vorbeirauschen und über einem die Möwen kreischend ihre Kreise drehen, fühlt man sich so unbeschwert und frei wie schon lange nicht mehr. Egal zu welcher Tageszeit: Ob nun mit einem wärmenden Kaffee zum Sonnenaufgang am Morgen oder mit einem Sundowner, wenn die Sonne in der Ostsee versinkt. Wenn vom Strand Kinderjauchzen hinüberdringt oder der Herbst seine besänftigende Ruhe verbreitet – das unvergleichliche Panorama auf die Ostsee zur einen und der Blick auf die Seebäder zur anderen Seite, lässt einen so lange verweilen, bis Hunger und Kälte zurück ins Warme treiben.

Einige der historischen Seebrücken haben eine ebenso stürmische Geschichte hinter sich, wie die Ostsee sich an manchen Tagen zeigt. Die Seebrücke im Ostseebad Koserow war irgendwann so marode, dass sie für Besucher gesperrt werden musste. Seit Juni 2021 können sich Urlauber nicht nur vom Strand aus an der modernen, wellenförmigen Bauweise erfreuen, sondern auch die 280 Meter lange Seebrücke entlangspazieren und sich dort niederlassen, wo Platz ist. Und davon gibt es reichlich. Es lohnt, ein gutes Buch einzupacken und sich in netter Gesellschaft auf einer der vielen Sitzgelegenheiten niederzulassen und zu verweilen. Ab und an unterbricht das Bimmeln des Glockenturms am Ende der Seebrücke die Konzentration oder den Plausch. Der Glockenturm soll an die versunkene Stadt Vineta erinnern, die der Sage nach mit den Bernsteinbädern der Insel Usedom, zu denen auch Koserow gehört, verbunden ist. 

Die neue Seebrücke von Koserow. Mit ihrer modernen, wellenförmigen Bauweise ist sie ein echter Hingucker
 und lädt zum Flanieren und Verweilen ein. | Kurverwaltung Koserow
Die neue Seebrücke von Koserow. Mit ihrer modernen, wellenförmigen Bauweise ist sie ein echter Hingucker
 und lädt zum Flanieren und Verweilen ein. | Kurverwaltung Koserow

Überhaupt ist Koserow ein Geheimtipp. Ziemlich genau in der Mitte von Usedom gelegen, an der schmalsten Stelle der Insel, bekommen Urlauber hier eine Besonderheit geboten: zum einen die im Herbst oft stürmische Ostsee, zum anderen das idyllische und ruhige Achterwasser, das sich bei ausgiebigen Wanderungen und Radtouren erkunden lässt. Ein Muss ist es, zu Fuß oder mit dem Rad den 58 Meter hohen Streckelsberg zu erklimmen. Nirgends hat man eine schönere Sicht auf die Ostsee. Wer den Ausblick ausgiebig genossen hat, schwingt sich wieder aufs Rad oder sattelt den Rucksack. Es gibt noch so viel zu entdecken! 

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