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Der Sommer ist da! Das kann niemand bestreiten. Und auch, wenn wir gerne mal ächzen und jammern, wenn die Temperaturen etwas zu hoch klettern, hat das ganze doch auch eine Sonnenseite: Endlich können wir wieder an erfrischenden Sommerdrinks nuckeln.

Text: Lisa-Kristin Erdt

Aperol Sour macht glücklich – auf Dauer!

Okay, Aperol Spritz kennt jeder. Aber Aperol Sour? Die Glücklichen, die schon einmal in den Genuss gekommen sind, wissen genau, warum er in dieser Genuss-Kollektion auftaucht: Mit dem richtigen Mischungsverhältnis ist der Drink eine absolute Geschmacksexplosion – süß, sauer, samtig, fruchtig. Das Zauberwort für die weiche Textur: Eiweiß. Durch das Eiweiß erhält der Cocktail eine cremige Konsistenz und die Aromen der einzelnen Zutaten werden harmonisch miteinander verbunden.

Eine Person bereitet an einer Bar eine Reihe roter Drinks mit Schaum in hohen Stielgläsern vor.

Foto: Sheldon

Zutaten für den Aperol Sour

  • 50 ml Aperol
  • 30 ml frisch gepresster Zitronensaft
  • 20 ml frisch gepresster Orangensaft
  • 15 ml Zuckersirup
  • 1 Eiweiß
  • Eiswürfel
  • Orangenscheibe (zum Garnieren)

Zubereitung

Aperol, Zitronen- und Orangensaft und Zuckersirup in einen Cocktailshaker geben. Eiweiß hinzufügen, Shaker schließen und den Inhalt etwa 15 Sekunden lang schütteln. Shaker mit Eiswürfeln auffüllen und nochmals für 15 Sekunden shaken. Ein Cocktailglas mit Eiswürfeln füllen und den Inhalt des Shakers durch ein Sieb in das Glas abseihen. Mit Orangenscheibe garnieren.

Déjà-Vu, immer und immer wieder

… denn dieser Drink ist nicht mehr wegzudenken, wenn er sich einmal eingeprägt hat! Durch den Geschmack des Likörs nach kräftigen Gewürzen, einer angenehmen Ingwerschärfe und der Zitrusnote werden Drinks komplex und würzig. Wir hätten da gleich drei unterschiedliche Varianten in petto. Die Zubereitung ist für alle drei Sorten gleich, nur die jeweiligen Limonaden und Garnituren unterscheiden sich:

zwei Personen halten Gläser mit sommerlichen Drinks, darauf jeweils die Aufschrift Déjà-vu.

Foto: Déjà-vu

Für einen würzig-herben Geschmack: Déjà-Vu Tonic

Zutaten

  • 50 ml Oriental Déjà-Vu
  • 100 ml Tonic Water
  • 1 Tranche Grapefruit (zum Garnieren)
  • 1 frischer Rosmarinzweig (zum Garnieren)

Zubereitung

Déjà-Vu auf Eis in ein vorgekühltes, bauchiges Aperitifglas geben. Mit Tonic Water auffüllen, vorsichtig umrühren und mit der Grapefruittranche sowie dem Rosmarinzweig dekoriert servieren.

Süß und fruchtig: Déjà-Vu Wild Berry

Frauen mit Sommerdrinks in Weingläsern, darauf die Aufschrift "Déjà-vu"

Foto: Déjà-vu

Zutaten

  • 50 ml Déjà-Vu
  • 150 ml Wild Berry
  • Eiswürfel
  • Johannisbeeren (zum Garnieren)

Fruchtig-sanft mit leichten Gewürznoten: Déjà-Vu White Peach

  • 50 ml Déjà-Vu
  • 100 ml White Peach
  • Eiswürfel
  • Zitronenzeste (zum Garnieren)

Nie wieder kein Pfirsich-Eistee mit Gin – mit und ohne Alkohol

Wir lieben Eistee im Sommer. Jeder tut das. Und so einfach, wie sich Eistee in ein stilvolles Abendgetränk verwandeln lässt, gibt es absolut kein Argument, dieses Rezept nicht auszuprobieren. Unseren Pfirsich-Eistee mit Gin kannst du auch ganz einfach als alkoholfreie Variante mixen. Wie das geht, erfährst du weiter unten.

Ein hohes Glas mit Eistee, darin einige Schnitzer Limette und Pfirsich sowie ein Strohhalm aus Pappe

Foto: Trương Đoàn/Pixabay

Zutaten

  • 100 ml heißes Wasser
  • 1 Teebeutel Schwarztee
  • ½ Pfirsich
  • 50 ml Gin
  • 20 ml frisch gepresster Zitronensaft
  • 20 ml Pfirsichsirup
  • Eiswürfel
  • Minze (zum Garnieren)

Zubereitung

Den Schwarztee mit heißem Wasser übergießen und abkühlen lassen. Pfirsich vierteln, in dünne Scheiben schneiden und zum Garnieren beiseitestellen. Ein Glas mit Eiswürfeln füllen, dann schwarzen Tee, Gin, Zitronensaft und Pfirsichsirup hinzufügen und mit einem Barlöffel verrühren. Zum Servieren mit frischen Pfirsichscheiben und Minze garnieren.

Pfirsiche am Baum

Jason Leung

Auch praktisch: Für die alkoholfreie Variante wird der Gin einfach weggelassen, heraus kommt der gute alte Eistee. Wem der Unterschied zwischen selbst gemachtem und gekauftem Eistee bisher entgangen sein sollte, kann sich hier und jetzt von der selbst gemachten Variante überzeugen: Sie ist frischer, aromatischer und vor allem lässt sich der Zuckergehalt besser dosieren, sodass niemand die übersüßten Varianten aus dem Karton vermissen wird.

Virgin Margarita prickelt auch ohne Alkohol

Fünf Minuten, länger braucht die Zubereitung für die alkoholfreie Margarita-Version nicht. Denn auch unser letzter Sommerdrink im Bunde bringt den Sommer ins Glas und macht nicht nur farblich Freude, sondern ist auch zitronig auf der Zunge – ganz ohne Schuss!

Auf einem Holztisch an einer Strandbar steht ein hohes, rundes Glas mit Margarita, garniert mit einer Limettenscheibe.

Foto: Olha Tatdot

Zutaten

  • 60 ml frisch gepresster Orangensaft
  • 40 ml frisch gepresster Limettensaft
  • 20 ml frisch gepresster Zitronensaft
  • 2 EL Agavendicksaft
  • Mineralwasser (zum Auffüllen)
  • 1 Limettentranche
  • Salz (zum Garnieren)

Zubereitung

Salz auf einem Teller ausbreiten, den Rand eines Margaritaglases ringsherum mit der Limettentranche befeuchten und das Glas kopfüber in das Salz eintauchen, sodass ein Salzrand entsteht. Cocktailshaker mit Eiswürfeln füllen. Orangensaft, Limettensaft, Zitronensaft und Agavendicksaft dazugeben und etwa 30 Sekunden kräftig schütteln. Den Inhalt in das Margaritaglas geben und mit Mineralwasser auffüllen.

Und, durstig geworden? Dann direkt an den Cocktailshaker, der Sommer kann kommen!

Doch Lust auf einen professionell gemixten Drink? Wir kennen die besten Hotelbars in Europa.

Was du alles zum Cocktailmixen wissen musst

Häufige Fragen

Wie mixt man einen einfachen Cocktail?

Ein einfacher Cocktail braucht meist nur drei Dinge: eine Spirituose, etwas Säure wie Zitronen- oder Limettensaft und eine süße Komponente wie Sirup. Alles mit Eis shaken oder rühren, ins Glas abseihen und nach Geschmack garnieren.

Welche Zutaten braucht man für Cocktails zu Hause?

Für den Anfang reichen Gin, Wodka, Rum, Zitronen- und Limettensaft, Zuckersirup, Soda, Tonic, Eis und ein paar Früchte oder Kräuter. Damit lassen sich schon viele klassische Drinks schnell zubereiten.

Was ist der Unterschied zwischen Shaken und Rühren?

Geschüttelt wird, wenn Zutaten mit Saft, Sirup oder Eiweiß dabei sind. Gerührte Cocktails sind meist klarer und bestehen vor allem aus Spirituosen. Shaken kühlt stärker und bringt mehr Luft in den Drink.

Welches Zubehör braucht man zum Cocktailmixen?

Für den Einstieg reichen Shaker, Barsieb, Messbecher, Barlöffel und ein stabiles Glas. Eis, ein Schneidebrett und ein scharfes Messer für Garnituren helfen zusätzlich. Vieles lässt sich auch zunächst mit Küchenutensilien ersetzen.