Saftig grüne Natur mit weidenden Schafen, raue Küsten und mystische Moore: Englands Norden ist eine Augenweide. Auf kaum eine Weise kommt man der Region so nahe, wie bei einer mehrtägigen Wanderung. Ab und an passiert man alte Burgen oder ein kleines Dorf mit gemütlichen Pubs, Efeu-überwachsenen Backsteinhäusern und romantischen Cottages. Lust bekommen? Ein Netz aus wunderschönen Wanderwegen durchkreuzt das Land, »England’s Great Walking Trails«. Wir zeigen euch drei unserer Lieblinge im Norden Englands. 

Der »Cleveland Way«, 175 Kilometer, ca. 9 Tage von Helmsley nach Filey

Der Cleveland Way im Nordosten Englands führt durch zwei völlig unterschiedliche und doch gleichermaßen wundervolle, typisch britische Landschaften: das Moor und die raue Küstenlandschaft. Wanderer können in beide Richtungen starten und den 176 Kilometer langen Weg der »England’s Great Walking Trails« beliebig verkürzen. 

Am einfachsten beginnt man in Helmsley im Landesinneren. Das 1.500-Seelen Städtchen mit seinen historischen Gassen und für England so typisch rustikalen Häusern und seiner historischen Burgruine schmiegt sich an den südlichen Rand des North York Moors National Parks. Unser Tipp: Vor dem Start zur Wanderung unbedingt ein bisschen Zeit in dem schnuckeligen Marktstädchen einplanen – und zum Beispiel der Helmsley Brewing Company einen Besuch abstatten. Seit 2014 werden in der kleinen Brauerei fünf verschiedene Craft-Beer-Sorten gebraut – die Brauereri sich schon weit über die Stadtgrenzen hinaus einen Namen gemacht.  Bei einer Brauerei-Führung (immer mittwochs) erklärt Besitzer Kyle Boote seine Brauerei-Kunst, und natürlich kommt auch das Probieren nicht zu kurz. Auf jeden Fall kosten: »Striding the Riding«, das köstliche Pale Ale der Brauerei.

Wer England ganz nah kommen möchte, der sollte das Land bewandern – am besten auf einem dieser »England's Great Walking Trails«.

England’s Great Walking Trails for The National Trails

Jetzt geht’s los!

Von Helmsley starten Wanderer die Tour gen Nordwesten durch sanft grüne Hügel. Kurz nach dem Start passiert der Weg die mystisch zerfallene Rievaulx Abbey. Den besten Blick auf die imposante Ruine der Abtei genießt man von dem Aussichtspunkt an der Rievalux Terrace, das Museumscafé stärkt bei einem »Walkers Lunch« mit herzhaften und köstlichen Speisen aus der Region.

Die Rievaulx Abbey auf dem Cleveland Way ist nur eines der Highlights der »England's Great Walking Trails«.

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Durch Moos und Moor

Weiter führt der Weg nun nördlich, quer durch die wunderschöne Moorlandschaft. Immer wieder liegen schmuckvolle Dörfer entlang des Weges. Die Cleveland Hills und Hambleton Hills Yorkshire präsentieren Yorkshire von seiner schönsten Seite: Saftig grün, durchzogen von Feldern und Wäldern, reichen die Hügelketten bis an den Horizont, nur hier und da von Schafen bewohnt. Immer wieder bieten sich einem unglaubliche Auslicke – zum Beispiel bei The Wainstones, wo am Gipfel Felsen bizarr in die Höhe ragen. Ganz in der Nähe befindet sich auch das Cafe Lordstones mit seinem gleichnamigem Restaurant, das die besten Steaks der Region serviert. Wer mag, kann hier auch Glamping probieren und in luxuriösen Zelten übernachten.

Durch Moos und Moore führt der Cleveland Way der »»England's Great Walking Trails«.

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Der zweite Teil des Trails

In Saltburn-by-the-Sea beginnt der zweite Teil des Trails, der an der wunderschönen, rauen Ostküste verläuft. Das Meer tief unter den Klippen zur Linken, vor einem der Pfad über die Graskuppe, das Kreischen der Möwen und der Wind im Haar: Szenischer könnte der Weg in das Panorama nicht eingebettet sein! Immer wieder führt der Pfad hinab zu einer kleinen Bucht, in der hinter dem Strand ein altes Fischerstädtchen Wind und Wellen trotzt. Ein besonders malerisches von ihnen ist Staithes. Hier kehrt man am authentischsten im »The Captain’s Cook Inn« ein. Das wunderschöne historische Haus thront über den Dächern. Hier lässt es sich für ein deftiges Mahl, einen geselligen Abend im Pub und eine gemütliche Nacht in einem der Gästezimmer einkehren.

Der Name des Inns kommt nicht von ungefähr: Niemand anderes als James Cook persönlich lebte von 1745 bis 1746 in dem Städtchen. Später beschipperte er von Whitby aus, nur wenige Meilen südlich gelegen, in die Welt – manche seiner Schiffe wurden dort sogar gebaut. Auch der Cleveland Way führt in die raue Hafenstadt, immer unmittelbar entlang der Küste an den Steilklippen. Über dem von Fischerei und Tourismus dominierten Stadtkern thronen die Ruinen des ältesten Gebäudes der Stadt: die Whitby Abbey. Dramatisch und wie aus einer fremden Welt ragen die Außenmauern des Klosters aus dem 7. Jahrhundert in den oft wolkenverhangenen Himmel. Der Cleveland Way führt direkt an den Ruinen vorbei. Nur wenige Schritte weiter in einer umgebauten Scheune wird seit 2013 bestes Bier in kleinem Rahmen gebraut. Bei einem Besuch der stadtbekannten Pubs wie »The Duke of York« oder »The White Horse and Griffin« sollte man nicht verpassen, sich das eine oder andere der leckeren Biere zu genehmigen und köstlich deftig zu essen.

Der Cleveland Way der »England's Great Walking Trails« trifft bei Saltburn auf die Küste.

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Und zur Krönung noch einmal Wale gucken

So oder so sollte man nicht zu wenig Zeit in Whitby einplanen. Beim Whale Watching kann man Wale vor der Küste aufspüren, am Strand und der Promenade bummeln und Fish and Chips essen – und im Dracula Museum erfahren Besucher, wie das Städtchen Bram Stoker zu Dracula inspirierte. Auch die Brauerei lässt sich am Wochenende bei einer Führung besichtigen.

Wer mag, kann seine Wanderung hier beenden. Wen es aber noch in den Füßen juckt, der kann über das berühmte Schmuggler-Städtchen Robin Hood’s Bay und der College-Stadt Scarborough entlang der wunderschönen Klippen bis nach Filey zum Endpunkt des »Great Walking Trails« weiterwandern. In dem Ferienort erwartet die Wanderer ein langer Sandstrand zwischen den grünen Hügeln. Vor seiner Heimreise kann man also getrost noch ein paar schöne Tage hier verbringen.

In Whitby entlang des Cleveland Way, einer von »England's Great Walks« lebte einst James Cook und fuhr von hier zur See.

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Infos

Anreise. Wer seine Tour in Helmsley startet und mit dem Flugzeug anreist, der bucht am besten einen Flug nach Leeds, Manchester oder Newcastle. Auch von London aus fährt ein Zug nach Helmsley. Und wer mit der Fähre anreist, dem empfehlen wir Newcastle Ferry Port oder Hull Ferry Port.

Eine gute Übersicht über alle Wanderrouten gibt www.greatenglishtrails.com, die Webseite bietet auch viele Möglichkeiten zur Planung und Buchung einer dieser drei Wanderwege im Norden Englands. Außerdem finden sich hier viele Tipps zu den besten Pubs entlang des Weges, den verschiedenen Unterbringungsmöglichkeiten, Wegoptionen, Gepäcktransfers und viele weitere nützliche Infos zur Planung.

Hadrian’s Wall Path, 135 Kilometer, 6 bis 8 Tage

Discover England’s Great Walking Trails – Hadrian’s Wall Path from Walker Creative on Vimeo.

Wandeln auf historischen Pfaden: Der Hadrian’s Wall Path ist besonders für Geschichtsinteressierte eine tolle Wanderung. Die 135 Kilometer lange Strecke von Bowness-on-Solway nach Newcastle führt entlang der Mauer, die der römische Kaiser Hadrian 122 nach Christus als Nordgrenze des Römischen Reiches errichten ließ. Viele Teile der Mauern stehen heute noch, immer wieder unterstützten Kastelle die Sicherung des Reiches – auch diese erstaunlich gut erhaltenen Ruinen lassen sich bei dieser Wanderung erkunden. Und ganz nebenbei wandert man bei diesem »Great Walking Trail« von einer Küste Englands zur anderen. 

Wir beginnen unsere Tour in Bowness-on-Solway an der Westküste. In dem winzige Örtchen, an einem kleinen Pavillion an dem Solway-Fjord, der England und Schottland trennt, beginnt die Hadrian’s Wall – und damit auch der Wanderweg. Der Weg führt am Fjord entlang, während Seevögel einen durch die einsame Natur begleiten. Auf der anderen Seite des Fjords blickt man auf Schottland.

Kleine Dörfer entlang der Hadrians Wall laden zum Verweilen ein.

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Immer der Mauer entlang

Schon bald erreicht man Carlisle, die 75.000-Einwohner-Gemeinde ist auf jeden Fall einen Stopp wert. Besonders abends kann man in dem historischen Ortskern ausgezeichnet Essen gehen und in den unzähligen Pubs der Stadt ein paar Einheimische kennenlernen – wie zum Beispiel in der »Lane Bar«.

Frisch gestärkt geht es weiter über Stock und Stein immer entlang der Mauer durch die englische Landschaft – ein Verlaufen ist hier unmöglich! Treppen schlängeln sich die Hügel hinauf, der Blick reicht weit bis nach Schottland. Oft wird die Mauer hier durch ein altes römisches Kastell ergänzt, insgesamt 16 von diesen teils gut erhaltenen Festungsanlagen säumen den Weg, wie zum Beispiel das Kastell Birdoswald.

Immer entlang der Hadrians Wall führt der gleichnamige Wanderweg der »England's Great WalkingTrails«.

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Übernachtungsmöglichkeiten gibt es viele an der Hadrian’s Wall, manchmal kreuzt der Weg ein idyllisch in die Landschaft gebetetes Dorf oder einen alten Bauernhof, der schöne Schlafmöglichleiten bietet. Manche umliegende Pensionen bieten auch einen Abholservice an.

Entlang der Hadrians Wall stehen unzählige Unterkünfte bereit.

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Erst Wanderlust, dann pub-satt

Diesen Stopp sollte jeder einplanen: Once Brewed, oft auch Twice Brewed genannt. Das Dorf trägt seinen Namen nicht von ungefähr, der Legende nach wurde hier schon früher in der Herberge besonders starkes Bier serviert. Seit letztem Jahr wird hier wieder gebraut, und das »Twice Brewed Brew House« serviert mit stolz seine sieben Biersorten, die vom »Ale Caesar«, einem Amber Ale über das IPA »Vindolanda« (nach der nahen Festung benannt) bis zum Porterbier »Steel Rigg« reichen. Und noch besser: In dem historischen Inn kann man auch ganz vorzüglich speisen.

Hier liegt auch einer der schönsten Abschnitte des Weges. Die rauen Felsen und grünen Hügel von Steel Rigg und Crag Lough sind Teil des Northumberland National Park, die Mauer schlängelt sich kunstvoll hinauf und hinab, der Blick auf das Umland ist atemberaubend. Natürlich gibt es auch hier wieder einige alte Kastelle am Weges- und Mauerrand zu bestaunen, zum Beispiel das Housesteads Fort. Auch hat ein Baum, der perfekt in der Kuhle zwischen zwei Hügeln steht, sich als Sycamore Gap Tree einen Namen gemacht.

Twiced Brewed an der Hadrians Wall braut tatsächlich wieder Bier – und was für eins!

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Und Endspurt

Jetzt ist es auch nicht mehr weit bis nach Newcastle upon Tyne, wo die Mauer und der Weg endet. Die pulsierende Stadt an der Ostküste wurde auf den Ruinen des römischen Kastells Pons Aelius errichtet. In der ehemaligen Industriestadt spielt sich heute alles rund um den historischen Quayside an der Thyne mit ihren berühmten Brücken ab. In den alten Fabriken haben sich oftmals Museen und Theater eingenistet, auch zum Ausgehen ist Newcastle eine Top-Adresse! Auch hier gilt wieder: Das abendliche Leben spielt sich in den Pubs der Stadt ab, ein besonders schöner ist zum Beispiel »Station East« in Gateshead. In diesem Pub wird hauptsächlich das Bier der Hadrian Border Brewery serviert, das nicht weit entfernt im Newburn Industrial Estate gebraut wird.  Hier lässt es sich prima auf den gelungenen »Great Walking Trail« anstoßen!

In Newcastle endet »England's Great Walking Trail«.

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Infos

Anreise. Wer seine Tour in Bowness-on-Solway oder Carlisle startet, reist am besten mit der Bahn an. In Newcastle hingegen gibt es auch einen internationalen Flughafen und eine Fährverbindung zum europäischen Festland. Auch dieser Trail lässt sich in beide Richtungen laufen, und die Übernachtungsstopps lassen sich individuell wählen.

Ganz praktisch: Wer nicht die gesamte Strecke laufen möchte, kann unterwegs den Bus AD122 oder den Zug der Northern Rail nehmen.

Eine gute Übersicht über alle Wanderrouten gibt www.greatenglishtrails.com, die Webseite bietet auch viele Möglichkeiten zur Planung und Buchung einer dieser drei Wanderwege im Norden Englands. Außerdem finden sich hier viele Tipps zu den besten Pubs entlang des Weges, den verschiedenen Unterbringungsmöglichkeiten, Wegoptionen, Gepäcktransfers und viele weitere nützliche Infos zur Planung.

 

Pennine Way, 428 Kilomerer, 16 bis 19 Tage für die volle Länge

Der Pennine Way ist der älteste Fernwanderweg Englands – und gleichzeitig der spektakulärste. Von Süd nach Nord – oder umgekehrt – führt der Weg insgesamt 428 Kilometer von Edale nach Kirk Yetholm in Schottland. Dabei verläuft der Pfad meist über den Bergrücken des Pennine-Gebirges auf und ab, dementsprechend anstrengend ist oft die Wanderung. Doch es lohnt: Unberechenbares Wetter und viele Aufstiege werden durch grandiose Aussichten und eine unwirkliche Landschaft belohnt. Bei diesem »Great Walking Trail« kommt man England ganz nah.

Wer den gesamten Weg laufen möchte, sollte dafür zwei bis drei Wochen Zeit einplanen. Wir haben euch hier eine Route zusammengestellt, die ihr gut in einer Woche schaffen könnt.

Wir beginnen unsere Wanderung in Skipton am südlichen Rand des Yorkshire Dales National Park. In der historischen Marktstadt erinnert heute noch vieles an das Mittelalter, zum Beispiel die gut erhaltene Festung aus dem 12. Jahrhundert oder die Church of Holy Trinity. Auch auf diesem Pfad locken immer wieder kleine Pubs – so auch in Skipton. Das lokale »Monkey Beer«, das in der Stadt gebraut wird, gibt es in den Pubs der ganzen Region zu finden.

Der Pennine Way ist ohne Frage eine der spektakulärsten Wanderwege der »England's Great Walking Trails«.

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Englands Landschaftstraum schlechthin 

Los geht’s von Skipton gen Norden, schon nach wenigen Kilometern ist man völlig im englischen Landschaftstraum aus Grün, dem Yorkshire Dales National Park. Kurz hinter Malham liegt schon eines der Highlights des gesamten Weges: Malham Cove. Hier findet sich der Wanderer plötzlich vor einer 80 Meter hohen Felswand aus Kalk wieder, die eine Art steinerndes Amphitheater bildet und unter Kletterern als einer der schwierigsten Parcours legendär wurde. Einst, als hier noch ein Gletscher lag, stürzte ein riesiger Wasserfall hinab. Aber der beeindruckende Anblick entbehrt die Enttäuschung – auch locken viele weitere Schluchten mit noch aktiven Wasserfällen gleich in der unmittelbaren Nähe.

Gute Aussichten auf »England's Great Walking Trails«: Bei Falcon Cove zeigt sich der Pennine Way von seiner dramatischen Seite.

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Die Landschaft auf diesem Wanderweg ist atemberaubend. Alte Steinbrücken führen über kleine Bäche, dann geht es wieder hinauf auf einen der Berge. Von Penyghent aus hat man einen weiteren Blick über die raue Natur in der Umgebung. Weiter nördlich sollte man in Hawes unbedingt einen Stopp einlegen – in diesem schmucken Dorf wird der berühmte »Wensleydale Cheese«, der Cheddar-ähnliche Käse mit seinem süßlichen Geschmack, hergestellt. Natürlich wird in den Restaurants der Stadt die Berühmtheit serviert, wahlweise mit Cranberries oder anderen Früchten verfeinert. Es lohnt auch, die legendäre »Wensleydale Creamery« zu besuchen und sich einmal selbst im Käsemachen zu probieren.

Schlemmen auf den »England's Great Walking Trails«: Es ist nie weit bis zu einem gemütlichen Pub.

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Der höchste Pub und ein rauschender Wasserfall

Über den Hardraw Force Wasserfall führt der Penine Way weiter gen Norden durch das Swaledale-Tal und wieder hinauf nach Tan Hill. Hier liegt einsam und in grandioser Lage der höchste Pub Englands, das Tan Hill Inn. In dem alten Steinhaus kann man auch sehr authentisch und gemütlich übernachten. Das Inn aus dem 17. Jahrhundert ist eine Art Institution, außerdem ist man hier stolz auf die Auswahl lokal produzierter Ales und Ciders.

Bald verläuft der Penine Way parallel zum River Tees, der bei Low Force und High Force durch die Felsspalten hinunterrauscht – ein beeindruckender Anblick und der höchste Wasserfall Englands. Übrigens: Auf dem Penine Way sollte man immer auf alle Wetterlagen vorbereitet sein. Denn gerne ändert sich das Wetter plötzlich, eine Regenjacke sollte da im Gepäck nicht fehlen.

Bei High Force rauscht das Wasser entlang des Pennine Way, »England's Great Walk« am Wegesrand.

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Auch feste Wanderschuhe sind auf diesem Wege unabdingbar. Bei Falcon Clients zum Beispiel kraxelt man förmlich über den felsigen Weg. An anderen Stellen kann es mehr als matschig werden. Aber der abenteuerliche Pfad wird auch hier mehr als belohnt: Bei High Cup Nick erstreckt sich unter einem das Flusstal bis hin zum Lake District, Felsformationen säumen den grünen Berghang. Wer Zeit und Kraft hat, kann sich hier seinen Weg weiter gen Norden bahnen, über die Hadrian’s Wall bis nach Schottland. Doch wir steigen hier ab und stoßen in Appleby-in-Westmorland auf diese gelungene Wanderung an – im historischen Midland Hotel mit Pub bei einem der lokalen Peak Ales zum Beispiel. Prost, du wunderschönes und wanderbares England!

Bei High Cup Nick bietet sich ein Panorama vom Feinsten, der Pennine Way ist nicht umsonst einer der berüchtigten »England's Great Walking Trails«.

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Anreise. Wer den Pennine Way von Süden nach Norden wandert, der reist am besten über Manchester Airport an. Aber auch von London aus fahren Züge zu den verschiedenen Startpunkten des Weges. Im Norden bietet sich zum Beispiel Newcastle an.

Eine gute Übersicht über alle Wanderrouten gibt www.greatenglishtrails.com, die Webseite bietet auch viele Möglichkeiten zur Planung und Buchung einer dieser drei Wanderwege im Norden Englands. Außerdem finden sich hier viele Tipps zu den besten Pubs entlang des Weges, den verschiedenen Unterbringungsmöglichkeiten, Wegoptionen, Gepäcktransfers und viele weitere nützliche Infos zur Planung.

Wanderschuhe an und los! Denn: Bei den »England’s Great Walking Trails« sieht man England nicht nur, man erlebt es. Überzeuge dich selbst! Alle Infos unter www.greatenglishtrails.com.

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