Australiens Northern Territory

Tourism NT/Salty Aura

Endlose Spinifexgras-Steppen und schroffe Felslandschaften prägen das Gesicht des Northern Territory. Rostrot leuchtet die Erde im Zentrum, Orangerot hingegen glüht der Uluṟu in der Abendsonne und Dunkelrot sind die aufgetürmten Termitenbauten.

Das Top End und das Red Centre sind landschaftliche Sinfonien und Orte der besonderen Momente. Wer hierher reist, erlebt Tiefgründiges und ein neues Gefühl für Freiheit, Achtsamkeit und Wertschätzung. Willkommen im Northern Territory, das sich so zeigt, wie wir uns Australien erträumen: rote Erde, Kängurus und Felsformationen. Und natürlich die Menschen, die beieiner Reise den wichtigen Unterschied machen.

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Tourism NT/Hello Emily

#AboriginalCulture

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Tourism Australia/ Nicholas Kavo

Ausflüge in die Natur rund um Darwin

Rund um Darwin, im Northern Territory, wartet einzigartige Natur darauf, Besuchern waschechtes Outback-Feeling auf dem Silbertablett zu servieren. Wie wäre es mit einer Erfrischung in glasklaren Badelöchern oder einer Anglertour durch Feuchtgebiete, auf der Suche nach Barramundis? Auch eine Inselgruppe, auf der heute noch abgeschieden Mitglieder der Aboriginal People leben, wartet rund um Darwin.

Die Tiwi Islands erkunden

Gleich vor der Küste Darwins liegen die Tiwi Islands, die man entweder mit einer zweieinhalbstündigen Bootsfahrt oder einem kurzen Flug erreichen kann. Hier leben die Tiwi People, die besonders für ihre Kunst bekannt sind. Ein Besuch und ein Einblick in das Leben dieses abgeschiedenen Volkes bleibt garantiert unvergessen! Eine der kulturellen Eigenheiten: Die Menschen hier lieben Football. Und so stellen die Inseln ihre eigene Football-Liga, die jedes Jahr im März mit einem legendären Endspiel gefeiert wird, zu dem auch viele Touristen auf die Inseln kommen! 

Die Feuchtgebiete im Mary River National Park

Östlich von Darwin bildet der Mary River weitläufige Feuchtgebiete und Monsunwälder und ist das reine Paradies für Vögel, Fische und Krokodile. Auf der Plattform beim Shady Camp oder bei einer Bootsfahrt hat man große Chancen auf eine Krokodilsichtung. Vogelliebhaber sollten im Fogg Dam Conservation Reserve auf einer der Beobachtungsposten rund um den mit pinken Seerosen bespickten See Platz nehmen und die bunte Vogelwelt aus nächster Nähe beobachten. Auch Angler finden im Mary River tolle Fischgründe. Hier leben zum Beispiel auch Barramundis, die man am besten im Rahmen einer geführten Anglertour fischt! 

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Baden im Litchfield Nationalpark

Der Litchfield Nationalpark – gute zwei Stunden Autofahrt südlich von Darwin – ist das reinste Eldorado zum Baden und Wandern. Also los – die Wanderschuhe geschnürt und die Badesachen eingepackt. Denn hier warten unzählige natürliche Badelöcher zwischen den roten Felsen, die nur so zu einer Erfrischung in dem glasklaren Wasser verführen. Auch tolle Wasserfälle, wie zum Beispiel der spektakuläre Tolmer Falls, locken zur Entdeckungstour.  

#TOPEND #NATIONALPARK #ABORIGINALCULTURE

Tourism Australia/ Nicholas Kavo

Darwin

In Darwin, der entspannten Hauptstadt des Northern Territory, herrscht niemals Winter! Auch ist die Stadt von faszinierender Natur und dem Meer umgeben und lockt mit tollen Märkten und Kunst. Die schönsten Erlebnisse in und um Darwin.

Die Märkte der Stadt besuchen

Darwin ist bekannt für seine bunten Märkten, allen voran der berühmte Mindil Beach Sunset Market (an Donnerstag- und Sonntagabenden von April bis Oktober). Am besten bringt man sich seine Picknickdecke mit, kauft ein paar der Köstlichkeiten aus aller Welt und gesellt sich zu den Locals an den Strand zum Sonnenuntergang. Auch Handgemachtes, Souvenirs, Kunst und reichlich Live-Musik laden zum ausgedehnten Bummel ein. Sowieso: Darwin ist bekannt für seine Kunstszene, insbesondere findet man in den verschiedenen Galerien und Museen in der Stadt Kunst der Aborigines.

Krokodile, Virtual Reality und Kino unterm Sternenhimmel 

Darwins Größe ist überschaubar und so liegen viele der Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt fußläufig. In der Crocosaurus Cove kann man Auge in Auge mit einem Krokodil schwimmen oder ein Baby-Krokodil auf den Arm nehmen. Wer lieber etwas Geschichte schnuppern möchte, der besucht die hochmoderne RFDS Darwin Tourist Facility. Hier erlebt man bei einem Virtual Reality Film hautnah die Bombardierung der Stadt im Zweiten Weltkrieg nach. Für den Abend empfiehlt sich ein Besuch des Deckchair Cinema, wo unter dem spektakulären Sternenhimmel Australiens Filme gezeigt werden. 

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In den Sonnenuntergang segeln

Darwin wird von drei Seiten vom Meer umgeben – natürlich muss man bei einem Besuch der Stadt auch mindestens einmal raus aufs Wasser! Am besten auf einer Sunset Cruise. Denn: Darwin ist berüchtigt für seine legendären Sonnenuntergänge. Also, ab aufs Boot, den Wind in den Haaren, einen kühlen Drink in den Händen und das leichte Schaukeln der Wellen unter den Füßen. Je nach Tour gibt es auch ein Meeresfrüchte-Buffet. In jedem Fall wird es traumhaft schön, versprochen! 

Baden im Litchfield National Park

Rund um Darwin warten einige wunderschöne Nationalparks. Einer von ihnen ist der Litchfield National Park, etwa eineinhalb Autostunden südlich der Stadt. Unbedingt Badesachen einpacken, denn natürliche Badelöcher mit kristallklarem Wasser und Wasserfälle laden zu einer natürlichen Erfrischung ein. Wer mag, kann auch eine schöne Wanderung durch den Nationalpark unternehmen – der perfekte Tagesausflug in die Natur. Der Eintritt in den Nationalpark ist frei, ein 2WD ist für diesen Park ausreichend.

Action mit Krokodilen rund um den Adelaide River

Östlich von Darwin fließt der breite, braune Adelaide River durch die Wetlands. Hier leben unzählige Salzwasserokodile, die man bei einer der berühmten Jumping Crocodile Cruises in Action erleben kann: Mit einem Köder werden die Tiere dazu animiert, in voller Größe aus dem Wasser zu springen – vom Boot aus ein spektakuläres und sicheres Erlebnis! In der Gegend lohnt auch das Window on the Wetlands Centre. Hier erfährt man bei einer Tour von einem Aborigine allerhand Spannendes über die Aboriginal-Kultur.

#TOPEND #CITYLIFE #ABORIGINALCULTURE

Tourism NT/Shaana McNaught

Larapinta Trail

Der 231 Kilometer lange Larapinta Trail startet (oder endet, je nach Richtung) in der Nähe von Alice Springs und durchquert den West MacDonnell Ranges National Park. Er ist einer der bedeutendsten Fernwanderwege Australiens.

Der Larapinta Trail präsentiert einen Strauß an Möglichkeiten und Schwierigkeitsgraden. Es gibt Streckenabschnitte über hohe und äußerst felsige Bergrücken, die spektakuläre Panoramaaussichten bieten, und leichtere Wanderungen über ausgedehnte Plateaus und trockene Bachbetten am Fuß der Gebirgsketten. Beim Wandern durch diese raue Landschaft, die von Rot-, Grün- und Gelbtönen und einem unvorstellbar blauen Himmel dominiert wird, hat man das Gefühl, dass die Zeit auf einer anderen, tieferen Ebene fließt.

Die Ranger von Northern Territory Parks & Wildlife haben den Trail durch stetige Verbesserungen und Instandhaltung so sicher und zugänglich wie möglich gemacht. Blaue Pfeilmarkierungen an Bäumen entlang gut definierter Wege geben einem alle 500 Meter die Sicherheit, dass Verlaufen fast unmöglich ist.

Das wichtigste Detail ist eine garantierte Wasserversorgung, denn Trinkwasser ist nie weiter als einen Tagesmarsch entfernt. Zum Beispiel kann man seinen Vorrat meistens an ausgewiesenen Campingplätzen auffüllen.

Der Larapinta Trail kann in beide Richtungen begangen werden. Wer von Osten nach Westen wandert, kann am letzten Tag den Gipfel des Mount Sonder – des vierthöchsten Bergs im Northern Territory – erklimmen und so die Wanderung im wahrsten Sinne des Wortes mit einem Höhepunkt abschließen.

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#AKTIV #NATIONALPARK #WANDERN

Tourism NT/Salty Aura

Uluṟu Kata Tjuṯa National Park

»Mingas« – Ameisen – so wurden einst die Touristen genannt, die den heiligen Berg der Aboriginal People bestiegen. Von unten sahen sie eben aus wie winzige Krabbeltiere, die sich auf dem roten Gestein bewegten. Seit Oktober 2019 ist es verboten, den Uluṟu zu besteigen. Was gerne auch vergessen wird: Zum Uluṟu Kata Tjuṯa National Park gehören neben dem bekanntesten Monolithen der Welt auch die Kata Tjuṯa (früher Olgas genannt) – was so viel bedeutet wie »die vielen Köpfe«. Um genau zu sein: 36 Bergkuppen.

Die jetzt am Uluṟu lebenden Aboriginal People nennen sich Anangu, was in der indigenen Sprache »Mensch« bedeutet. Ihnen ist alles an diesem Berg heilig. Jede Höhle, jede Spalte und jede Wasserstelle. Umso mehr sollte man dem Berg mit Ehrfurcht begegnen.

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Aber er ist auch einfach eine echte Schönheit. Wenn die Sonne das rote Gestein des Uluṟu kitzelt, fängt dieser an zu glühen. Er steht tatsächlich im geografischen Zentrum des Fünften Kontinents und ragt 348 Meter aus einer baumlosen Ebene hervor. Er und sein fantastisches Farbenspiel sind also schon von Weitem zu sehen. Doch am 600 Millionen Jahre alten Naturschauspiel lässt sich auch einiges erleben. Verschiedene Wanderungen mit einem Aboriginal-Guide erklären ihr Territorium. Es gibt lange tiefgründige Touren, wie den Uluṟu Base Walk, und kurze unterhaltsame, wie den Mala Walk.

Doch auch bei Dunkelheit ist es hier zauberhaft. Denn die mangelnde Lichtverschmutzung bietet eine unglaubliche Sicht auf den Sternenhimmel. Wer mag, kann sich ein spektakuläres Abendessen auf einer roten Sanddüne gönnen. Nicht nur mundet bei einem Menü »Sounds of Silence« das Essen, sondern ein Sternendeuter erklärt auch noch die Konstellationen. Romantik pur!

#ABORIGINALCULTURE #NATIONALPARK #WANDERN

Tourism NT

Territory Art Trails

Heute leben im Northern Territory – im Verhältnis zur jeweiligen Gesamtbevölkerung – die meisten australischen Ureinwohner. Die jahrtausendealte Kultur der Aboriginal People, die Höhlenmalereien und Felsritzungen an heiligen Orten sind Teil der besonderen Anziehungskraft dieser Region.

Bruce Chatwin, ein englischer Schriftsteller, der den Reiseroman »Traumpfade« verfasste, beschrieb die Aboriginal People als »ein Volk, das auf leichten Füßen über die Erde schritt; und je weniger sie der Erde wegnahmen, desto weniger mussten sie ihr zurückgeben.« Ein Volk, das aufgrund ihrer Dankbarkeit für die Natur und ihrer Bescheidenheit ihr gegenüber ein Vorbild für die restliche Menschheit sein sollte. Gleichzeitig sind sie auch ein unglaublich kreatives Volk. Am leichtesten sind die faszinierenden Kunstwerke zu finden, indem ihr den Territory Art Trails folgt.

Es ist durchaus bekannt, dass man hier in die indigene Kultur eintauchen kann. Doch häufig ist dabei vergessen worden, dass sich in den letzten Jahrzehnten – ganz still und heimlich – eine zeitgenössische Kunstszene entwickelt hat. Die Territory Art Trails, die dieses riesige geografische – und künstlerische – Terrain abdecken, zeigen einige der wichtigsten Kunst- und Kulturstätten und ermöglichen es den Reisenden, sich ihren ganz eigenen Weg durch dieses weitläufige Land zu bahnen. Sozusagen ein Roadtrip der Kunst.

#ABORIGINALCULTURE #ABORIGINALART

Tourism NT/Hello Emily

Kakadu National Park

Der Kakadu National Park ist für seine natürliche Schönheit berühmt und beherbergt einige der bemerkenswertesten Felskunststätten der Welt. Und ja, Kakadus gibt es tatsächlich auch in diesem großen Nationalpark. Doch daher kommt der Name nicht. Den Gagadju, dem gleichnamigen Volk der Aboriginal People, die auch in dieser Gegend leben, verdankt der Park seinen Namen. Er ist auch UNESCO-Welterbe.

Die hiesigen Felsmalereien belegen die frühe Kultur der australischen Ureinwohner. Sie gehören zu den beeindruckendsten ihrer Art. Die ältesten Zeichnungen sollen 20.000 Jahre alt sein. Ja, richtig gelesen. Wobei manche Experten sie tatsächlich noch weiter zurückdatieren würden. Ein Must-see ist die Felskunst am Ubirr Rock und am Nourlangie Rock. Auf den Bildern im sogenannten Röntgenstil (x-Ray-Stil) sind Rippen, Rückgrat und innere Organe des Menschen exakt dargestellt.

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bei Northern Territory

Eine besondere Bedeutung genießt auch die Darstellung der Regenbogenschlange. Was es damit auf sich hat? Das kann am besten Storyteller Sab Lord erklären. Sabs Version eines Ausflugs im Kakadu ist zum einen tiereguckend in Safari-Manier, denn er ist auf einer Krokodilsfarm groß geworden. Zum anderen lernt man dabei viel von der Aboriginal-Kultur. Er genießt das Vertrauen der Ureinwohner und ist nicht nur Experte ihrer wegweisenden Kunst, sondern darf auch ihre Geschichten erzählen. Besser kann man sich nicht durch den Park führen lassen.

Aber noch ein kleines Highlight sei in diesem Park dringend empfohlen: das spontane Baden. Ein Favorit ist der Maguk Pool. Zwar muss man sich das Schwimmen ein wenig verdienen, aber es lohnt sich, nicht nur für ein spektakuläres Foto! Nach einer kleinen Wanderung zum oberen Ende des Wasserfalls kann man endlich in dem unglaublich schönen Naturpool eine Abkühlung nehmen. Der Blick von hier über den Kakadu National Park ist einfach atemberaubend.

#ABORIGINALCULTURE #NATIONALPARK #WANDERN

Tourism NT

Kangaroo Sanctuary

Kein anderes Tier steht symbolisch so für Australien wie das Känguru. Und natürlich ist es wunderbar, das Tier in seiner Umgebung zu beobachten. Perfekt dafür ist das Kangaroo Sanctuary. Ein Ort, an dem die Schönheit des Kängurus geradezu zelebriert wird.

Das Schutzgebiet liegt etwas außerhalb von Alice Springs. Auf der geführten Tour bei Sonnenuntergang kann man bei einem gemütlichen Spaziergang durch das 188 Hektar große Wildtierreservat die Beuteltiere beobachten. Da die Kängurus tagsüber schlafen, sollen sie zu dieser Tageszeit ungestört bleiben. Deshalb finden die Führungen am späten Nachmittag statt – genau dann, wenn die Kängurus aus ihrem Tagesschlaf zu erwachen beginnen. Das Schutzgebiet kann nur im Rahmen einer im Voraus gebuchten Tour besucht werden. Die Tour dauert etwa zweieinhalb bis drei Stunden. Und diese bleiben garantiert unvergesslich.

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#ABORIGINALCULTURE #NATIONALPARK #WANDERN

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