Irland

Die Aran-Inseln in Irland

Von uralten Mythen umgarnt und von historischen Monumenten überzogen, liegen abgeschieden und von herber Schönheit die Aran-Inseln vor der Westküste Irlands. Drei kleine Eilande – Inis Mór, Inis Meáin und Inis Oírr – zählen zu den großen Besonderheiten des Landes und sind nicht nur kulturell und kulinarisch überraschend.

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Foto: Jonathan Borba

Die größte Insel: Inis Mór

Inis Mór ist mit etwa 30 Quadratkilometern die größte der Inseln in der Galway Bay. Wer den Weg hierhin gefunden hat, der sollte unbedingt den »Poll na bPéist« – das Wurmloch – und Dún Aonghasa, das magische Tor zur keltischen Anderswelt, besuchen. Auch Teampall Bheanáin, eine der kleinsten Kirchen des 11. Jahrhunderts in Europa, oder das eisenzeitliche Dún Eochla sind einen Stippvisite wert. Auf dem höchsten Punkt der Insel liegt das schwarze Fort an den Steilklippen, in schwindelnder Höhe über dem brodelnden Atlantischen Ozean. Die Taste of Aran Food Tour widmet sich den kulturellen und kulinarischen Schätzen von Inis Mór.

Klippen auf den Aran Inseln

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Ein Besuch der ansässigen Ziegenfarm gehört natürlich dazu. Hier entsteht der Premium Aran Goats Cheese. Hier reifen – nach wohldosierter Seaweed Infusion – ein mit Algen »verfeinerter Gouda«, ein dem Brie ähnlicher Sommerkäse und ein verführerisch sahniger Weichkäse. Die kulinarische Tour führt weiter zu einem Erzeuger von Algenprodukten: Bláth na Mara ist ein Familienunternehmen, das noch die Tradition der handverlesenen Ernte von Seaweed beherzigt. Lust auf Lunch – dann wartet das preisgekrönte Café Teach Nan Phaidi.

Mann in grünem T-Shirt an einer Klippe an der irischen Küste

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Wer mehr Action braucht: Bei der Aran Off Road Experience geht es mit den Brüdern Pádraig und Aonghus Hernon im Jeep und in kleinen Gruppen auch zu schwer erreichbaren Plätzen. Ansonsten sind aber alle Kulturschätze prima zu Fuß oder auch mit dem Fahrrad zu erreichen.

Café auf den Aran Islands in Irland

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Die kleinste Insel: Inis Oírr

Gegenüber, auf Inis Oírr, der kleinsten der drei Aran Islands, wartet eine weitere Tour, um die lokale Kultur zu würdigen: Nach einer kleinen Stärkung mit einem hausgemachten Imbiss im »Aran Tea House« geht es zu Aras Éanna, dem Kunstzentrum der Insel. Wer möchte, kann selbst kreativ werden und lernen, wie das traditionelle St. Brigid’s Cross aus heimischen Weidenruten geflochten wird.

Die Aran Inseln in Irland

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Schon mal vom berühmten Aran-Pullover gehört? Beim Besuch des Herstellers der handgefertigten, inseltypischen Strickwaren wird demonstriert, wie die bekannten Muster der Pullis angelegt werden. Und natürlich gehört auch eine Tour zu den Plassey-Schiffswracks, der versunkenen Kirche und allüberragend dem O’Brien’s Castle auf der höchsten Erhebung von Inis Oírr zu einer richtigen Inselerkundung dazu. Frische Seeluft macht hungrig, darum erwartet die nicht vegetarischen und nicht veganen Gäste zum Lunch ein frisch gefangener Hummer aus dem Atlantik. Und zum Abschluss wird in einem kleinen Pub das Inis Beer, das lokale Craft Beer, serviert. Sláinte!

Fahrradfahren auf Inis Oirr in Irland

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Und dann ist da auch noch die Insel Inis Meáin

Mit neun Quadratkilometern ist die Inis Meáin eine überschaubare Angelegenheit. Wie ihre beiden Nachbarinseln liegt auch sie am äußersten Rand Europas, vor der Westküste Irlands. Wer mag, umrundet die Insel zu Fuß und trifft dabei vielleicht sogar auf Patrick Dempsey. Vor allem: Ihm stehen die gestrickten und gewebten Pullover, die seit Jahrhunderten auch auf Inis Meáin von den Frauen der Insel entworfen wurden, ganz besonders gut. Also, Augen auf, nicht dass uns Dr. Derek Shepherd durch die Lappen geht.

Mann auf den Aran Inseln in Irland

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Weitere Infos zu Irland

Tourism Ireland bietet viele spannende Infos rund um die Aran-Inseln und eine Irlandreise.

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Strand auf Inish More bei Galway

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Häufige Fragen

Wie komme ich auf die Aran Islands?
Auf die Aran Islands gelangst du mit Passagierfähren ab Rossaveel nahe Galway sowie saisonal auch ab Doolin. Zusätzlich gibt es kurze Inlandsflüge vom Connemara Regional Airport auf die Inseln.
Kann ich mein Auto auf die Aran Islands mitnehmen?
In der Regel reist man als Fußpassagier auf die Inseln. Vor Ort bewegst du dich zu Fuß, mit dem Fahrrad, per Minibus oder mit organisierten Touren.
Wann ist die beste Reisezeit für die Aran Islands?
Besonders beliebt sind die Monate von Mai bis September, wenn das Wetter meist milder ist und viele Angebote geöffnet haben. Wer es ruhiger mag, reist am besten im späten Frühling oder frühen Herbst.
Wie ist das Wetter auf den Aran Islands?
Das Wetter an der irischen Westküste ist wechselhaft und oft windig. Deshalb sind wetterfeste Kleidung, eine winddichte Jacke und feste Schuhe zu jeder Jahreszeit sinnvoll.
Wie touristisch sind die Aran Islands?
Inis Mór ist am besten erschlossen und wird am häufigsten besucht. Inis Meáin und Inis Oírr sind ruhiger und wirken oft ursprünglicher.
Welche Aktivitäten sind auf den Aran Islands beliebt?
Besonders beliebt sind Wanderungen, Fahrradtouren, Inselrundfahrten sowie Besuche historischer Stätten. Dazu kommen kleine Cafés, Handwerksbetriebe und kulturelle Angebote.
Wie viele Tage sollte man für die Aran Islands einplanen?
Für einen ersten Eindruck reicht ein Tagesausflug. Wer mehr als eine Insel sehen oder entspannter unterwegs sein möchte, sollte zwei bis drei Tage einplanen.
Gibt es Unterkünfte auf den Aran Islands?
Ja, auf den Inseln gibt es Bed & Breakfasts, Gästehäuser und kleinere Unterkünfte. Vor allem in der Hauptsaison lohnt sich eine frühzeitige Buchung.
Sind die Aran Islands für Familien geeignet?
Ja, die Inseln eignen sich gut für Familien, besonders wenn gerne draußen unterwegs ist. Wichtig sind eine realistische Tagesplanung und passende Kleidung für Wind und Wetter.
Sollte man Fährtickets im Voraus buchen?
In der Hauptsaison ist das empfehlenswert, vor allem an Wochenenden und in den Sommermonaten. So lassen sich Wartezeiten und ausgebuchte Verbindungen besser vermeiden.
Simone Sever
Vor allem Big City Lights und Traumhotels locken Simone zu jeder Jahreszeit aus ihrem Hamburger Heimathafen hinaus in die weite Welt. Ob Orient oder Okzident, Nord- oder Südhalbkugel, Ost oder West, kalt oder warm … Wetter ist Nebensache, weiß die Hamburgerin mit Flugangst, denn jeder Ort der Welt hat seine eigene Schönheit. Simones Lieblingsspiel: Ich packe meinen Koffer. Ihr Erkennungszeichen: stets tip top manikürte Nägel. Ihr Motto besonders für Flugreisetage: Vor dem nächsten Traumziel liegt der Weg!