Unser Chefredaktionsduo Jenny und Jana hat sich jüngst durch Graz gefuttert.
3. Krakau: Wo Polens Goldenes Zeitalter bis heute nachglänzt

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Heute mag Warschau die Hauptstadt unseres Nachbarlands Polen sein, über viele Jahrhunderte wurde das Land aber aus Krakau regiert. Und so eine Vergangenheit geht an einer Stadt nicht vorbei. Noch heute glänzen in der Metropole an der Weichsel zahlreiche Überbleibsel des »Goldenen Zeitalters« Polens und wollen entdeckt werden. Doch nicht nur Geschichtsfreaks kommen auf ihre Kosten. Als Unistadt kann sich Krakau mit einem vielfältigen Nachtleben schmücken. Und wer von jüdischer Küche nicht genug bekommen kann, sollte unbedingt einen Abstecher ins historisch-jüdische Viertel Kazimierz unternehmen.
Warum unserem Mittelalterfan Konrad in Krakau die Augen übergegangen sind.
4. Antwerpen: Belgiens heimliche Modemetropole ist einen Kofferplatz wert

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Okay, jetzt wird’s technisch. Denn von der Einwohnerzahl der eigentlichen Stadt her ist Antwerpen (etwa 560.000 Einwohner) tatsächlich größer als Brüssel (»nur« 190.000 Einwohner). Doch rechnet man den Ballungsraum ein, dann ist die Metropolregion Brüssel mit 1,25 Millionen Einwohnern eben weitaus größer. Für unsere Liste ist Antwerpen also ganz klar die Second City im Nachbarland. Und für einen zünftigen Städtetrip wie gemacht. Klar, lecker belgische Pommes und saftige Waffeln gibt’s hier auch. Das Alleinstellungsmerkmal der Kaufmannsstadt ist aber ihr Status als Modemetropole. Wer hierhin fährt, sollte entweder genug Platz im Koffer mitbringen oder beim Shoppen Disziplin zeigen.
Welche Gründe Antwerpen noch zu unserem Geheimtipp 2026 machen.
5. Göteborg: Von Kiel per Fähre direkt ins Fischparadies Schwedens

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Zu Schweden mag es keine direkte Grenze an Land geben. Aber immerhin geht’s mit der Fähre von Kiel aus direkt nach Göteborg. Also sind die Schweden doch irgendwie unsere Nachbarn. Für Fischfans ist die Metropole ein regelrechtes Paradies. Das liegt nicht nur, aber auch an der Lage direkt am Meer. Doch auch für Vegetarier lohnt der Besuch, denn bei einem Bummel durch den größten Hafen Schwedens lässt sich herrlich die Zeit verbringen. Wer auf der Suche nach Mitbringseln ist, macht sich auf den Weg zur Shoppingmeile Kungsportsavenyn. Entspannung wiederum versprechen die unzähligen Schäreninseln im Wasser vor der Stadt, von denen einige direkt per Fähre erreichbar sind.
Garantiert frischen Fisch hat Redakteurin Jana bei ihrem Besuch in Göteborg probiert.
6. Brünn: Tschechiens lebendige Stadt ohne den Trubel von Prag

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Jung, modern, vielfältig – Brünn ist als Stadt so lebendig, wie es nur geht. Die zweitgrößte Stadt in Tschechien ist jede Reise wert. Mit gerade einmal 800.000 Besuchern pro Jahr ist Brünn (auf Tschechisch »Brno«) aber bei weitem nicht so überlaufen wie Prag, wo zehnmal so viele Touristen pro Jahr auflaufen. Mit einem Kontrast aus historischer Habsburger Prachtbauten, Bauhaus und Sowjet-Stil präsentiert sich die Stadt als architektonischer Wundermix. Kulinarisch wiederum gibt’s weitaus mehr als Knödel: Die vietnamesische Community in der Stadt mischt die Restaurantszene gehörig auf. Und das Beste: Von Prag aus braucht es mit dem Zug gerade einmal zweieinhalb Stunden, von Wien aus geht’s in unter zwei.
Wie so eine Zugreise von Prag nach Brünn aussieht, verraten wir hier.