Superluxus ist

Die Vorstellung von Urlaub hat sich in den letzten Wochen und Monaten zwangsweise verändert. Wer zukünftig die Koffer packt und hinaus in die weite Welt reist, erwartet mehr Privatsphäre. Wir haben uns einmal für Euch umgeschaut, wo ihr Klasse statt Masse findet. Und vor allem, wo genau euch ein paradiesischer Luxusurlaub beschert werden könnte. Von A wie Alpenhotel bis Z wie Zug haben wir ein Portfolio zusammengestellt, das Sehnsucht weckt.

Matthew Karsten

»Eine Investition ins Reisen ist eine Investition in dich selbst!«

Malediven

Teilen? Braucht man hier nicht! Das Wasserflugzeug parkt am eigenen Jetty, die private 19-Meter-Yacht steht bereit, um das Unesco-Biosphärenreservat zu erkunden und das Spa ist rund um die Uhr exklusiv für die Bewohner des Eilandes geöffnet. Voavah Private Island auf den Malediven im Baa Atoll ist die Privatinsel der Hotelgruppe Four Seasons und nur im Ganzen zu mieten. So nennt man auf seiner Insel auf Zeit sieben Schlafzimmer sein eigen – verteilt auf ein Beach Haus, eine Overwater Villa, zwei Suiten und ein Kinderzimmer im Strandhaus. Auch ein Open-Air-Wohn- und Esszimmer, Bibliothek, Lounge, Fitnessraum und Küche finden sich im Strandhaus. Aber keine Sorge: Kochen muss man natürlich nicht selbst. Vielleicht heute Abend noch eine Massage? Und morgen ein Ausflug auf der Yacht mit anschließendem Barbecue am Strand? Man gönnt sich ja sonst nichts! (Fotos PR)

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Sie ist vielleicht nicht jedermanns Geschmack. Aber selbst jene, die eher auf puristisch stehen, kommen
nicht umhin, die kürzlich renovierte Maximilian Suite im Kempinski München als sehr geschmackvoll zu
bezeichnen. Dabei schafft die Suite den Spagat, prunkvoll und gleichzeitig modern zu wirken. Schließlich ist der Namensgeber kein geringerer als der einstige König Maximilian II. von Bayern – und das Vierjahreszeiten eines der ältesten Grandhotels der Welt. In der 175 Quadratmeter großen Suite, designt von Stararchitekt Colin Finnegan, steckt die Liebe im Detail. Wie die deckenhohe Vier-Jahreszeiten-Stickerei im Wohnzimmer, die die Glaskuppe der Lobby und die Blüten aller vier Jahreszeiten zeigt. 1.700 Stunden hat es gebraucht bis das Kunstwerk aus Baumwolle, Bast und Perlen fertig war. Spätestens, wenn der Butler Champagner bei Sonnenuntergang auf der geschmackvoll eingerichteten Dachterrasse mit Blick über die Prachtbauten von Münchens Altstadt serviert, holt einen das königliche Gefühl ein, ein Glückspilz zu sein. (Fotos PR)

Mauritius

Ich sehe, was du auch siehst und das ist traumhaft schön! Mitten in der Wildnis einer tropischen Insel urlauben, aber mit dem Luxus einer Fünf-Sterne-Luxusherberge? Klingt gut? Ist es auch! Die Bubbles Lodges der Sun Resorts auf der Île aux Cerfs in Mauritius verteilen sich über die Insel. Am Morgen aufwachen und inmitten eines uralten Banyan Trees Baumes blicken? Oder lieber bei Augenaufschlag die Sonne auf dem See glitzern sehen? Oder doch den Blick über die Weite des Ozeans schweifen lassen? Traumhaft schön ist jede von ihnen! Alle vermitteln sie das Gefühl des Draußenseins ohne draußen zu sein, des absoluten Alleinseins und der völligen Privatheit. Und bieten dennoch jeden erdenklichen Komfort mit einem klimatisiertem Schlaf- und Wohnzimmer sowie einem Bad – und einem persönlichen Butler. Egal für welche traumhafte Urlaubs-Blase man sich entscheidet: Man hofft inständig, dass sie niemals platzen möge und die Rückkehr nach Hause noch in weiter Ferne liegt! (Fotos PR)

Mallorca

Egal ob in einem der sechs Schlafzimmer, im 25 Meter langen Infinity-Pool oder bei einem kühlen Glas Weißwein auf der Terrasse: auf der Finca »Son Card Nou« im Osten Mallorcas nahe Son Servera spielt eindeutig das Meer die Hauptrolle. Von überall haben die bis zu zwölf Gäste Meerblick. Nicht nur das: Ihr könnt euch auf der Sonnenliege räkeln, im weitläufigen Garten zwischen Palmen, Lavendelbüschen und Zypressen umherwandern, den großzügigen Luxus der Finca genießen oder einen der Strände in der näheren Umgebung einen Besuch abstatten. Denn wer auf der Finca eingecheckt hat beides: die pure Idylle mit Hahnenkrähen am Morgen und Glocken-Gebimmel der grasenden Schafen zum Einschlafen, und dennoch sind die Strände mit dem Auto schnell zu erreichen. So lässt sich doch ein sorgloser Urlaub mit Familie und Freunde in trauter Gemeinsamkeit genießen!

Frankreich

Die schönsten Reisen sind doch die, die man skeptisch beginnt und überglücklich beendet. Wie jene, die man mit der ganzen Familie auf einem Hausboot unternimmt. Fragt man sich noch zu Anfang, ob der Lagerkoller droht, wird schnell klar: Es gibt kaum ein entschleunigenderes und luxuriöseres Abenteuer  als eine Fahrt auf einem der Hausboote der Belmond-Afloat-Flotte. Während der Kapitän das Boot sicher über den Canal du Midi im Süden Frankreichs mit seinen zahlreichen Schleusen lenkt, entspannt man sich an Deck im Whirlpool und betrachtet die abwechslungsreiche Landschaft, die träge vorüberzieht. Abends ankert man in malerischen kleinen Hafenstädtchen, und der Koch serviert bei Sonnenuntergang ein köstliches Menü an Deck. Sollte es dann überhaupt noch einen Wunsch geben, kümmert sich der Steward darum. Und wen nach Tagen dann dann doch der Bordkoller heimsucht, der schwingt sich auf das Fahrrad und radelt am Ufer nebenher. (Fotos PR)

Panama

Das private Inselresort Isla Palenque im Golf von Chiriquí entführt Reisende in eine eigene Welt. Acht Strandcasitas liegen zwischen dichtem Grün versteckt mit eigenem Zugang zum Strand. Nachhaltigkeit wird in diesem Luxusresort großgeschrieben. Kajaktouren, Inselspaziergänge, Kochkurse – die Liste der Unternehmungen ist lang. Wer mag, kann auch einfach nur am Pool liegen, den Blick auf den weiten Ozean schweifen lassen und seine fruchtige Zitronenlimonade (durch einen Papayahalm) schlürfen. (Fotos PR)

Südafrika • Botswana • Simbabwe • Sambia • Tansania 

Sich um nichts kümmern müssen, sondern voll und ganz auf den Urlaub konzentrieren, das ist eine Form von Luxus. Wenn dann noch die Unterkunft exklusiv und komfortabel ist und es einmal quer durch das südliche Afrika geht, darf man ohne Zweifel von Superluxus sprechen. Genauer: Eine super luxuriöse Safari auf Schiene. Eine Fahrt mit dem nostalgischen Rovos Rail versetzt die maximal 72 Passagiere mit seinen 24 Wagen aus den 1920er und 1930er Jahren zurück in die Kolonialzeit. Die 36 Schlafsuiten sind liebevoll und mit Bedacht auf den Kolonial-Schick restauriert. Es gibt zwei Belle-Époque-Speisewagen, einen Salon-Waggon sowie zwei Aussichtswagen mit Terrasse aus Glas und eine Bar. So gediegen wie es an Bord zugeht, so gemächlich zuckeln die Waggons durch die grandiose Natur Südafrikas. Der Rovos Rail ist schließlich kein D-Zug – sondern einer der luxuriösen Züge der Welt! (Fotos PR)

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Astrid Lindgren

»Freiheit bedeutet, dass man nicht unbedingt alles so machen muss wie andere Menschen.«

Südtirol

Von draußen vom Walde komm ich her, ich muss euch sagen, hier entspannt man sich sehr! Im Sommer 2020 eröffnet das Forestis Hotel auf 1.800 Meter Höhe, das zuerst einmal mit dem Offensichtlichen begeistert: Einer Ruhe und Stille inmitten abgelegener Natur. Bewaldete Berge wohin das Auge blickt. Am Horizont erheben sich die mächtigen schneebedeckten Kuppen der Dolomiten. Extrem zurückgenommen ist das Interieur der beiden Penthouse Suiten, die sich jeweils auf 200 Quadratmetern und zwei Etagen erstrecken. Gedeckte helle Farben und viel Naturholz schaffen ein edles, gemütliches Ambiente. Absoluter Lieblingsplatz: der eigene Pool. Hier möchte man verweilen bis einem Schwimmhäute wachsen, so grandios liegt einem die Bergwelt zu Füßen. Eben eine Wellness-Auszeit auf höchstem Niveau. Nichts soll das Auge des Betrachters vom eigentlichen ablenken: der Entspannung! Höchstens die köstliche Waldküche des hoteleigenen Restaurants. (Fotos PR)

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Indonesien

Gibt es einen schöneren Ort, um sich einzunisten, als das Bawah Reserve? Wohl kaum! Nicht nur für umweltbewusste Gäste, die Nachhaltigkeit nicht bloß als Imagepflege des Hotels verstehen. Auch für jene, die bereit sind, ein kleines Vermögen für eine Unterkunft auszugeben, aber lieber barfuß als gestriegelt und geschniegelt ihren Urlaub bestreiten. Das alles hat natürlich seinen Preis: den der langen Anreise. Das Bawah Reserve liegt abgelegen im indonesischen Anambas-Archipel. Auf sechs Inseln mit drei Lagunen und 13 Stränden verteilen sich maximal 70 Gäste, die auswählen können zwischen insgesamt 35 Tented Beach Suiten oder Überwasser-Bungalows. Wer mit dem Wasserflugzeug kommend, die hügelige und dicht bewachsene Naturschönheit das erste Mal sieht, der weiß: Jede Minute der Anreise war es wert. Zwischen dem tropischem Grün tauchen vereinzelt die weiß geschwungenen Zeltdächer der Beach Suiten aus Bambus, Treibholz und Palmblättern auf – jede mit einem eigenen Strandzugang. Davor wirft sich ein so klares Blau in Pose, das mit Photoshop bearbeitet scheint. Da bleibt nur eins: sich einnisten, so lange es das Portemonnaie zulässt! (Fotos PR)

Oman

Außergewöhnliche Erlebnisse erfordern eine außergewöhnliche Unterkunft! Das gemächliche Schaukeln unterstreicht die meditative Szenerie. Sand, wohin das Auge blickt. Dass das dennoch so spannend sein kann, hätte man vor der Reise niemals zu glauben gewagt. Eine Kamel-Safari durch die Wahiba-Wüste im Oman hat aber noch weitere Überraschungen in petto. Wenn die Sonne die endlose Weite an Dünen rostrot färbt, tauchen mit Fackeln umsäumt die drei Beduinenzelte des Canvas Clubs auf. Eine wahr gewordene Luxus-Fatamorgana – mit geräumigen Schlafzelt samt Kingsize-Bett und privatem Bad mit warmen Wasser (dank Solarenergie) und Toilette. Edle Teppiche, bestickte Kissen, orientalische Kerzenständer und Lampen sorgen für eine märchenhafte Kulisse wie aus Tausendundeine Nacht. Wenn dann noch der Koch unter einem Sternenhimmel, wie er sich nur fernab jeglicher Zivilisation zeigt, ein Drei-Gänge-Menü kredenzt, ist das orientalische Märchen mit Happy End komplett. (Fotos PR)

Bali

Die Gäste pflanzen Reis, dinieren neben dem Tempel einer einheimischen Familie und entspannen in der bunten Szenerie eines balinesischen Dorfes – das Mandapa, a Ritz-Carlton Reserve im Herzen Balis verbindet spektakulär entspannten Luxus und die jahrhundertealte Spiritualität der Insel. (Fotos PR)

Malediven

Es gibt wohl wenige Orte auf der Welt, wo man besser in Quarantäne aufgehoben wäre als in der Ozen-Residence auf den Malediven. Drumherum nur endloses Blau in allen erdenklichen Schattierungen. Die einzige Gesellschaft: die Fische, die sich unter der 430 Quadratmeter großen drei Zimmer-Suite auf Stelzen tummeln. Es ist ein Robinson-Crusoe-Gefühl, mit dem sehr großen Unterschied, dass es einem an Nichts mangelt. Auf der sehr großzügigen Terrasse samt Pool kann man am frühen Morgen bei einem ersten Kaffee der Sonne beim Aufgehen und beim Sundowner beim Untergehen zuschauen – die 180-Grad-Sicht macht es möglich. Eigenes Fitnessstudio, Koch, Privatstrand? Kein Problem! Der eigene Butler versteht sich von selbst! Und falls man doch einmal aus seinem Kosmos der luxuriösen Abgeschiedenheit auftauchen möchte: im Resort-eigenen Unterwasserrestaurant kann man gleich wieder in kulinarische Genüsse eintauchen. (Fotos PR)

Vietnam

Das Amanoi  an der vietnamesischen Küste vereint die Tugenden Südostasiens mit russischen Spa-Erlebnissen und französischer Küche. Klingt wie ein Urlaubstraum. Das ist es auch. (Fotos PR)

Africa; Botswana; Okavango Delta; Sanctuary Chief's Camp
Sanctuary Retreats
Chief’s Camp. Das Chief’s Camp befindet sich auf Chief Island, einem Teil des Moremi Game Reserves. 2016 wurde die Safari-Lodge umfassend renoviert. Wer hier unterkommt, darf in einem der zehn großzügigen Luxuschalets nächtigen, die einer Over-Water-Villa auf den Malediven ähnelt, inklusive privatem Pool und Veranda. Hier kommen allerdings auch gerne die Affen zu einer Schwimmrunde vorbei. Das Camp liegt ideal, um Nashörner zu sehen. Ab € 1.300 pro Nacht, buchbar über www.sanctuaryretreats.com oder 
www.enchantingtravels.com

Botswana

Im Sommer prescht das Wasser vom angolanischen Hochland in das Binnendelta Botswanas im versickert im Sand. Aus der Luft betrachtet entsteht ein Labyrinth der Wasserwege, während die Natur sich in ein farbenprächtiges Kleid hüllt. Zu dieser Jahreszeit lockt das Okavangodelta in Botswana Leben in seiner vielfältigsten Art an.