Adolfo Rancaño Gijón

Architektonische Kunststücke

Wenn Architekten ihre Vision von einem Hotel der Zukunft verwirklichen, dann kann das ganz schön aufsehenerregend sein. Alles nur Fassade? Nein, denn auch im Inneren offenbaren sich diese Architekturhotels als wahre Design-Schätze.

Das Apartment 7 in Südtirol ist eines der schönsten Architekturhotels
Apartment 7, Tiberio Sorvillo

Apartment 7 in Schenna, Südtirol

Im großen Stil

Im Apartment 7 ist alles im Rahmen – im Panorama-Rahmen. Kein Wunder bei dieser Aussicht! In den Hängen von Schenna bei Meran gelegen, blicken die Gäste der insgesamt fünf Apartments in die Weite des Tals, hinter dem sich die Berge Südtirols an Höhe überbieten.

Dabei verdienen das Gebäude und die Apartments selber auch Aufmerksamkeit. Von außen wirkt die Hotelarchitektur, als habe man edle Natursteinplatten aufeinandergestapelt. Auch im Inneren findet sich der rohe Charakter des Äußeren wieder mit teils unverputzten Betonwänden. Glastrennwände und Fensterreihen ziehen nicht nur das Panorama in die Räume, sondern erwecken Loft-Charakter. Hinzu kommt ein Minimalismus der Farben, der mit dem Grün der Pflanzen, dem einzigen Farbtupfer, erstaunlich gut harmoniert.

Dennoch haben es die Architekten Stephan Marx und Elke Ladurner geschafft, einen gemütlichen Rückzugsort zu schaffen – mit zeitlosen und sehr stilvoll Materialien und stylishem Interieur.

Die Apartments bieten Platz für bis zu sechs Personen und sind ab € 305 pro Apartment die Nacht buchbar, Apartment 7

Gondwana Collection Namibia

Desert Whisper in Namibia

Zwischen Wind und Wüste

Ein spektakuläres Gebäude, das sich dennoch fast unsichtbar in die Landschaft einbettet. Wie geht das? Ziemlich gut! Das beweist das Desert Whipser, Teil der Secret Collection der Gondwana Collection. Die elegante Villa ist architektonisch perfekt in das Kolorit der Namib-Wüste integriert. Das luxuriöse Versteck für Zwei finden nur jene, die wissen, dass es auf einer Anhöhe verborgen zwischen zwei Felsbrocken inmitten der endlosen rostroten Weite der Namib liegt. Die Gäste selbst haben dagegen dank bodentiefer Fenster alles im Blick. Vom kleinen Pool, der weitläufigen Sonnenterrasse, vom Bett und dem offenen Küchen-, Ess- und Wohnbereich werfen sich die Namibwüste und die Naukluftberge in der Ferne in Pose.

Ein Milliarden-Sterne-Versteck, weit weg von Lichtverschmutzung, Stress und Hektik. Tagsüber locken Tierbeobachtungen im Gondwana Namib Park mit dem privaten Guide, ein Ausflug in Sossusvlei, eine geführte E-Bike-Tour oder eine Sundowner-Fahrt. Und abends wartet ein Teleskop, um die Milchstraße und Co. zu bestaunen. Außerdem lockt das Wispern des Windes, das einzige Geräusch, das die ansonsten ohrenbetäubende Stille stört. 

Die Nacht für zwei Personen ab € 392 p. P. inkl. aller Aktivitäten, Mahlzeiten und Getränke, Desert Whisper

Fotos: Gondwana Collection Namibia

Was ein Hotel: Die Architektur des W Barcelona ist ganz schön beeindruckend
Eric Laignel

W Barcelona

Ein Segel gehisst

Dubai oder Barcelona? Das W Hotel thront ähnlich wie der Burj al Arab in Dubai wie ein Segel am Strand. »W Barcelona ist Teil der Geschichte der Stadt und ihrer Entwicklung von Kontrasten, Geschichte und Architektur«, befand zur Eröffnung 2009 der Stararchitekt Ricardo Bofill, der das Luxushotel entworfen hat.

Im W ist alles ein bisschen anders, eben alles ein bisschen mehr »Wow«. So tragen die 473 Zimmer und Suiten Namen wie Mega, Fabulous, Wonderful, Marvelous oder Spectacular. In den Zimmern des Architekturhotels trifft cooles Interieur auf das tiefblaue Meer, das sich wie auch das Stadtbild Barcelonas im Innendesign wiederfindet.

Und dann wäre da ja noch die »Wow«-Aussicht auf Barcelona, den Hafen, den Strand und das Meer, die man von überall genießen kann – angefangen bei den Zimmern über die großzügigen Poollandschaft bis hin zur Bar. Das W hat es sich auf die Fahne geschrieben, Trends zu setzen. So beispielsweise mit der W Sound Suite, ein Tonstudio, das zusammen mit DJ White Shadow, dem Produzenten von Stars wie Lady Gaga, geplant wurde. Oder im Bliss Spa, wo man sich zunächst bei Limo und Brownies entspannt, bevor es zur Massage geht. Eben Futter für die Seele! 

Eine Nacht im DZ ab ab € 315, W Barcelona

Outdoor-Deck mit Pool und Bar des W Barcelona Hotels
Minimalistisches Interior im Hoshinoya in Tokio, einem tollen Architekturhotel
Ein Architekturhotel der etwas anderen Sorte: Das Hoshinoya Tokio ist im klassischen Ryokan-Gästehaus-Stil errichtet
Hoshinoya Tokio
Langer Flur im Hoshinoya in Tokio
Minimalistisch eingerichteter Essenssaal im Luxus-Ryokan Hoshinoya in Tokio

HOSHINOYA Tokyo

Authentischer Tempowechsel

Wer das außergewöhnliche Haus betritt, stellt zunächst eines fest: eine fast ohrenbetäubende Stille, wo zuvor noch der Verkehr Tokios in den Ohren dröhnte. Das Hotel HOSHINOYA Tokyo, zentral gelegen zwischen dem Kaiserpalast und dem Bahnhof Tokios, ist ein traditionelles Ryokan-Gästehaus wie man es sonst außerhalb der Großstädte findet.

Dabei vereint das Hoshinoya japanische Tradition und den Komfort eines modernen Hotels. Die Atmosphäre der Luxusherberge senkt beim Betreten den Puls. Fast ehrfürchtig schreiten die Gäste barfuß über unglaublich weiche Tatami-Matten den hohen mit japanischer Schnitzkunst flankierten Eingangsbereich entlang, wo sie von einer Kimono tragenden Dame freundlich begrüßt werden. Auch in den 84 Zimmern treffen Komfort und Ryokan-Atmosphäre aufeinander: Fenster mit Shoji-Papierblenden und japanische Handwerkskunst sind ebenso zu finden wie ein modernes Bad mit Glaswänden, die sich auf Knopfdruck verdunkeln. Jedes Stockwerk ist wie ein unabhängiger Sechs-Zimmer-Ryokan mit eigener Lounge, wo man sich bei grünem Tee und Ongiri zum Arbeiten, Entspannen und Plauschen trifft.

Und nicht zuletzt ist es das spektakuläre Open-Air-Onsen hoch oben im 17. Stock, das gestresste Gemüter so richtig zur Ruhe bringt.

Eine Nacht um € 989 für zwei Personen, HOSHINOYA Tokyo

Kurvenreiches Interior: Das Architekturhotel Lone im kroatischen Rovinj
Die ovale Form des Lone Hotels in Rovinj erinnert an eine Kurve
Lone Hotel Rovinj

Hotel Lone in Rovinj, Kroatien

Kurvenwunder mit Design-Know-How

»Es soll an ein großes Schiff erinnern, das gerade in der Bucht anlegt«, sagt Silvije Novak, die zusammen mit dem kroatischen Architektenteam 3LHD das Hotel Lone entwarf. Wer in dem futuristischen Bau direkt an der Küste vor Rovinji strandet, hat ganz schön viel Glück gehabt.

Das Architekturhotel legt sich für seine Gäste ganz schön in die Kurve. Von der Außenform bis zu Designelementen im Inneren wie die Möbel in der puristischen Lobby, die mit ihrer ovalen Form an die Außenkurve erinnern. Die 248 Zimmer dagegen sind Rückzugsorte, die mit dunklen Stoffen und viel Holz heimelig wirken.

Das Lone ist eine Hommage an die klassischen kroatischen Resorts der 1970er-Jahre mit diversen Sonnenterrassen und verschiedenen Pools. Jedoch im Gewand eines modernen Design-Kurvenwunder, so dass nicht Strandurlauber, sondern auch designaffine Reisende auf ihre Kosten kommen.

Ebenso wie Wellnessuchende, denn spätestens nach einem Besuch des 1.700 Quadratmeter großen Spas ist man tiefenentspannt und bereit, stundenlang in der Sonne zu faulenzen. Oder beim einem Spaziergang durch die Gassen von Rovinji zu bummeln. Die Kurve kratzen? Wer einmal im Lone eingecheckt hat, tut dies nur höchst ungern.

Eine Nacht im DZ um € 142 inkl. Frühstück, Lone Hotel Rovinj 

Kurvenreiches Interior: Das Architekturhotel Lone im kroatischen Rovinj
Die ovale Form des Lone Hotels in Rovinj erinnert an eine Kurve
Lone Hotel Rovinj

Happy Celery Glass Cabins in Westschweden

Happy im Glashaus

Wer mal so richtig abschalten möchte, ist bei Cecilia und ihrem Mann Jacob genau richtig. Das Paar betreibt den Kronkulle-Hof inmitten der schwedischen Wildnis, genauer im westschwedischen Dalsland. Seit Kurzem können hier zivilisationsmüde Gäste in zwei abgeschiedenen Glashütten neue Kraft tanken. Denn hier wohnt man nicht nur außergewöhnlich, sondern kümmert sich auch außergewöhnlich gut um Körper Geist und Seele.

Maximal drei Tage lang darf man sich einbuchen und die Natur auf sich wirken lassen. Aber keine Sorgen: Man vereinsamt nicht. Cecilia oder Jacob bringen auf Wunsch das Frühstück und Mittagessen vorbei – frisch aus natürlichen Zutaten und – soweit möglich – aus Bio-Rohwaren zubereitet. Diese sollen das Immunsystem überdurchschnittlich stärken. Wer möchte, kann abends im Hofcafé zu Abend essen und von seinen Erlebnissen berichten. Beispielsweise, wie man im Glashaus Ametist inmitten von Nadelbäumen, Findlingen und grünem Moosteppich am Morgen ein Waldbad genommen hat. Oder etwa, wie man im Glashaus Rosenkvarts, direkt am See Krokvattnet gelegen, als Erstes am Morgen auf den See hinausgepaddelt ist. Oh happy day!

Drei Nächte ab € 900 für zwei Personen, inkl. Mahlzeiten im Hofcafé, Obst,
Tee und Kaffee, Happy Celery Glass Cabins

Happy Celery Glass Cabins

Marqués de Riscal in Rioja, Spanien

Architektonische Ikone

Zur Eröffnung 2006 kam sogar der damalige spanische König Juan Carlos persönlich. Kein Wunder, schließlich zeichnet sich kein Geringerer als Stararchitekt Frank O. Gehry für den Bau des Architekturhotels Marqués de Riscal verantwortlich.

Wie ein kunstvoll drapiertes Geschenk bettet sich das Hotel in den Weinbergen der berühmten spanischen Weinregion Rioja. Fast könnte man den Tag vor dem Hotel verbringen und zuschauen, wie sich die futuristische Fassade im Sonnenlicht immer neu inszeniert. Gehry verwendet für die Skulptur Titan und Edelstahl und die Farben einer edlen Flasche Rioja: nämlich Rosa, Gold und Silber. Die avantgardistische Note findet sich auch in den 29 Zimmern und 14 Suiten wieder, wo die Aussicht auf das mittelalterliche Dorf Elciego mit blutroten, bodenlangen Fenstervorhängen eingerahmt wird. Und gleichzeitig einen weiteren roten Faden des Hotels in Szene setzt: den Wein. Denn das Hotel ist Teil eines der ältesten Rioja Weingüter der Region aus dem Jahre 1858. 

Bis Gehry mit dem Bau des Hotels beauftragt wurde, war es unüblich, dass Besucher die Weingüter in dieser Gegend besuchen durften. Mit dem Hotel Marqués de Riscal allerdings änderte sich das. Heute werden hier auch Weinseminare abgehalten, im ausgezeichneten Caudalie Spa werden die Gäste bei Vinotherapien auf Vordermann gebracht und in den zwei Restaurants mit Sterneküche kulinarisch verwöhnt.

Eine Nacht im DZ zwischen € 320 und € 820,  Hotel Marqués de Riscal

Das Marqués de Riscal ist ein architektonischer Blickfang zwischen den Weinbergen der spanischen Provinz Rioja
Eines der schönsten Architekturhotels in Spanien: Das Hotel Marqués de Riscal
Adolfo Rancaño Gijón
Das Marqués de Riscal ist ein architektonischer Blickfang zwischen den Weinbergen der spanischen Provinz Rioja
Das Luxus-Weingut Marqués de Riscal im Licht des Sonnenuntergangs
Zimmereinrichtung des Architekturhotels Marqués de Riscal im spanischen Rioja
Eines der schönsten Architekturhotels in Spanien: Das Hotel Marqués de Riscal
Adolfo Rancaño Gijón
In der Form eines alten Schiffwracks steht die Shipwreck Lodge mitten in der Skelettwüste in Namibia
Lodge und Journeys Namibia

Shipwreck Lodge Namibia

Schlafen im Design-Schiffswrack

Die Skelettküste in Namibia ist ein Ort, der demütig macht. Ein Ort, wo Naturgewalten aufeinandertreffen, die viele Leben auf dem Gewissen haben. Skelette von gestrandeten Walen und Schiffswracks pflasterten einst die Küste. Der kalte und unberechenbare Benguela-Strom des Atlantiks und die unwirtliche Dünen- und Wüstenlandschaft Namibias machen aus der Skelettküste eine wilde, raue und fast menschenleere Landschaft. 

Menschenleer? Es scheint, als seien zehn kleine Schiffswracks auf einmal an die Küste gespült worden. Bei näherer Betrachtung entpuppen sie sich jedoch als die luxuriöse Shipwreck Lodge. Eine außergewöhnliche Unterkunft, hell und minimalistisch eingerichtet – und mit einer atemberaubenden Aussicht auf die endlos erscheinende Dünenlandschaft. Die Gebäude bestehen aus nachhaltig angebautem oder recyceltem Holz. Geheizt wird mit Solar, und die Wände sind mit recycelten Pet-Flaschen isoliert. 

Und wenn am Abend der Wind um die stylishen Schiffswracks pfeift, macht man es sich im Bett gemütlich. Dann betrachtet man, wie sich Landschaft und Himmel ständig verändern und kommt sich vor, als schliefe man gemütlich in einem Holzboot auf den Wellen. 

Eine Nacht um € 1.500 für zwei Personen, Shipwreck Lodge

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Sunrise Kempinski Peking

Eine ruhige Kugel schieben

Über die Form lässt sich streiten. Sie ist ganz einfach subjektiv interpretierbar. Die einen sehen da eine glänzende Kugel, während die anderen ein überdimensionales Bonbon und wieder andere einfach ein rundes Mega-Hotel sehen. Tatsächlich soll das Sunrise Kempinski nahe Peking die aufgehende Sonne symbolisieren oder eine Muschel. Die ist nämlich ein Zeichen für Glück in China – je nach Perspektive. Da waren sich die Erbauer des Architektenbüros Shanghai Huadu Architect Design Co. selbst nicht ganz einig. 

Fakt ist: Das 97 Meter hohe Architekturhotel mit einer Fassade aus 10.000 Glasscheiben am Yanqi-See fällt auf. Und bietet beste Aussichten, denn wer in den oberen Etagen in einer der Panoramasuiten eincheckt, kann das Yan-Gebirge in der Ferne erblicken. Sogar ein Stück der Chinesischen Mauer ist sichtbar, das Mutianyu. 302 Gäste finden auf 21. Stockwerken ein Zuhause auf Zeit, wo sie sich jeden Tag zwischen sieben Restaurants und Bars entscheiden und in einem Luxus-Spa entspannen können. Auch einen Ballsaal und zwölf Konferenzräume stehen bereit. 

Eine Nacht im DZ ab € 244, Sunrise Kempinski Peking

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Im Architekturhotel Biohotel Sturm setzt man auf natürliche Materialien
Der Eingangs- und Foyerbereich im Biohotel Sturm wirkt mit der Verkleidung aus Weißtanne hell und einladend.
Biohotel Sturm

Biohotel Sturm im Biosphärenreservat in der Rhön

Ganz schön was auf dem Kerbholz

Holz vor der Hütt’n bekommt im Biohotel Sturm in Mellrichstadt eine ganz neue Dimension. Der achtgeschossige Hotelturm aus den 70er-Jahren hat eine Rundumerneuerung bekommen. Dabei ist das Alte nicht dem Neuen gewichen, sondern aus ihm etwas Neues entstanden: Der nun perlweiß strahlende Turm hat einen mutig-modernen Anbau bekommen. Das Erdgeschoss wurde mit einer filigranen Holzlamellenfassade umkleidet. Besonders ins Auge stechen die Holzgitterparavents, die den Frühstücks- und Konferenzbereich verkleiden. 

Die edle Holzverkleidung hat aus dem Biohotel einen Design-Rückzugsort geschaffen, in dem es auch ansonsten – wie der Name schon verrät – sehr natürlich zugeht. Das zeigt sich schon beim Betreten: Der Eingangs- und Foyerbereich wirkt mit der Verkleidung aus Weißtanne hell und einladend – und auch in den Zimmern ist Wohlfühlambiente angesagt. Die Küche verwertet, was regionale Bioproduzenten der Rhön und des angrenzenden Thüringer Waldes hergeben. Der Garten mit Obst zum Selbstpflücken und der moderne Spa sind weitere Wohlfühlorte.

DZ mit Frühstück ab € 134, Biohotel Sturm

Außenfassade des Biohotels Sturm im Biosphärenreservat in der Rhön

Hotel Villa Rein

Villa Rein, Bad Reichenhall

Jugend mit Stil

Einst eine denkmalgeschützten ehemaligen Kurpension aus dem Jahr 1898, heute ein Boutiquehotel. Schon vor Betreten ist die Villa Rein in Bad Reichenhall beeindruckend. Eck-Erkertürmchen, Schweifgiebel-Risalit, Mansarddach und Jugendstilbalkone zeugen von einer längst vergangenen prunkvollen Zeit.

Auch das Treppenhaus, dass mit Bildern aus drei Generationen geschmückt ist, die knarzenden Treppenstufen und die Türen der 14 Zimmer stammen aus der Gründerzeit. Dabei treffen die historischen Elemente auf modernes Interieur. Wie der Empfangstresen aus Messing in der Lobby oder die modern eingerichteten Zimmer mit Designerlampen und Stoffen aus Baumwolle und Seide, in warmen grau, weiß und beige gelaten, die auf Farbtupfer in dunklem Blau oder knalligen Rot treffen.

Hotelier Sebastian Xaver Rein, der das Hotel in dritter Generation führt, wollte »ein modernes Erscheinungsbild schaffen, das gleichzeitig die Geschichte der Jugendstilvilla würdigt.« Das ist ihm gelungen. Also, herREINspaziert!

Eine Nacht im DZ ab € 159, Hotel Villa Rein

Hotel Villa Rein