Südtirol zeigt im Winter wieder einmal, wie vielseitig die Region ist. Auf den Bergen wird groß gekocht, im Tal feiert handwerklicher Käse Erfolge, architektonische Rückzugsorte setzen leise Akzente und Bozen beweist, warum Musik hier mehr ist als Begleitprogramm. Unsere Tipps für den Winterurlaub in Südtirol.
Tipp 1: Neue Genussadressen direkt an der Piste
Einkehrschwung mit Bockwurst war gestern. Drei neue Pistenrestaurants setzen auf Gestaltung, Handschrift und ernstzunehmende Küche.
Rotwandhütte, Meran 2000
Auf dem Hochplateau Meran 2000 trifft alpine Küche auf klare Gestaltung. Der Küchenchef der »Rotwand«, Christoph Huber, interpretiert Südtiroler Klassiker zeitgemäß, während Designer Harry Thaler mit markanten Linien Architektur und Landschaft verbindet. Die »Rotwand« gehört zum Traumhotel Miramonti. Das allein spricht schon für Qualität. Kurzer Blick auf die Karte? Hausgemachte Käsespätzle, Leberkäs-Sandwich und Zimtschnecke.
Hier kommst du zur Webseite der »Rotwand«.

Speisen in der Rotwandhütte I Foto: Markus Edgar Ruf
Absam Stube, Obereggen
Zur Wintersaison 2025/26 eröffnet an der Talstation des Absam Maierl-Sessellifts ein neues Highlight. Die »Absam Stube« kombiniert Südtiroler Gemütlichkeit mit grafischen Elementen, schwarz gebeiztem Holz und überraschenden Details wie Schaukeln aus Snowboards. Dazu kommt eine Panoramaterrasse mit Latemar-Blick. Warme Küche gibt es zwischen 11 und 15 Uhr. Und ja, Kaiserschmarrn steht auch auf der Karte.
Hier kommst du zur Webseite der »Absam Stube«.
Chalet Zuegg, Meran 2000
Im »Chalet Zuegg« hebt Helmuth Oberkalmsteiner die traditionelle Küche seiner Heimat auf ein zeitgemäßes Niveau. Klassische Aromen treffen auf präzise Techniken und bleiben dabei klar in der Region verankert. Das Chalet gehört Familie Reiterer, die auch das feine »Chalet Mirabell« betreiben. Wer hier einkehrt, kann sich eher auf feine und gehobene Küche freuen. Und es gibt wunderschöne Zimmer im Chalet.
Hier kommst du zur Webseite des »Chalet Zuegg«.

Das Chalet Zuegg I Foto: Felix Kathrein
Tipp 2: Käse aus steilen Lagen
Zwei erste Plätze bei der Käsemesse »Caseus Italy 2025« haben die »Hofkäserei Hauser« aus Vellau auf die Landkarte der besten Südtiroler Käsereien gesetzt.
Hofkäserei Hauser, Vellau
Christoph und Beate Tribus produzieren auf rund 1.300 Metern Käse in Bioqualität aus der Milch von nur acht eigenen Kühen. Besonders ausgezeichnet wurden der Schnittkäse »Schipfl« sowie der cremige Camembert »Schneidige Wond«. Jeder Laib steht für Sorgfalt, Ruhe und echtes Handwerk.
Hier geht es zur Webseite der Hofkäserei Hauser.

Foto: IDM Sennereiverband/Südtirol/Franco Cogoli
Tipp 3: Rückzug mit Stil zwischen Weinreben und Wald
Als Erweiterung des traditionsreichen »Stroblhofs« entstehen in Eppan die Rittstein Homes sechs eigenständige Apartments mit großzügigen Privatgärten, eingebettet in Weinreben und Mischwald. Klare Linien, regionale Materialien und ruhige Farbwelten prägen die Architektur. Offenheit und Rückzug stehen hier gleichberechtigt nebeneinander. Schicke Sache!
Hier geht es zur Webseite des Stroblhofs.
Tipp 4: Bozen klingt weiter
Unesco Creative City of Music
Bozen ist seit 2023 Teil des Unesco-Netzwerks der »Creative Cities of Music«. Das Konservatorium »Claudio Monteverdi« blickt auf mehr als 150 Jahre Geschichte zurück und verbindet klassische Ausbildung mit zeitgenössischen Ausdrucksformen.

Foto: Luca Guadagnini
Im Sommer verwandelt das »Bolzano Festival Bozen« die Stadt in ein klingendes Labor. Der internationale Ferruccio-Busoni-Klavierwettbewerb zieht Pianistinnen und Pianisten aus aller Welt an und gilt als Sprungbrett für internationale Karrieren. Zwischen Alpen und Avantgarde entsteht in Bozen ein Klang, der weltoffen und fest in der Region verwurzelt ist.
Hier geht es zur Webseite des Festivals.
