Die neue Generation von Köchinnen und Köchen mischt die Szene ordentlich auf. Frisch, mutig und oft ein bisschen rebellisch. Diese spannenden Neueröffnungen zeigen, wohin die Reise geht:
The Block at Woods Hill
Seaport District
Farm-to-Table mit Stil: Im »The Block at Woods Hill« geht’s um ehrliche Zutaten, trocken gereiftes Rindfleisch und kleine Gerichte mit großem Geschmack. Dazu biodynamische Weine und ein Ambiente, das so warm wirkt wie ein Holzofen im Winter. Nebenan lockt ein kleiner Gourmetladen – und wer sich traut, kann bei Kochkursen selbst den Kochlöffel schwingen.

Foto: The Block at Woods Hill
Yoshida
Back Bay
18 Gänge, ein Meister am Werk und nur 24 Plätze: Im »Yoshida« wird Sushi zum Erlebnis. Küchenchef Tony Cao zaubert Omakase auf höchstem Niveau, während Gäste direkt zusehen, wie jedes Stück entsteht – fast zu schön zum Essen, aber nur fast.
Rosa y Marigold
(Eröffnung Herbst 2025, Back Bay)
Peru zieht in Bostons Szeneviertel ein. Das »Rosa y Marigold« bringt Ceviche, Anticuchos und Chifa-inspirierte Spezialitäten in eine lebendige Atmosphäre mit offener Küche, Bar und Live-Musik. Am Wochenende gibt’s Brunch mit Pisco-Cocktails – klingt nach einer neuen Lieblingsadresse.
Nine
Elegant, aber ohne Chichi: Das »Nine« kombiniert französisch-europäische Küche mit Tasting-Menüs, die nie langweilig werden. Und das Beste: Hier thront Bostons erste »Gin Palace«-Bar – ein Paradies für alle, die Wacholder lieber im Glas als im Wald mögen.
Louis Corner
Herzhaft, bodenständig, glücklich machend. »Louis Corner« serviert Comfort Food, das nach Heimat schmeckt – egal, woher man kommt. Mac’n’Cheese, Fish and Chips, Meeresfrüchte und dazu ausgesuchte Weine und Cocktails.
Bubble Bath Bubble Bar
Newbury Street, Dachterrasse des CitizenM Hotels
Klingt spritzig – ist es auch! Chefköchin Tiffani Faison hat mit der »Bubble Bath Bubble Bar« einen Ort geschaffen, an dem Champagner fließt und die Skyline funkelt. Das Interieur? So verspielt wie der Name. Dazu kreative Snacks, Sandwiches, Seafood und Kaviar. Cheers!

Foto: Bubble Bath Boston
Daily Provisions
Cambridge
New York trifft Neuengland: Danny Meyers Kultcafé hat endlich einen Ableger außerhalb des Big Apple. Frühstück den ganzen Tag, köstliche Sandwiches, Salate, Brathähnchen – und die legendären Cruller! Das gezwirbelte Gebäck mit Zimt oder Ahornsirup ist Sünde pur, aber wer will schon verzichten?
Little Italy in Bostons North End
In den frühen 1600er-Jahren besiedelten englische Puritaner das North End. Zwischen 1880 und 1930 kamen dann in Wellen italienische Einwanderer. Die Vergangenheit ist heute noch präsent, da sich das North End sein multikulturelles Flair und seinen historischen Charme bewahrt hat. Little Italy macht den Mund wässrig mit italienischen Restaurants, Cafés, Trattorien, Feinkostläden und Bäckereien. Viele davon im Besitz und betrieben von den ursprünglichen Einwandererfamilien des Viertels. Bostons Little Italy gehört ganz sicher an die Spitze der italienischen Viertel der USA.
Bostons neuer Seaport District
Am Hafen von Boston liegt das am schnellsten wachsende und jüngste Viertel der Stadt mit spektakulären Hafenrestaurants und bezaubernden Ausblicken auf das Wasser. Der Seaport District ist Bostons aufgehender Stern an Bostons Gastronomiehimmel. Und hier kann man nicht nur hervorragend schlemmen, etwa in den kreativen Restaurants wie »Wood‘s Hill Pier Four«, »Hook & Line« und »LoLa 42«. Hier gibt es auch einiges an Sehenswürdigkeiten zu bestaunen, wie das Boston Convention and Exhibition Center (hier geht es zur Webseite) , das Institute of Contemporary Art (hier geht es zur Webseite) oder den Fan Pier Park (hier geht es zur Webseite). Der Seaport District ist ganz sicher ein pulsierendes Viertel mit einzigartigem Charme.
Historisches Chinatown
Das in den frühen 1800er-Jahren von chinesischen Einwanderern gegründete Bostoner Chinatown gilt als eines der Ersten seiner Art in Amerika und ist ein wichtiger Teil des kulturellen Erbes der Stadt. Viele Stimmen behaupten, Chinatown sei eines der besten gastronomischen Viertel Bostons. Das könnte daran liegen, dass viele der ältesten und berühmtesten Restaurants immer noch darauf setzen, durch die Anwendung traditioneller Kochstile und die Bewahrung von Familienrezepten die Verbindung zu früheren Generationen herzustellen. Am besten selber mal probieren, im »Peach Farm« (hier geht es zur Webseite) oder im »Shojo« (hier geht es zur Webseite).
Vielfältiges Dorchester
Einst war Dorchester eine geschäftige, eigenständige Stadt. Heute ist Dorchester Bostons größter und vielfältigster Stadtteil, auch weil hier die größte vietnamesisch-amerikanische Bevölkerungsgruppe des Bundesstaates zu finden ist. In über 200 Restaurants und Bars spiegelt sich die kulturelle Vielfalt Dorchesters wider. Unsere Favoriten: das vegan-vegetarische Oasis Restaurant, die beliebte »Dorchester Brewing Company« und das aufstrebende »Star Comfort Kitchen«.
Feines Fenway
Der Bostoner Stadtteil Fenway ist vor allem durch die Red Sox bekannt, die regelmäßig im ältesten Baseballpark Amerikas gewinnen. Auch die kultigen Fenway Franks Sandwich Hotdogs haben einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht. Aber es gibt hier nicht nur die traditionellen Spieltagsfavoriten zu essen. Das kulinarisches Spektrum ist deutlich breiter und lockt von der »Fenway Farm« (hier geht es zur Webseite), einer nachhaltigen Rooftop-Farm, über die »Time Out Market Food Hall« bis hin zu »Tenderonis‘« (hier geht es zur Webseite) köstlichen Pizzen und einzigartigen Weinen an »Nathalie Wine Bar« (hier geht es zur Webseite) mit allerlei Geschmackvollem.
Back Bay mit maritimer Finesse
Das Back Bay bietet vom geselligen Abend mit Freunden bis hin zu einem luxuriösen Rendezvous oder einem stärkenden Brunch eine Vielzahl gastronomischer Erlebnisse in Bostons feinstem Viertel. Das Verkostungsmenü im »Mooncusser« (hier geht es zur Webseite), die lebhafte Atmosphäre im »Bank‘s Fish House« (hier geht es zur Webseite) und die belebte Außenterrasse des »Saltie Girl« (hier geht es zur Webseite) sind nur einige Beispiele.
Cambridge und Somerville Squares
Einen unabhängigen und innovativen Geist bewahren sich Somerville und Cambridge vom Hightech-Zentrum Kendall Square über die mit Efeu bewachsenen Mauern von Harvard bis hin zum pulsierenden Davis Square. Das spiegelt sich auch in der Restaurantszene wider. Alteingesessene Lokale wie »Harvest« (hier geht es zur Webseite) und »Oleana« (hier geht es zur Webseite) arbeiten Hand in Hand mit Newcomern wie »Pagu« (hier geht es zur Webseite) und »Rosebud« (hier geht es zur Webseite) zusammen. Eine Symbiose des guten Geschmacks.
Hier verraten wir dir, was du sonst in Boston gesehen haben solltest!







