München hat ein neues Designhotel. Im The Dean Munich im Westend trifft internationale Architektur auf Kunst, Kulinarik und Wellness. Doch was unterscheidet das Haus sonst noch von den vielen anderen Hotels der Stadt? Ein Blick hinter die Fassade lohnt sich.
Wo liegt’s? Das The Dean Munich eröffnete im Münchner Westend, einem ehemaligen Arbeiterviertel, das sich in den vergangenen Jahren zu einem der spannendsten Stadtteile der Stadt entwickelt hat. Gleichzeitig sind Sehenswürdigkeiten wie der Gärtnerplatz, der Marienplatz, der Viktualienmarkt oder die Isar schnell erreichbar.
Hilf uns! Lass uns deine bevorzugte Quelle werden.
Google ist dann so nett und zeigt dir unsere Reportagen und Reise-News danach häufiger oben in den Schlagzeilen. Wir wollen doch, dass du immer die wichtigsten Travel-Ideen bekommst!
Du legst uns als Quelle fest. Und wir dich in unserem Herzen. ♥Wie viele Zimmer? Mit 281 Zimmern ist das The Dean Munich das bislang größte Hotel der irischen Lifestyle-Marke. Die Zimmer reichen von Standardzimmern über großzügige Suiten bis hin zur exklusiven Dean Suite und der Penthouse Suite.
Design zwischen Jugendstil und 80er-Jahre-Flair
Was verspricht das Interieur? Das Design stammt von Innenarchitektin Tatjana von Stein, die selbst in München aufgewachsen ist. Ihr Konzept verbindet zwei prägende Epochen der Stadtgeschichte miteinander: den eleganten Jugendstil und die kreative, ausgelassene Münchner Kulturszene der 1980er-Jahre. Das Ergebnis ist ein spannender Mix aus klassischer Handwerkskunst und modernen, teilweise bewusst verspielten Designelementen.
In den Gästezimmern dominieren sanfte Grüntöne, geschwungene Formen und hochwertige Materialien, die eine ruhige und wohnliche Atmosphäre schaffen. Jugendstil-Anklänge zeigen sich in organischen Linien und feinen Details, während dezente 80er-Jahre-Elemente Akzente setzen. Ergänzt wird das Ambiente durch maßgeschneiderte Möbel, eigens entwickelte Beleuchtung, intelligente Technik und exklusive Raumdüfte des New Yorker Parfumlabels DS & Durga, die von der irischen Landschaft inspiriert wurden.

Foto: Dean Hearne / The Dean Munich
Auch die öffentlichen Bereiche setzen auf Individualität. Die Lobby empfängt Gäste mit cremefarbenen Lackwänden, weichen Stoffen und einem markanten Augenmotiv als Anspielung auf den Postmodernismus. Vintage-Möbel, Designstücke aus Köln und ein speziell entwickeltes Soundsystem sorgen dafür, dass sich das Hotel eher wie ein kreativer Treffpunkt als wie ein klassisches Hotel anfühlt. Hinzu kommt ein eigens kuratiertes Kunstprogramm mit Werken zeitgenössischer Münchner Künstler, die sich über das gesamte Gebäude verteilen und den Aufenthalt zu einer kleinen Entdeckungsreise machen.
Japanische Küche als neues Aushängeschild
Wo essen und trinken? Kulinarischer Mittelpunkt des Hotels ist das neue Restaurant »Ibasho«. Der Name stammt aus dem Japanischen und beschreibt einen Ort, an dem man sich zuhause fühlt. Im Mittelpunkt des Restaurants stehen moderne japanische Gerichte, die saisonale Zutaten mit präziser Zubereitung und kreativer Präsentation verbinden.
Entwickelt wurde das Konzept von Spitzenkoch Alex Craciun, der unter anderem in Michelin-Sterne-Restaurants in Japan gearbeitet und später das Londoner Restaurant »Sosharu« mit aufgebaut hat. Auf der Speisekarte stehen unter anderem seine charakteristischen Press-Sushi-Kreationen mit Gelbschwanzmakrele, Trüffel oder Wagyu-Rind und Oscietra-Kaviar. Hinzu kommen hochwertige Sashimi-Platten, Steaks und Meeresfrüchte vom traditionellen Robata-Grill sowie eine sorgfältig zusammengestellte Kaviar-Auswahl.

Foto: Amy Heycock / The Dean Munich
Passend dazu bietet die Bar Cocktails mit japanischem Einschlag sowie eine umfangreiche Sake-Karte. Zu den Signature Drinks gehört etwa der Seijaku Martini, der Sake, Haku Vodka, eingelegten Ingwer und Gurke kombiniert. Damit möchte das Hotel nicht nur Hausgäste, sondern auch Münchner als neues gastronomisches Ziel ansprechen.
Im kreativen Herzen des Münchner Westends
Was kann man in der Umgebung unternehmen? Vom Hotel aus lassen sich zahlreiche Sehenswürdigkeiten bequem erreichen. Der Marienplatz, der Viktualienmarkt und die historische Altstadt liegen nur wenige Minuten entfernt. Ebenso bietet sich ein Spaziergang entlang der Isar an. Direkt vor der Haustür wartet zudem das Westend mit seinen kleinen Cafés, Bars, Galerien und Restaurants. Auch die nahegelegene Theresienwiese, auf der jedes Jahr das Oktoberfest stattfindet, ist schnell erreichbar.
Highlight des Hotels? Zu den größten Besonderheiten zählt die Kombination aus Boutique-Hotel, zeitgenössischer Kunstgalerie und modernem Wellnessbereich. Neben dem kuratierten Kunstprogramm bietet das Hotel mit Power einen großzügigen Spa- und Fitnessbereich mit Innenpool, Sauna, Dampfbad, Behandlungsräumen sowie Kursen für Krafttraining, Mobility und Regeneration. Das Zusammenspiel aus Design, Kunst, Kulinarik und Wellness hebt das The Dean Munich deutlich von klassischen Stadthotels ab.

Foto: Dean Hearne / The Dean Munich
Was kostet der Spaß? Die Übernachtungspreise beginnen bei 225 Euro pro Nacht für ein Doppelzimmer. Je nach Reisezeit und Zimmerkategorie – insbesondere für die Suiten – fallen die Preise entsprechend höher aus.
Weitere Informationen und Buchung auf der Website des The Dean Munich.


