Alle Welt spricht von Coolcation, einem Urlaubstrend, bei dem man ganz bewusst auf Reiseziele setzt, die nicht bei 35 Grad den Schweiß auf die Stirn treiben. reisen EXCLUSIV-Autorin Simone Sever hat sich mal in Aarhus, Dänemarks zweitgrößter Stadt umgesehen, und findet: Aarhus ist ganz schön cool und das nicht nur, weil es direkt am Wasser liegt. Hier Simones 5 Toptipps.
1. ARoS: Ein Muss für Freunde der Kunst
Schon von Weitem schwebt wie eine Mischung aus Heiligenschein und Regenbogen das farbenfrohe und kreisrunde Rainbow-Panorama des dänisch-isländischen Künstlers Olafur Eliasson über dem Gebäude des »ARoS« Kunstmuseum (hier geht es zur Webseite des Museums).
Der Besuch des »ARoS« ist aus vielerlei Gründen ein absolutes Muss. Zum einen lockt natürlich die Kunst. Absoluter Hingucker ist die überdimensional große Boy-Skulptur von Ron Mück, die 500 Kilogramm schwer dauerhaft im Museum sitzt. Aber auch das Innenleben des Hauses, das mit seiner lichten Farbgebung und fließenden Formen einen skulpturalen Innenraum erschafft, der den Besucher zu einer erlebbaren Raumreise einlädt und ein wenig an das Guggenheim Museum in New York City erinnert. Last but not least und über allem schwebend wartet dann ein spektakulärer Spaziergang durch den Regenbogen. Immer und immer wieder.

Foto: Julius Yls
2. Salling Roofgarden
Mitten im Zentrum liegt das Salling-Kaufhaus (hier geht es zur Webseite des Sailing), dem man am besten aufs Dach steigt. Hier oben auf dem »Salling Roofgarden« erschließt sich dem Besuchenden eine kleine Welt auf unterschiedlichen Ebenen mit viel begrünter Fläche und allerlei Möglichkeiten einen Kaffee oder einen Cocktail zu genießen. Der 360-Grad-Blick über die Stadt ist besonders zum Sonnenuntergang schwer zu empfehlen. Herrlich auch die Brücke, die direkt in den Himmel zu führen scheint. Der Eintritt ist übrigens kostenlos.

Foto: C-Y/Shutterstock.com
3. Street Food Market
Bock auf Hot Dog oder soll es lieber Smørrebrød sein? Wonach auch immer der Gaumen gelüstet, ob nun typisch dänische Delikatessen oder internationale Cuisine. Der Aarhus Streetfood Market (hier geht es zur Webseite des Aarhus Streetfood Market) im alten Busterminal am Aarhuser Busbahnhof hat für jeden Geschmack etwas im Angebot. Über 30 Straßenküchen und Bars bieten ihre Waren feil. Hier lässt sich eine Pause in entspannter Atmosphäre erleben während die vielfältigen Streetfood Angebote den Mund wässrig machen.

Foto: BigDane/Shutterstock.com
4. Die unendliche Brücke
Wer eine Runde auf der unendlichen Brücke, der »Uenendelige Bro« drehen mag, dem sei ein Besuch in der Zeit von April bis Oktober empfohlen. Denn das Objekt der Begierde, das für das Kunstfestival Sculpture by the Sea vom Architekturbüro Gjøde & Povlsgaard Arkitekter entworfen wurde, wird nur temporär und saisonal aufgebaut. Wenn das Zeitfenster passt, erfreut man sich am Varna- und Ballehage-Strand über allerlei Brückenwandler. Ganze 188 Meter lang, zwei Meter vierzig breit und mit einem Durchmesser von 60 Metern bietet das hölzerne Ausflugsziel allerlei Möglichkeiten für entspannte Momente. Einfach mal hinsetzen und die Beine baumeln lassen.

Foto: Kenneth Bagge Jorgensen/Shutterstock.com
5. Reif für die Insel
Aarhus‘ neuester Stadtteil Ø – bedeutet übersetzt Insel – überzeugt vom ersten Moment mit seiner bunten Mischung. Ø trumpft auf mit spannender Architektur, urbanem Lifestyle und gechillter Hafenatmosphäre. Ein idealer Ort, sich per Kajak oder SUP durch die Kanäle zu bewegen, sich eventuell auf die Wasserskianlage zu trauen oder einfach nur mit einem Glas in der Hand am Blick aufs Wasser zu erfreuen. Aarhus kann das und Aarhus kann auch noch viel Meer!

Foto: Erika Cristina Manno/Shutterstock.com
Auf der Webseite des Fremdenverkehrsamtes findest du mehr Infos zu Aarhus. Hier liest du unsere Reportage zur Dänischen Riviera.
