Souvenirs aus dem Urlaub können Freude machen – aber auch für Kopfschütteln oder sogar peinliche Berührung sorgen. Die Reisesuchmaschine Kayak hat die zehn schlimmsten Geschmacksverirrungen aus aller Herren Länder zusammengestellt. Hier die Top 10 der Mitbringsel, die Reisende besser am Urlaubsort lassen sollten.

Tropenfrucht zum Abgewöhnen

Beliebt bei Reisenden sind kulinarische Besonderheiten aus dem Urlaub. Die kommen jedoch oftmals nicht so wirklich gut an – beispielsweise die asiatische Stinkfrucht Durian. Die überzeugt nämlich mehr durch ihren intensiven Geruch, vergleichbar mit faulem Fleisch, als durch ihren exotischen Geschmack. In vielen Ländern Asiens gilt: Die Mitnahme von Durian Früchten in Hotels, Flugzeugen und Bus ist aufgrund des Geruchs nicht gestattet.

Dann lieber Knäckebrot

Man muss gar nicht so weit reisen, um auf exotische Gerüche bei ausländischen Spezialitäten zu stoßen. Mit dem sauren Dosenfisch Surströmming haben auch die Schweden eine Vorliebe für geruchsstarke Lebensmittel. Zweifelsohne gehört der auch in die Liste der überflüssigen Souvenirs. Die olfaktorische Beschreibung lautet »intensiv, faulig und stinkend«. Der Gestank dieser Spezialität sorgte in Deutschland im Jahr 1981 bereits für die Kündigung eines Mietvertrags.

T-Shirts, die die Welt nicht braucht

Immer wieder gerne mitgebracht werden T-Shirts mit überaus unkreativen Aufdrucken. Anzügliche Schriftzüge wie »I was drunk in Austin« oder »I got laid in Miami« sorgen eher für Fremdschämen als für Dankbarkeit. Einzelstücke aus Boutiquen kommen da deutlich besser an.

Hände weg von religiösem Schnickschnack

Auch Jesus-Figuren und Marienbilder sind nicht die Sache eines jeden Beschenkten und werden oft aus Pietät nicht entsorgt. Religiöse Symbole sollten daher als Souvenir aus dem Urlaub tabu sein.

Sand gehört an den Strand – nicht in die Wohnung

Für eine ziemliche Schweinerei sorgen körnige Souvenirs vom Strand. Ursprünglich meist gut gemeint, gehen dem Beschenkten Mitbringsel wie eine Tüte Karibik-Sand meist ziemlich schnell auf die Nerven. Sandige Souvenirs sollten daher eher am Strand bleiben.

Die Rache der Muschelsammler

Ebenfalls vom Meer kommt dieses Geschenk. Viele Reisende versuchen Daheimgebliebene mit einer Sammlung von Muscheln zu beglücken. Auch das geht jedoch oftmals nach hinten los, da die kleinen Andenken am Badewannenrand ziemlich schnell ihren Urlaubs-Faktor verlieren oder sogar zu stinken beginnen. Lieber hält man sich an den Natur-Reisegrundsatz: Nimm nichts mit als Deine Eindrücke, und hinterlasse nichts als Deine Fußabdrücke.

Versetzen nur wenige Beschenkte in Wallung – Phallus-Symbole

Darstellungen von menschlichen Geschlechtsorganen mögen dem Reisenden im Urlaub zwar oft lustig erscheinen, dem Beschenkten treibt es aber mitunter nur die Schamesröte ins Gesicht. Phallus-Symbole aus Regionen wie Bali können also getrost im Souvenir-Laden bleiben.

Kreatives Hutwerk aus der Ferne

Ähnlich wie T-Shirts stellen sich auch Käufe von Caps, Hüten und Mützen oftmals als Geschenke-Flop heraus. Bayerische Kopfbedeckungen auf der Münchner Wiesn verlieren meist schnell den Reiz, sobald das Oktoberfest rum ist. Über einen echten Cowboy-Hut aus Texas freut sich aber sicher so manch Beschenkter.

Nicht nur geschmacklos, sondern auch illegal

Richtig brenzlig wird es für Reisende, wenn sie Souvenirs aus Elfenbein mitbringen. Das ist nämlich nicht nur eine Frage von moralischer Geschmacksverirrung, sondern kann beim Zoll obendrein auch noch für richtigen Ärger sorgen. Daher Hände weg von derartigen Mitbringseln aus Afrika!

Lieber Aspirin im Jumbopack als dubiose Medikamente

Aus Fernost bringen Reisende Freunden und Familie oftmals Heilmittel mit vermeintlich sensationeller Wirkung mit. Meistens handelt es sich dabei jedoch um Pillen und Tropfen mit der Heilkraft einer Tasse Kräutertee. Die 100er-Packung Aspirin aus den USA zeigt da meist deutlich mehr Wirkung.

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