Genauso wichtig wie die Geschenke sind für viele Familien die festlichen Gerichte, denn sie bringen alle an einen Tisch. Die Reise führt quer durch Europa und weiter bis nach Asien und Amerika.
Typisches Weihnachtsessen in Deutschland
An Heiligabend halten es viele Familien hierzulande einfach. Laut einer YouGov-Umfrage vom Dezember 2025 gibt es bei 26 Prozent der Befragten Würstchen mit Kartoffelsalat. Damit liegt der Klassiker klar vorn. Mit deutlichem Abstand folgen Fleischgerichte wie Braten mit 14 Prozent, Gans mit 9 Prozent und Raclette mit 8 Prozent.
An den beiden Feiertagen darf es dann aufwendiger sein. In vielen Küchen schmort deshalb eine Gans oder Ente, dazu gibt es Rotkohl und Klöße. In manchen Regionen gehört außerdem der Karpfen zum Fest. Wer dieses Jahr etwas Neues ausprobieren möchte, findet in den folgenden Ländern reichlich Inspiration.
Dänemark: Ente, Flæskesteg und Risalamande
God Jul! Auch beim nördlichen Nachbarn Dänemark hat Weihnachten einen hohen Stellenwert. Schon im Advent lassen es die Familien gemütlich angehen und backen viele Klassiker. Der kulinarische Höhepunkt ist der Heiligabend, auf Dänisch »juleaften«. Ob in Kopenhagen oder auf dem Land: In vielen Familien kommt dann Ente oder Schweinebraten mit Kruste auf den Tisch, der »flæskesteg«. Dazu gibt es Rotkohl und karamellisierte Kartoffeln.
Als Nachspeise folgt Risalamande, ein kalter Milchreis mit Sahne und gehackten Mandeln, meist mit warmer Kirschsauce. In der Schüssel steckt traditionell eine ganze Mandel. Wer sie findet, bekommt ein kleines Geschenk.

Foto: Angela Kotsell/ Shutterstock.com
Schon ab November treffen sich Kollegen und Freunde zum »julefrokost«, einem ausgiebigen Weihnachtsessen mit Hering, Aufschnitt und warmen Gerichten. Dazu trinken viele das »julebryg«, das dunkle Weihnachtsbier der Dänen. Das meistverkaufte stammt von Tuborg. Es kam 1981 erstmals auf den Markt, hat 5,6 Prozent Alkohol und eine feine Note von Lakritz. Den Verkaufsstart Anfang November feiert das Land als »J-Dag«.
Schweden: das Julbord-Buffet
Bleiben wir in Skandinavien, genauer gesagt in Schweden. Dort hat ein vorweihnachtliches Buffet namens »Julbord« eine lange Tradition. Dabei wird geklotzt und nicht gekleckert. Auf dem Tisch stehen zum Beispiel Weihnachtsschinken, Fleischbällchen, eingelegter Hering und Lachs, oft auch Spezialitäten vom Rentier.

Foto: Carolina Romare/ imagebank.sweden.se
Wer kein Fleisch isst, findet inzwischen auch vegetarische Varianten. Oft kommt dabei Oumph zum Einsatz, ein Fleischersatz aus Soja, der aus Schweden stammt. Im ganzen Advent gehört außerdem Glögg dazu, der schwedische Glühwein. Ein Rezept für Glögg steht im Magazin.
Niederlande: Gourmetten mit der Familie
Auch ein Blick zum Nachbarn im Westen lohnt sich.
»Viel wichtiger als das Weihnachtsfest ist uns Niederländern der Sinterklaasavond, der Nikolausabend.«
»Viel wichtiger als das Weihnachtsfest ist uns Niederländern der Sinterklaasavond, der Nikolausabend.« So beschrieb es ein Küchenchef des »Parkhotels de Wiemsel«. Am Abend des 5. Dezember bringt Sinterklaas mit seinen Helfern die Geschenke. »Der niederländische Nikolaus ist ein echter Spaßvogel. In einem großen Geschenkkarton befinden sich oftmals viele kleine Kartons, die der Beschenkte nacheinander auspacken muss. Zu jedem Geschenk gibt es außerdem ein lustiges Gedicht, das genau auf den Beschenkten abgestimmt ist«, erzählte er. Die Helferfigur Zwarte Piet steht seit Jahren als rassistisch in der Kritik. Viele Städte setzen deshalb auf Pieten mit Rußspuren im Gesicht.

Foto: Sara Winter/Shutterstock.com
Weihnachten selbst, auf Niederländisch »Kerstmis«, feiern viele Familien ohne große Geschenke, dafür mit einem üppigen Festessen. Häufig gibt es Braten oder Wild. Beliebt sind außerdem Fondue und das Gourmetten, eine Art Raclette.
Anders als beim Raclette kommt in die kleinen Pfännchen meist kein Käse. Stattdessen garen darin Beilagen wie Eier, Frühlingszwiebeln, kleine Kartoffeln oder Pilze. Fleisch und Fisch brutzeln oben auf der Platte des »Gourmetstel«, wie die Niederländer das Gerät nennen.
England und Großbritannien: Truthahn und Christmas Pudding
In Großbritannien ist der 25. Dezember der wichtigste Festtag. Mittags kommt das Christmas Dinner auf den Tisch, meist ein Truthahn mit Bratkartoffeln, Rosenkohl und Soße. Dazu gehören kleine Würstchen im Speckmantel, die »pigs in blankets«. Vor dem Essen ziehen alle gemeinsam an den Christmas Crackers, aus denen Papierkronen und kleine Scherze fallen.
Zum Nachtisch folgt der Christmas Pudding, ein dunkler, schwerer Früchtepudding, den viele Familien mit Brandy flambieren. Außerdem gehören Mince Pies zur Adventszeit, kleine Törtchen mit einer Füllung aus Trockenfrüchten und Gewürzen.
Griechenland: Truthahn und Melomakarona
In Griechenland legen viele Familien großen Wert auf ein traditionelles Weihnachten. Am 24. Dezember ziehen die Kinder von Haus zu Haus und singen die »Kalanta«, die griechischen Weihnachtslieder. Damit kündigen sie die Geburt Christi an und bringen den Bewohnern Glück. Dazu schlagen sie traditionell die Triangel.
Besonders die orthodoxen Christen freuen sich auf das Festessen, denn der erste Weihnachtsfeiertag beendet für sie die 40-tägige Fastenzeit. Eines der beliebtesten Gerichte ist gefüllter Truthahn, in vielen Familien gibt es auch Schweinebraten. Zum Kaffee gehören Melomakarona, Honigplätzchen mit Walnüssen und Orange, sowie Kourabiedes, ein Mandelgebäck mit viel Puderzucker.

Foto: Wild Drago/ Shutterstock.com
Geschenke gibt es in Griechenland traditionell erst zum Jahreswechsel. Sie bringt der Heilige Basilius. In der Silvesternacht oder am Neujahrstag teilt die Familie außerdem die Vasilopita, einen Kuchen mit eingebackener Münze. Wer die Münze findet, hat im neuen Jahr besonders viel Glück.
Malta: viele internationale Einflüsse
Auch auf der Mittelmeerinsel Malta gibt es interessante Bräuche rund ums Weihnachtsessen. Auffallend sind die internationalen Einflüsse in der Winterküche. Italienischer Panettone steht hier ebenso auf dem Tisch wie britische Mince Pies oder die französische Bûche de Noël, eine Biskuitrolle mit Schokoladencreme in Form eines Baumstamms.
Ein maltesischer Klassiker ist die »Qagħqa tal-Għasel«, auf Englisch »Treacle Ring«. Ursprünglich backten die Malteser den Ring zu Weihnachten, heute gibt es ihn das ganze Jahr. Die deutsche Übersetzung »Honigring« führt allerdings in die Irre, denn das süße Gebäck enthält keinen Honig. Stattdessen steckt darin eine dunkle Füllung aus Melasse, Zitrusschale und Gewürzen wie Vanille und Anis.

Foto: Jeffrey Powell
Nach der Christmette trinken viele Malteser außerdem gern »Imbuljuta tal-Qastan«. Das heiße Getränk erinnert an Kakao und enthält Maronen, Orangenschale und Gewürze wie Zimt und Nelken. Dazu passt der »pudina tal-Milied«, der Christmas Pudding. Ihn brachten die Briten auf die Insel, die Malta von 1800 bis 1964 regierten.
Spanien: Weihnachten auf Mallorca
In ganz Spanien ist die Nochebuena, der Heiligabend, der wichtigste Abend des Fests. Auf den Tisch kommen dann oft Meeresfrüchte, Lamm oder Spanferkel, zum Nachtisch Turrón und Marzipan. Besonders schöne Bräuche pflegt Mallorca.
An Heiligabend besuchen viele Mallorquiner die nächtliche Messe. Dort erklingt der Gesang der Sibylle, den die Unesco als immaterielles Kulturerbe anerkannt hat. Danach gibt es heiße Schokolade mit Ensaïmadas. Das schneckenförmige Gebäck mit Schweineschmalz ist seit dem 17. Jahrhundert belegt.
Am ersten Weihnachtsfeiertag folgt ein großes Festessen mit vielen Gängen. Häufig beginnt es mit einer kräftigen Suppe mit großen Nudeln, den Galets. Danach kommt Spanferkel auf den Tisch, auf Mallorquinisch »porcella«, oder Escaldums, ein Schmorgericht vom Truthahn. Zu den Inselklassikern gehört außerdem die Sobrasada, eine streichfähige Rohwurst mit Paprika.

Foto: Hans Geel/Shutterstock.com
Zum Nachtisch gibt es Turrón, eine Süßigkeit aus Mandeln, Honig, Zucker und Eiweiß. Geschenke gibt es an Weihnachten traditionell keine. Die Kinder auf Mallorca warten bis zum 6. Januar, denn dann bringen die Heiligen Drei Könige ihre Gaben.
Portugal: Bacalhau an Heiligabend
Die Liebe der Portugiesen zum Kabeljau, dem Bacalhau, ist groß. Seit Jahrhunderten fahren portugiesische Fischer zum Fang in den Nordatlantik, unter anderem vor Neufundland. Schon an Bord salzten sie den Fisch, damit er die lange Rückfahrt überstand. Viele dieser Fischer stammten aus der Gegend um die Stadt Aveiro. Heute importiert Portugal den Kabeljau größtenteils aus Norwegen.
Natürlich gehört der Lieblingsfisch auch zum Weihnachtsessen in Portugal. An Heiligabend, bei der »Consoada«, gibt es in vielen Familien gekochten Bacalhau mit Kartoffeln, Kohl und Ei. Am ersten Feiertag folgt oft Fleisch, zum Beispiel Truthahn oder Zicklein. Ganz wichtig ist außerdem der Nachtisch. Ein Klassiker ist der Bolo Rei, ein Königskuchen mit kandierten Früchten. Beliebt ist auch frittiertes Gebäck wie Filhós oder Sonhos.

Foto: bnetto/Shutterstock.com
Italien: Spanferkel und Panettone
»Sa Paschixedda« nennen die Sarden Weihnachten, also »kleines Ostern«. Denn für viele Menschen auf Sardinien ist Ostern das höchste Fest im Kirchenjahr. »Reichhaltige Speisen gibt es auf Sardinien aber trotzdem«, erklärte Pierluigi Putzu, der als Koch im Hotel Capo d’Orso Thalasso & Spa der Delphina Hotels & Resorts arbeitet.
Die Sarden übergießen den Panettone gern mit Spumante. Der Hefekuchen stammt ursprünglich aus Mailand und gehört heute in ganz Italien zu Weihnachten. »Gerne wird auch Agnello (Lamm), Maialetto (sardisches Spanferkel), Capretto (Zicklein) oder Fisch serviert. Verschiedene Gemüsebeilagen und feine sardische Weine wie der Vermentino oder Cannonau ergänzen das Festmahl«, so der Koch.

Foto: HQuality/ Shutterstock.com
Die Geschenke bringt in Italien traditionell die Befana am Dreikönigstag, dem 6. Januar. Die Befana ist eine alte Hexe, die auf einem Besen reitet. Der Legende nach luden die Heiligen Drei Könige sie ein, mit zum Jesuskind zu kommen. Die Befana lehnte ab, überlegte es sich dann aber anders und suchte die Könige vergeblich. Seitdem ist sie jedes Jahr wieder unterwegs und füllt die Strümpfe der Kinder mit Süßigkeiten. Immer mehr Familien feiern allerdings auch am 25. Dezember mit Babbo Natale, dem italienischen Weihnachtsmann.
Polen: zwölf Gerichte an Wigilia
In Polen ist Wigilia, der Heiligabend, der Höhepunkt des Fests. Bevor das Essen beginnt, teilt die Familie eine geweihte Oblate und wünscht sich gegenseitig alles Gute. Traditionell kommen zwölf fleischlose Gerichte auf den Tisch. Außerdem bleibt in vielen Familien ein Gedeck frei, für einen unerwarteten Gast. In manchen Gegenden liegt zudem Stroh unter der Festtagstischdecke. Wer daraus einen Halm zieht, erfährt der Überlieferung nach, wie viel Glück das neue Jahr bringt.
Was auf den Tisch kommt, hängt von der Region ab. Im Osten Polens gehört die Kutia dazu, eine Getreidespeise mit Mohn, Honig, Nüssen und Trockenobst. In Schlesien gibt es eine ähnliche Speise namens Makówka, die statt Getreide Brot und mehr Mohn enthält. Polen ist außerdem stolz auf seine Suppen. Am bekanntesten ist der Barszcz czerwony z uszkami, eine klare Rote-Bete-Suppe mit kleinen Teigtaschen. Alternativ gibt es eine Pilzsuppe. Fehlen darf an Heiligabend schließlich auf keinen Fall der Fisch, meist Karpfen in Aspik oder gebraten.

Foto: Liliya Kandrashevich/Shutterstock.com
Hongkong: Gänsebraten nach kantonesischer Art
Gänsebraten gibt es auch in Hongkong. Dort gehört die gebratene Gans zu den großen Klassikern der kantonesischen Küche. Sie zählt zum »Siu Mei«, wie die Kantonesen ihr Grillfleisch nennen, und brät traditionell über Holzkohle. Berühmt dafür ist das Restaurant »Yung Kee« in Central, das der Großvater von Kevin Kam gegründet hat. Kevin Kam verriet, worauf es ankommt:
»Damit der Gänsebraten die Form behält und die Haut schön knusprig wird, pumpen wir vor dem Braten Luft hinein.«
Danach bestreichen die Köche die Haut mit einem Sirup aus Malzzucker und weißem Essig. So bekommt die Gans über dem Holzkohlegrill eine glänzend braune Kruste. Dazu gibt es Pflaumensauce und oft eine Suppe mit Reisnudeln.
Tipp von reisen EXCLUSIV: Zur Gans nach Hongkong-Art passt ein deutscher Riesling mit frischer, fruchtiger Säure. Das Rezept für Siu Mei zum Nachkochen findest du in unserem Weihnachtsmarkt Magazin.

Foto: Hong Kong Tourism Board
Japan: Brathähnchen und Erdbeerkuchen
In Japan ist Weihnachten kein religiöses Fest, denn nur ein kleiner Teil der Bevölkerung ist christlich. Trotzdem hat sich eine eigene Tradition entwickelt: An Heiligabend essen viele Familien Brathähnchen von KFC. Den Anstoß gab 1974 eine Werbekampagne der Fast-Food-Kette unter dem Motto »Kentucky for Christmas«. Bis heute bestellen viele Japaner ihr Weihnachtsmenü deshalb Wochen im Voraus.
Zum Nachtisch gibt es den »Christmas Cake«, einen Biskuitkuchen mit Sahne und Erdbeeren. Heiligabend gilt in Japan außerdem als romantischer Abend für Paare, ähnlich wie bei uns der Valentinstag.
Seychellen: Schweinebraten und Curry
Weihnachten feiern auch die Menschen auf fernen Inseln wie den Seychellen. In manchen Familien beginnen die Feierlichkeiten am frühen Morgen des 24. Dezember mit dem Schlachten eines Schweins. Daraus entstehen Blutwurst, knusprig gebratene Haut, Schweinebraten und Koteletts. Aus Knochen und Füßen kochen die Familien außerdem eine kräftige Suppe mit Karotten, Kürbis, Reis und Linsen. Sie gibt es am 26. Dezember zum Ausklang der Feiertage. Daneben kommen an Weihnachten auch Currys mit Fisch, Hühnchen oder Tintenfisch in Kokosmilch auf den Tisch.

Foto: Fanfo/Shutterstock.com
Beliebte Vorspeisen sind Papaya-Chutney oder Palmherzensalat. Kinder freuen sich vor allem auf Süßes wie Maniokpudding oder kreolischen Kuchen mit Papayamarmelade und Muskatnuss. Auf die Geschenke müssen sie nicht lange warten, denn die bringt der Weihnachtsmann am 25. Dezember.
Philippinen: Hackbraten und gefüllter Fisch
Für die Menschen auf den Philippinen bedeutet Weihnachten vor allem eines: Die ganze Familie kommt zusammen. Deshalb beginnen die Vorbereitungen schon Monate vorher. Glitzernde Dekoration in den Schaufenstern, Weihnachtslieder und zahlreiche Feiern gehören ebenso dazu wie der Besuch der Messe im überwiegend katholischen Inselstaat. Vom 16. bis 24. Dezember sind die Kirchen besonders voll. Dann findet die Messreihe »Simbang Gabi« statt, nach der es Reiskuchen wie Bibingka und heiße Schokolade gibt.
Zum Festessen nach der Mitternachtsmesse, der »Noche Buena«, setzen viele Familien unter anderem auf einen speziellen Hackbraten (Embutido), eine gefüllte Fleischrolle (Morcon) oder gefüllten Milchfisch (Rellenong Bangus). Bei großen Feiern darf außerdem ein Spanferkel, das »Lechon«, nicht fehlen.
Mehr über das Fest auf den Philippinen erzählt der Artikel Weihnachten in aller Welt.
USA: Truthahn und Kürbiskuchen
Was in den USA an Weihnachten auf den Tisch kommt, lässt sich kurz zusammenfassen: Truthahn und viel Süßes. Aber der Reihe nach. Das traditionelle Weihnachtsessen besteht aus Truthahn mit Füllung, Kartoffelpüree, Cranberrysauce und Gemüse wie Karotten oder Pastinaken. Auch Schinken oder Roastbeef sind beliebt. Je nach Region gibt es außerdem Austern oder andere Meeresfrüchte als Vorspeise. Zum Nachtisch backen viele Familien Kürbis- oder Apfelkuchen, dazu kommen Plätzchen und Früchtekuchen.

Foto: Claudio Schwarz Purzlbaum
Zentralamerika: Tamales in Bananenblättern
Fröhlich und gesellig geht es zur Weihnachtszeit in Zentralamerika zu. Die festliche Saison beginnt bereits Mitte Dezember mit den »Posadas«. In Erinnerung an die Herbergssuche von Maria und Josef ziehen Familien mit Kerzen durch die Straßen, kehren bei Nachbarn ein und singen traditionelle Lieder. Als Dank warten süße und herzhafte Leckereien. Gefeiert werden die Posadas zum Beispiel in Guatemala und Honduras.
Auch an Heiligabend steht das Zusammensein mit Freunden und Familie im Mittelpunkt, oft wird bis spät in die Nacht gefeiert. Auf den Tisch kommen dann Tamales. Die Maisteigtaschen sind meist mit Huhn oder Schwein sowie Gemüse oder Bohnenmus gefüllt und in Bananenblätter gewickelt. In Guatemala gibt es außerdem süßere Varianten mit Backpflaumen und Rosinen. In Panama reicht man als Aperitif gern einen Ron Ponche, einen Weihnachtspunsch mit Rum.

Foto: Wirestock Creators/Shutterstock.com
Weihnachtsessen weltweit zu Hause genießen
Viele dieser Gerichte lassen sich gut nachkochen, zum Beispiel der Glögg aus Schweden oder die Gans nach Hongkong-Art. Passende Getränke hat reisen EXCLUSIV in den Weihnachtsdrinks aus aller Welt zusammengestellt.
In unserem Verlag erscheint außerdem das Weihnachtsmarkt Magazin. Das Heft lässt sich auf der Bestellseite des Weihnachtsmarkt Magazins bestellen. Weitere Ideen rund ums Fest gibt es das ganze Jahr auf der Website des Weihnachtsmarkt Magazins. Dieser Link führt auf die Seite des Weihnachtsmarkt Magazins.


