Kristallklares Wasser und feiner Sand, Nationalparks mit dichtem Dschungel, die Kultur der Garifuna und der Maya sowie pittoreske Kaffeefincas. Wir verraten, was man in Honduras gesehen haben sollte.

Abenteuer im Urwald von La Mosquitia

In den Nationalparks und Naturreservaten von Honduras sind über 200 Vogel- und Säugetierarten zu Hause. Was man in Honduras gesehen haben sollte, ist der Regenwald von La Mosquitia im Nordosten des Landes. Er gilt als einer der unberührtesten Flecken Zentralamerikas. In dem dichten Dschungel, den Savannen und Feuchtgebieten sind Seekühe, Jaguare und Tapire beheimatet. In diesem Gebiet leben auch noch einige indigene Völker, wie die Gemeinden der Pech und Tawahka, der Miskito und der Garifuna. 2012 entdeckte ein Archäologen-Team die Weiße Stadt Ciudad Blanca, die in etwa um 1.000 nach Christus entstand. Die genaue Entstehung und Bedeutung dieser rund 300 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Tegucigalpa gelegenen archäologischen Stätte wird noch näher erforscht.

Ab an den Strand

Kristallklares Wasser und feiner Sand in der Karibik locken viele Urlauber an die Traumstrände der zentralamerikanischen Küsten. Einer der Hotspots, um in der karibischen Sonne zu entspannen, ist Roatán in Honduras, wo man unter Kokospalmen liegt.

Was man in Honduras gesehen haben sollte: Roatan in Honduras

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Die Karibikinsel ist für ihre feinsandigen Strände, ihr kristallklares Wasser und ihr breites Hotelangebot bekannt. Roatan ist aber auch ein guter Ausgangspunkt für zahlreiche Outdoor-Aktivitäten. Auf den Geschmack kommt man hier zudem in den Restaurants. Dort gibt es karibische Gerichte wie Schneckensuppe, Rindereintopf, Casabe (Fladenbrot auf Basis von Yuca), Queques (hausgebackene Brötchen) und Kokosnuss-Flan.

Auf den Spuren der Garifuna

Viele der Bewohner der zentralamerikanischen Länder sind Mestizen mit europäischen, indigenen und afrokaribischen Wurzeln. Eine Gruppe von ihnen sind die Garifuna. Auf ihren Festen entlang der Karibikküste von Belize bis Honduras wird mit großen Trommeln und afrikanischen Tänzen gefeiert. Insbesondere in der Kleinstadt Baja Mar nahe Puerto Cortés in Honduras können Besucher die Kultur der Garifuna erleben. In ihren Liedtexten erzählen sie vom Fischfang oder Maniok-Anbau und bewahren damit ihr althergebrachtes Wissen.

Kafeefincas und Mayastätte in der Region Copán

Honduras ist momentan der größte Kaffeeproduzent in Zentralamerika. Hier wachsen qualitativ hochwertige Hochlandkaffeesorten, so wie in der westlichen an Guatemala grenzenden Region Copán. Dort liegt auch die bedeutende, zum Unesco-Weltkulturerbe gehörende Mayastätte gleichen Namens.

Was man in Honduras gesehen haben sollte: Maya-Stätte Copan in Honduras

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Mehrere in der Umgebung gelegene Kaffeefincas öffnen inzwischen Reisenden ihre Türen und bieten Einblicke in den Produktionsprozess des Kaffees von der Kirsche bis zur Bohne an. Dazu gehören die Finca El Cisne oder die Finca Santa Isabal. Auch die honduranische Region Montecillos ist bekannt für besten Hochlandkaffee. Bei mildem Klima gedeihen die Kaffeepflanzen hier auf fruchtbarem Boden in sonnigen Höhenlagen unter schattenspendenden Bäumen besonders gut.

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