Wo es Vulkane gibt, muss man nach Thermalquellen oftmals nicht lange suchen. Wer Entspannung und Wellness am Ende der Welt sucht, kommt in Chile voll auf seine Kosten – von rustikalen heißen Quellen und Naturthermen bis hin zum luxuriösen Spa inmitten unberührter Natur bleiben keine Wünsche offen.

Norden

Termas de Polloquere: Die Thermalquellen befinden sich innerhalb des Salzsees von Surire in der Atacama Wüste. Die Außentemperaturen in dieser Region variieren von -15 Grad in der Nacht bis +5 Grad während des Tages. Die Bäder werden durch eine thermale Quelle mit medizinischem Mineralwasser versorgt und haben eine Wassertemperatur von 66 Grad Celsius – ideal zum Aufwärmen unter freien Himmel. Durch die intensive türkisblaue Farbe erinnern die Thermalquellen an kleine Hochlandlagunen.

Termas de Puritama: Inmitten von atemberaubender Landschaft liegen die natürlich geformten 33 Grad heißen Quellen auf 3500 Metern Höhe circa 30 Kilometer von San Pedro de Atacama entfernt.

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Zentralregion

Termas de Jahuel: Bereits im Jahr 1834 in einem Reisetagebuch von Charles Darwin erwähnt, gehören die Thermen zu den ältesten des Landes. Sie sind Teil des gleichnamigen Hotels, das in der Region Valparaíso in San Felipe mitten in den Ausläufern der Anden liegt. Besuchern steht ein Thermalschwimmbecken sowie ein Spabereich zur Verfügung.

Baños de Colina: Diese rustikalen Thermalbäder liegen im Naherholungsgebiet Cajón del Maipo auf 3500 Metern über dem Meeresspiegel. Mit Blick auf die Anden lässt sich hier in einfachen Bädern bei einer Wassertemperatur von bis zu 70°C wunderbar entspannen.

Süden

Termas de Chillán: 83 Kilometer südöstlich von Chillán in der Region Bío Bío laden diese Thermen umgeben von schneebedeckten Gipfeln nach einem langen Tag auf der Piste zum Entspannen ein. Sie sind Teil des Wintersportzentrums Nevados de Chillán und stellen vor allem für Wintersportfreunde eine Abwechslung dar.

Termas de Huife: Die Thermen liegen 30 Kilometer nordöstlich von Pucón im Tal des Río Liucura und gehören zu einem Luxushotel. Den Gästen stehen zwei unterschiedlich temperierte Becken am Flussufer sowie zahlreiche Einzelbecken zur Verfügung.

Parque Termal Menetúe: Die mit Naturstein und Holz renovierte Anlage liegt 30 Kilometer östlich von Pucón und bietet die größte Auswahl an unterschiedlichsten Wellness-Angeboten – besonders an kühleren Tagen lässt es sich hier herrlich entspannen. Es stehen überdachte Thermalbäder sowie Freibecken zur Verfügung; außerdem Dampfbäder, Schlammpackungen, Saunen und Massagen. In Cabañas in Nähe der Laguna Ancapulli kann übernachtet werden.

Termas Geométricas: Außerhalb des Örtchens Coñaripe gelegen – zwischen der Region Araucanía und Los Lagos – gelten sie als Geheimtipp. Hier finden Besucher eine faszinierende Symbiose aus Landschaftsarchitektur und unberührter Natur. Der bekannte chilenische Architekt Germán del Sol baute die Thermalbäder zwischen steile Bergwände und Felsnischen und verband sie durch hölzerne rote Laufstege miteinander. Es gibt insgesamt 20 Becken, 16 mit warmem und vier mit kaltem Wasser.

 

Termas de Puyehue: Die Thermen liegen kurz vor dem Eingang des gleichnamigen Nationalparks (Biosphärenreservat der Unesco) und gehören zum Luxushotel Termas de Puyehue.

Termas de Puyuhuapi: In der Region Aysén entlang der Carretera Austral laden diese Thermen Besucher dazu ein, abgeschieden von der Welt dem Alltag und der Großstadt zu entfliehen. Die Thermalquellen gehören zum Hotel Termas de Puyuhuapi, das nur per Boot zu erreichen ist. Direkt am Fjord gelegen, gibt es drei Außenthermalbecken und einen überdachten Spabereich.

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