Lay all your love on me! Mit dem Ruby Frida wagt sich die poppige Hotel-Marke erstmals nach Skandinavien. Was das neue Hotel in Stockholm für Gäste bereithält und was das mit ABBA zu tun hat, erfährst du hier.

Wo liegts? In Stockholm, dort im wuseligen Stadtteil Kungsholmen, in unmittelbarer Nähe zur Altstadt. Und damit in bester Lage, um die schwedische Hauptstadt ausgiebig zu erkunden.

Wie viele Zimmer? 187 locker-leicht designte Zimmer

Lounge mit erhöhter Bühne im Ruby Frida in Stockholm. An der Wand sind Schallplatten zu Wellenlinien gehängt, in den Holzregalen stehen Dekorationsobjekte wie rote Lippen und blaue Dalapferde, davor Vintage-Sessel.

Foto: Gregor Hofbauer / IHG Hotels

Es wird bunt!

Was verspricht das Interieur? Angst vor knalligen Farben sollten Gäste im Ruby Frida nicht haben. Denn getreu der Marke ist auch die erste skandinavische Eröffnung ein gestalterisches Statement. In den öffentlichen Bereichen wird der Geist des Stockholms der 60er-Jahre aufgegriffen, als die Stadt ein musikalischer und kultureller Hotspot war. Entsprechend viel Swing trägt auch die Einrichtung, mit warmen Holztönen, poppigen Farben, ganz viel Skandi-Stil bei den Möbeln und reichlich interessanter Texturen statt langweiliger Glätte. Mit Schallplatten als Designdetail wird der Musikgedanke dann vollends rund. Benannt ist das Hotel wohl nach Anni-Frid »Frida« Lyngstad, Sängerin bei ABBA. Wie könnte es anders sein?

Auf den Zimmern geht es etwas ruhiger zu, aber nicht langweilig. Die sind fast ganz in Weiß gehalten, wodurch der Kontrast zum dunklen Holz umso stärker ins Gewicht fällt. Aber keine Sorge, die nötige Portion Superstardom lockt auch hier, etwa in Form des riesigen Hollywood-Spiegels mit umlaufenden Lampen. Drei Zimmerkategorien gibt’s, Highlight sind dabei die Zimmer mit Balkon und somit Ausblick auf das wunderschöne Stockholm.

Doppelbett im Ruby Frida in Stockholm mit dunklem Holzkopfteil und weißer Bettwäsche mit rotem Zierband. Links am Bett steht ein kleiner Marshall-Verstärker, rechts grenzt die verglaste Dusche an.

Foto: Gregor Hofbauer / IHG Hotels

Die Stadt zu Füßen

Wo essen und trinken? Der kulinarische Dreh- und Angelpunkt des Ruby Frida ist die 24/7 geöffnete Bar. Hier starten Gäste morgens mit dem Frühstück und können sich tagsüber einen Kaffee gönnen oder mit einem Snack aus einer kleinen Auswahl stärken. Abends wiederum lockt die Bar mit Drinks und Sixties-Stimmung.

Ein hauseigenes Restaurant gibt es nicht. Macht aber nichts, Stockholm liegt ja direkt vor der Tür. So findet sich direkt nebenan das Neni Stockholm, nur wenige Minuten zu Fuß entfernt liegen weitere Restaurants. Im angrenzenden Viertel Norrmalm wartet mit der Markthalle Hötorgshallen ein echter kulinarischer Geheimtipp. Hin spazieren, durchprobieren, glücklich sein.

Loungebereich im Ruby Frida in Stockholm mit Sitzmöbeln im Stil der Mitte des 20. Jahrhunderts. Um einen runden Terrazzotisch stehen bunt gepolsterte Holzstühle, dahinter ein Ledersofa und viele Grünpflanzen.

Foto: Gregor Hofbauer / IHG Hotels

Was kann man in der Umgebung unternehmen? So, die kulinarischen Optionen hätten wir abgedeckt, was gibt’s noch zu erleben? Bei einem Erstbesuch in Stockholm ist ein Abstecher auf die Gamla Stan, die Alstadtinsel, natürlich Pflicht. Bis zum Stockholmer Schloss sind es zu Fuß knapp 40 Minuten, mit den Öffentlichen oder dem Taxi etwa 15 bis 20.

Wer sich für Musik interessiert, sollte das ABBA-Museum aufsuchen. Wer wiederum für maritime Geschichte brennt, wird im Vasa-Museum glücklich. Besonders romantisch ist eine Bootsfahrt durch die vielen Buchten und Kanäle der schwedischen Hauptstadt. Vielleicht die authentischste Art, die Stadt zu erleben. Und was nicht fehlen darf: mindestens eine Zimtschnecke. Die heißen hier Kanelbullar.

Highlight des Hotels? Das bunte Design. In Zeiten der zurückhaltenden Beige-Töne ist der mutige Einsatz von Farben eine echte Wohltat für die unterforderten Sehnerven.

Was kostet der Spaß? Die Preise beginnen bei 84 Euro pro Nacht ohne Frühstück.

Hier geht’s zur Website des Hotels.