Die Garden Route in Südafrika lässt jedes Roadtrip-Herz höher schlagen. Denn: Es gibt viel zu sehen entlang des beliebten Selbstfahrer-Weges.

Um Südafrika von seiner schönsten Seite zu erleben, sollte man die Küstenstraße von Kapstadt nach Port Elizabeth nehmen. Die Garden Route in Südafrika erstreckt sich 750 Kilometer entlang des Indischen Ozeans und führt durch eine der malerischesten Regionen des Landes. Hinter jeder Kurve wartet eine neue unberührte Landschaft wie beispielsweise smaragdgrüne Wälder, malerische Buchten, karge Felswände oder hohe Klippen. Der Küstenabschnitt ist von den Flughäfen Kapstadt, Port Elizabeth und George schnell und einfach zu erreichen.

Küstenabschnitt entlang der Garden Route

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Vielfalt hinter jeder Kurve

Die Urwälder, Heimat scheuer Waldelefanten und 700 Jahre alter Gelbholz-Bäume, sind ideal zum Wandern. Tierliebhaber können im weltgrößten Freiluft-Vogelpark Birds of Eden oder im Affenpark Monkeyland die tierischen Bewohner Afrikas hautnah kennenlernen. Wer Tiere lieber aus sicherer Distanz beobachtet kann auf einer Ozean-Safari in Plettenberg Bay Wale beobachten.

Austern und die letzten Waldelefanten in der Lagunenstadt Knysna

Auf der Garden Route in Südafrika selbst ist die Lagunenstadt Knysna ein absolutes Highlight. Vor Ort befindet sich die größte Austernzucht in Südafrika und es finden sich zahlreiche Lokale, die fangfrische Austern servieren. Im Sommer findet dort auch das jährliche Austern-Festival statt: Das Festival dreht sich aber nicht nur um die frischen Muscheln, das Programm ist gefüllt mit sportlichen Events, Konzerte und zahlreiche Aktivitäten für Familien mit Kindern.

Knysna in Südafrika, Garden Route

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Bei Knysna findet sich auch der größte zusammenhängende Hochwald Südafrikas: Seit mehr als 800 Jahren wachsen hier die sogenannten Yellowwoodbäume, die mehr als 50 Meter hoch werden können. Dort leben auch noch einige sehr scheue Waldelefanten, die Reisende mit etwas Glück beobachten können.

Für Wanderer: Das Nature Reserve Robberg in Plettenberg Bay

Ein Wanderhighlight auf der Garden Route in Südafrika ist das Naturschutzgebiet Robberg bei Plettenberg Bay. Vier Wanderwege in verschiedenen Niveaus führen Gäste über die Halbinsel, die unter anderem auch von einer Seebärenkolonie bewohnt wird. Nach einem Wandertag im Naturschutzgebiet empfiehlt sich die »Hog Hollow Country Lodge & Villas« für Familien in Plettenberg Bay. In einer erhöhten Lage überblickt die Lodge das bewaldete Tal und die Tsitsikamma-Berge.

Der Tsitsikamma Nationalpark

Eine dreiviertel Stunde von der Hog Hollow Lodge entfernt liegt der relativ kleine Tsitsikamma Nationalpark. Die Region selbst nennt sich der Garten der »Garden Route« – vor allem durch das fast tropische Klima findet man eine reiche Vegetation mit zahlreichen Vögeln und Tieren vor. Darunter sind Kolibris oder auch der Knysna Turaco – eine für die Region bekannte Vogelart. An der Küste des Nationalparks finden sich Otter, Delfine und Wale. Abenteuerlustige Reisende können vor Ort im Storms River auch die Möglichkeit des Raftings probieren. Über den Storms River führt auch die Storms River Bridge, eine Hängebrücke die für insgesamt 25 Personen zugelassen ist und 77 Meter lang ist.

Die Strände bieten exzellente Bedingungen zum Surfen und viele der kleinen Küstenstädtchen verfügen über erstklassige Golfplätzen. Für Nervenkitzel sorgt ein Bungee-Sprung aus 216 Meter Höhe von der Bloukrans Brücke.

Bloukans-Brücke in Südafrika

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Ein besonderer Höhepunkt ist außerdem eine Safari in einem der malariafreien Reservate entlang der Garden Route in Südafrika.

Besonders beliebt ist die Route während der hiesigen Wintermonate von Oktober bis Januar. Während dieser Zeit genießen Reisende angenehm sommerliche Temperaturen in Südafrika.

 

 

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