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In Schottland stehen 2026 spannende Neueröffnungen und besondere Erlebnisse auf dem Programm. Von historischen Gärten über lebendige Burgen bis hin zu mystischen Steinmonumenten – wir stellen dir die Highlights vor.

In diesem Jahr hat Schottland richtig was zu bieten. Also noch mehr, als ohnehin schon. Egal ob Kulturfan, Naturliebhaber oder Geschichtsentdecker: 2026 sind alle dazu eingeladen, alte Geschichten neu zu erleben und richtig tolle Momente zu sammeln. Diese neuen Erlebnisse warten auf dich!

Royal Botanic Garden Edinburgh

Viktorianisches Gewächshaus des Royal Botanic Garden in Edinburgh im Sommer.

Foto: Prettyawesome/Shutterstock.com

Wandeln durch einen Hauch von viktorianischem Flair gehört in Edinburgh ab Herbst 2026 wieder zum Sonntagsprogramm der Einheimischen. Und natürlich auch zum Sightseeing-Programm der Reisenden. Denn nach vier Jahren aufwändiger Restaurierung öffnen die historischen Palmenhäuser aus dem 19. Jahrhundert im Royal Botanic Garden in Edinburgh (hier geht es zur Website) ihre Türen. Die fast schon kathedraleähnlichen Gewächshäuser beherbergen fast 600 neue Pflanzen, von zarten Begonien bis zu hohen Palmen. Auf geführten Multimedia-Touren erfahren Besucher alles über die dortigen Pflanzen und ihre Geschichten.

Inverness Castle Experience, Inverness

Blick auf das Inverness Castle im Sommer. Das Schloss liegt auf einer Anhöhe und ist eingerahmt von grünen Bäumen. Im Vordergrund ist ein Fluss.

Foto: Darryl Brooks/Shutterstock.com

Die Inverness Castle Experience (hier geht es zur Website) verwandelt ab Frühjahr/Sommer 2026 das Wahrzeichen der Stadt in einen Ort voller Geschichten und Entdeckungen. Dort, wo früher Gerichtsverhandlungen stattfanden und Gefängniszellen untergebracht waren, können Besucher heute in die Welt der Highlands eintauchen.

Zwischen uralten Mauern und neu gestalteten Gärten führt ein Geschichtenerzähler als Audioguide durch den South Tower. Und zwar mit echt spannenden Geschichten. Mit dem Ticket sind außerdem die modernen Ausstellungen im North Tower inklusive. In den Cèilidh Rooms und der North Tower Gallery trifft lang vergangene Zeit auf kreative und zeitgemäße Erlebnisse. Ein Besuch, der Spaß macht und beeindruckt!

Paisley Museum, Paisley

Verschiedene Schals mit Paisleymuster, die nebeneinander hängen.

Foto: kzww/Shutterstock.com

Paisley…das ist doch das berühmte Stoffmuster! Hand auf’s Herz, wer hätte gedacht, dass dieses Muster eine Geschichte in Schottland hat? Ursprünglich kommt es aus Persien, aber erst durch die schottische Stadt Paisley und dem dortigen Vertriebsgeist wurde es im 19. Jahrhundert weltberühmt. Ausgelöst übrigens durch einen Modetrend, den Königin Victoria höchstpersönlich setzte.

Unnötig zu sagen, dass die Stadt Paisley, die etwa elf Kilometer westlich von Glasgow liegt, ein eigenes Museum dazu beheimatet. Nach einer Modernisierungsphase öffnet das Paisley Museum (hier geht es zur Website) Ende 2026 seine Türen. Und zwar mitten im Herzen der Stadt. Über 1.200 legendäre Paisley-Schals, kreative Studiokeramiken und sogar alte astronomische Instrumente können hier bestaunt werden. Besonders Stoff- und Muster-Fans kommen hier voll auf ihre Kosten, denn das Museum feiert die berühmten Designs der Stadt auf kreative und überraschende Weise.

Wer noch tiefer in die Stadt eintauchen möchte, kann die Touren von Paisley Tours (hier geht es zur Website) mitnehmen. Das Team führt durch verwinkelte Gassen, zeigt beeindruckende Bauwerke, erzählt vom berühmten Textilerbe und entdeckt kleine kulturelle Highlights, die sonst leicht übersehen werden. So wird ein Besuch in Paisley zu einem bunten Mix aus Geschichte, Geschichten und besonderen Momenten.

Calanis Standing Stones Visitor Centre, Isle of Lewis

Freistehende Callanish Stones im Abendlicht.

Foto: Graham McAndrew/Shutterstock.com

Die Steinkreise von Calanais sind einfach magisch. Denn sie sind geheimnisvoll, uralt und voller Geschichten, die noch immer neugierig machen. Ob die Kreise damals für Rituale, Sternbeobachtungen oder etwas völlig anderes genutzt wurden, ist bis heute unklar. Fest steht, wer dort vorbeikommt, nimmt besondere Eindrücke und Momente mit, die lange nachklingen.

Im Frühjahr 2026 öffnet das Calanais Visitor Centre (hier geht es zur Website) nach einem kompletten Umbau seine Türen und zeigt die Steinkreise und die dramatische Landschaft der Isle of Lewis auf eine völlig neue Art. Besucher erwartet ein modernes Zentrum mit spannenden Ausstellungen, einem gemütlichen Café, einem Souvenirladen und barrierefreien Zugängen. Alles ist darauf ausgerichtet, die Kultur und Geschichte der Region inspirierend und erlebbar zu machen – ein Muss für alle, die Mystik, Natur und alte Geschichten lieben.

Tomb of the Eagles, South Ronaldsay

Luftaufnahme der Orkney Inseln in Schottland, blaues Meer, Steilküsten und grüne Wiesen.

Foto: Wirestock Creators/Shutterstock.com

Nach fünf Jahren öffnet das Tomb of the Eagles (hier geht es zur Website) im April 2026 wieder. Das hoch oben auf den dramatischen Klippen von South Ronaldsay gelegene jungsteinzeitliche Grab (auch Isbister Cairn genannt) ist ein echtes Highlight der Orkneys und verspricht spannende Einblicke in längst vergangene Zeiten.

Die Stätte präsentiert sich moderner denn je: eine neue Aussichtsplattform, ein aufgefrischtes Besucherzentrum und geführte Wanderungen machen die Geschichte greifbar. Besonders beeindruckend ist der Gang ins Herz des Grabes: Über drei Meter geht es hinein in die Kammer – ob kriechend oder bequem im kleinen Wagen. Und unter dem lichtdurchfluteten Dach wird Geschichte so lebendig, dass man sie förmlich spüren kann.