Usbekistan, das Land an der Großen Seidenstraße, ist auch heute noch eines der interessantesten Reiseziele der Welt. Touristen trifft man in dem Land nur wenige. Erst recht nicht an diesen sieben geheimnisvollen Orten.

Khoja-Gur-Ota-Gebirge: hohe Klippen und Dinosaurier-Spuren

Lust, eine der wildesten Regionen Usbekistans kennenzulernen? Dann nehmt am besten Kurs auf das Nuratu-Naturschutzgebiet! Viele, viele Berge erwarten euch hier, unter anderem der kaum bekannte Hodja Gur Gur Ata (3.700 Meter). Das Gebirge befindet sich in der Region Surchandarya. In der Region können sich vor allem Berg-Abenteurer unter euch austoben: Es gibt Gipfel mit einer bis zu 500 Meter hohen Klippe, tiefe Schluchten und sogar versteinerte Dinosaurier-Spuren. Übernachten könnt ihr in Dörfern, die ihr unterwegs passiert.

Khoja Gur Ota Gebirge in Usbekistan

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Almobservatorium Maidanak: den Sternen ganz nah

Das Maidanak-Almobservatorium wurde 1970 im westlichen Teil des Maidanak-Plateaus gegründet. Das liegt 45 Kilometer südlich der Stadt Schachrisabs. Das Observatorium gilt als eines der besten auf der Nordhalbkugel: Hier wurden vier Kometen, mehr als 80 Asteroiden und der neue kleine Planet Samarkand entdeckt. Die Sterne sind hier so nah, dass es aussieht, als würden Sie den Großen Wagen streicheln.

Almobservatorium Maidanak in Usbekistan

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Derbent-Schlucht: Der Ort der geschlossenen Tür

In der Nähe von Baysun (Region Surchandarya) befindet sich die Derbent-Schlucht. »Derbent« oder »Darband« heißt übersetzt so etwas wie »geschlossene Tür«. Die Bewohner dieser Siedlung bewachten einst den Weg zur Schlucht.

Von dort aus führt eine schmale Straße zum Schrein von Chudshamoy-ota. Der Legende nach bat Chudshamoy-ota den Allmächtigen um Hilfe. Dieser gab ihm das Zeichen, in eine entfernte Schlucht zu gehen, einen Platz unter einem riesigen Felsen zu suchen und dort mit einem Stab zu schlagen. Am Ort des Aufpralls erschien eine stürmische Wasserquelle, die mit Fischen gefüllt war. Also blieb Chudshamoy-ota in den Bergen und schützte diesen Ort. In der Höhle im Berg befindet sich sein Grab. Nicht weit davon entfernt findet ihr die Taubenschlucht von Kaptarhona. Tausende wilde Tauben leben dort.

Derbent Schlucht in Usbekistan

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Araschan-Seen: Heilige Gräber und Eisseen

Wo die Region Taschkent an Kirgisistan und die Region Namangan grenzt, befinden sich die Araschan-Seen. Sie  liegen auf einer Höhe von mehr als 3.000 Metern. Der Weg dorthin ist nicht ganz einfach. Die Straße führt in die Schluchten des Angren-Plateaus hinunter, dann in die Berge und schließlich zu den Radonquellen von Araschan. In der Nähe befinden sich dann die Araschan-Seen. Die Seen bilden eine super Fotokulisse.

Araschan-See in Usbekistan

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Steinwald im Waldort Dsharakuduk

Es war einmal ein uraltes Meer in Usbekistan. War einmal. Heute gibt es nur noch Schluchten mit verschiedenen Überresten. Sie weisen darauf hin, dass Dinosaurier und Krokodile auf dem Territorium Usbekistans lebten. Das Gebiet von Kyzyl Kum war einst Teil der Weltmeere. Der richtige Ort also für all diejenigen unter euch, die sich für die Überreste von Fischen, Amphibien, Reptilien, Vögeln und Säugetieren interessieren.

Noch heute findet ihr hier erhaltene Stämme des ehemals bis zu vier Meter hohen Waldes. Ihr findet den Waldort Dsharakuduk im Mingbulak-Becken in der Nähe der Autobahn Utschkuduk – Nukus.

Steinwald Dsharakuduk Usbekistan

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Urungatsch-See: türkisfarbenes Naturwunder

Der Alpensee Kleiner Urungatsch (übersetzt aus dem uigurischen »kasсh« – Nephrit »urung« – leicht, hell) befindet sich im Ugam-Chatkal-Nationalpark in Usbekistan. Der obere Große Urungatsch-See ist rund vier Kilometer zu Fuß entfernt. Im Gegensatz zum kleinen See trocknet er nie aus. Der obere See hat eine türkisfarbene Farbe und ist doppelt so groß wie sein kleiner Bruder. Er liegt auf einer Höhe von 1.227 Metern.

Alpensee Kleiner Urungatsch Usbekistan

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Kuruksai-Schlucht in Usbekistan: Platz der Reinigung

Der Kuruksai-Schlucht ist eine Bergkette in der Region Kasсhkadarya, nicht weit vom Dorf Dshismonsoy entfernt. Hier steht eine einzigartige Kapelle. Sie wurde in den letzten Perioden der Steinzeit errichtet und nach den Einheimischen von Siypantosh benannt. Auf der glatten Oberfläche des Siypantosh-Felsen sind alte Zeichnungen von Wildpferden, Kulanen, Wölfen, Füchsen und Kamelen zu sehen, aber auch Bilder von Jagdszenen. In der Schlucht liegt auch der sogenannte Platz der Reinigung. Die Einheimischen glauben, dass man nach dem Passieren dieser Passage frei von Sünden ist.

Lust, eine dieser Orte in Usbekistan zu besuchen? Die Agentur Silk Road Destinations bietet Touren zu diesen Orten in Usbekistan an. Wer sich für eine Reise nach Zentralasien interessiert, sollte auch einen Blick auf unseren Artikel über Tadschikistan werfen.