Während der Autofahrt sollte man tunlichst die Finger vom Handy lassen – auch während der Fahrt im Urlaubsland. Als letztes europäisches Land hat Schweden nun ein Handyverbot am Steuer eingeführt.

Mal eben checken, was es Neues bei Facebook gibt oder kurz die Nachricht bei WhatsApp beantworten: Auch während der Fahrt mit dem Auto ist die Versuchung bei vielen Fahrern groß, das Handy in die Hand zu nehmen. Doch das sollte man auf keinen Fall tun. Viel zu gefährlich. Denn: Schätzungen von Verkehrsexperten gehen davon aus, dass bei jedem zehnten Verkehrsunfall mit Personenschaden Unachtsamkeit der entscheidende Grund ist. Vor allem Smartphones und Navigationsgeräte lenken Autofahrer vom Verkehrsgeschehen ab. Die Politik in allen Ländern Europas hat mittlerweile auf dieses Problem reagiert und ein Handyverbot am Steuer ausgesprochen.

Schweden ist nun das letzte Land, das ein solches Verbot eingeführt hat, wie der ADAC mitteilte. Seit dem 1. Februar dieses Jahres müssen Autofahrer eine Geldbuße in Höhe von bis zu 160 Euro berappen, wenn sie gegen das Handyverbot am Steuer verstoßen. In anderen europäischen Ländern ist das schon längst der Fall. So werden in Deutschland mindestens 100 Euro Strafe fällig, wenn man dabei erwischt wird, während der Autofahrt eine Nachricht zu tippen oder zu telefonieren.

Hohe Strafen in Großbritannien und Estland

Die höchste Strafe in Großbritannien und Estland fällig. Auf der Insel drohen Strafen von bis zu 1.100 Euro. In Estland kostet ein Verstoß mindestens 400 Euro, in den Niederlanden 230 und in Spanien 200 Euro. In Portugal droht eine Geldbuße ab 120 Euro –  hier ist man besonders streng: Unter Umständen kann auch der Beifahrer belangt werden, wenn er sein Smartphone nutzt. Auch in einem unserer Nachbarländer gibt es eine Besonderheit: In Frankreich ist die Benutzung eines Handys auch an Tankstellen untersagt.

Relativ »günstig« wird ein Verstoß gegen das Handyverbot am Steuer in vornehmlich osteuropäischen Ländern geahndet. In Lettland werden 15, in Bulgarien 25 und in Kroatien 70 Euro fällig. Aber nicht nur Autofahrer müssen sich im Urlaub in Acht nehmen. Auch Fahrradfahrer. Denn immer mehr Länder sprechen auch für Radfahrer ein direktes oder indirektes Handyverbot aus. Dies gilt bereits in Frankreich, Großbritannien, Österreich, Schweiz, Spanien und Ungarn.

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