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Am 30. April 2026 öffnet das Omeon Mykonos in Agios Stefanos seine Türen: ein Adults-only Boutique-Resort mit 38 Zimmern und Suiten, einem Spa als Herzstück und einer wunderschönen Ästhetik. Das Hotel ist konsequent dem Prinzip des Quiet Luxury verpflichtet – Party oder Prunk suchen Gäste hier vergebens. Wir stellen das neue Schmuckstück auf Mykonos vor. 

Wo liegt’s? Das Omeon Mykonos befindet sich in Agios Stefanos, einem der begehrtesten Küstenorte der Insel. Zum Strand sind es 650 Meter, nach Mykonos Town knapp vier Kilometer. Das ist nah genug, um die Inselhauptstadt zu erleben, und weit genug, um ihr zu entkommen.

Blick auf Fassade und Pool des Omeon Mykonos

Foto: Omeon Mykonos

Wie viele Zimmer? Das Boutique-Hotel umfasst 38 Zimmer und Suiten, aufgeteilt in 18 Retreat Rooms und 20 Suiten. Die Kategorien reichen vom Island Gaze Room bis hin zu den großzügigen Aeon und Omeon Signature Suites.

Innendesign: Weiß und maßlos schön

Was verspricht das Interieur? Omeon Mykonos folgt einer Ästhetik, die sie selbst als »Quiet Luxury« bezeichnen. Die Architektur greift die klaren weißen Volumina und weich gerundeten Kanten der klassischen Kykladenarchitektur auf und überführt sie in eine zeitgenössische Formensprache, die auf Spektakel bewusst verzichtet. Stattdessen sprechen Materialien: natürliche, haptisch reizvolle Oberflächen, tonale Farbpaletten, die die Umgebung widerspiegeln, und Badezimmer, die eher an ein Spa als an einen Hotelstandard erinnern.

Inneneinrichtung in einem Zimmer des Omeon Mykonos

Foto: Omeon Mykonos

Viele der Zimmer und Suiten verfügen über private Pools, Plunge Pools oder Rooftop-Hot-Tubs sowie Terrassen mit unverbautem Blick auf die Ägäis. Liegen rahmen den Hauptpool, und das gesamte Ensemble ist auf eine Atmosphäre ausgerichtet, die zum Entschleunigen einlädt.

Speisen im Ora Mare

Wo essen und trinken? Kulinarisch setzt Omeon Mykonos auf elegante mediterrane Küche, die Saisonalität und die Aromen der Ägäis in den Vordergrund stellt, ohne dabei ins Rustikale abzugleiten. Das Herzstück ist das Restaurant »Ora Mare«. Der Name lässt sich sinngemäß mit »die Stunde am Meer« übersetzen und ist Programm: Sonnengereifte Produkte und die Küstentraditionen der Region bilden die Inspirationsquelle für eine Küche, die entspannt und zugleich anspruchsvoll ist.

Restaurant-Terrasse im Omeon Mykonos

Foto: Omeon Mykonos

Ergänzt wird das Angebot durch die »Eos Bar«, benannt nach der griechischen Göttin der Morgenröte. Der atmosphärische Poolside-Bereich ist für langsame Morgenstunden mit Kaffee ebenso konzipiert wie für Sundowner-Cocktails, wenn die Sonne über dem Meer versinkt. Das Frühstück kombiniert ein mediterranes Buffet mit à la carte Gerichten; tagsüber steht ein All-Day-Menü mit gehobenen Comfort-Classics zur Verfügung, das auch per Zimmerservice bestellt werden kann. Für die Nachteulen unter den Gästen – also jene, die das Mykonos-Nachtleben durchaus zu schätzen wissen – gibt es zudem eine Late-Night-Auswahl.

Was kann man in der Umgebung unternehmen? Mykonos-Stadt mit seinen verwinkelten Gassen, Boutiquen und Tavernen ist in wenigen Minuten erreichbar. Die berühmten Beach Clubs der Insel sowie das legendäre Nachtleben liegen ebenfalls in greifbarer Nähe. Das Hotel ist bewusst so positioniert, dass beides möglich ist: eintauchen und wieder auftauchen.

Highlight des Hotels? Das Spa ist nicht als Zusatzangebot gedacht, sondern als architektonisches und experientielles Herzstück der Anlage. Maßgeschneiderte Behandlungen, ein Open-Air-Gym und ein Yogabereich für Sonnenauf- und -untergang machen Wellness hier zu einer richtig coolen Sache.

Was kostet der Spaß? Zum Start Ende April und im Mai gibt es schon Zimmer ab rund 160 Euro, im Sommer wird’s deutlich teurer. Dann muss man mindestens rund 400 Euro auf den Tisch legen. Weitere Informationen und Buchung auf der Webseite des Omeon Mykonos.