Samtige Sofa-Ecken und der Blick auf die Themse: Das neue Locke in Canary Wharf holt den Glamour der 1960er-Jahre nach London. Seit Juli 2026 empfängt das Haus Gäste, tagsüber als ruhiger Rückzugsort, am Abend als geselliger Treffpunkt.

Wo liegt’s? Das Locke steht direkt am Wasser in Canary Wharf, Londons Finanzviertel im Osten der Stadt. Der Bau erstreckt sich über 19 Etagen. Viele Zimmer öffnen den Blick auf die Themse und die Skyline. Für die Innenräume zeichnet das preisgekrönte Studio Holloway Li verantwortlich.

Eingang des Locke at Canary Wharf mit bronzefarbener Fassade und goldenem Schriftzug

Foto: Locke

Wie viele Zimmer? Das Haus zählt 279 Zimmer, von kompakten Studios bis zu geräumigen Suiten. Viele Zimmer haben eine Küchenzeile und einen Arbeitsplatz, geeignet auch für längere Aufenthalte.

Suite im Locke Canary Wharf mitgerahmtem Bettbereich, Sitzecke und Fensterblick auf London bei Nacht

Foto: Locke

Willkommen in den Sixties

Was verspricht das Interieur? Das Interieur nimmt die 1960er-Jahre auf, konkret die Welt der Serie »Mad Men«. Überdimensionale Sofa-Ecken und Mid-Century-Möbel prägen die Räume. Dazu kommen gemusterte Barhocker und kugelige Retro-Leuchten. Kräftige Rottöne und Kunst an den Wänden setzen Akzente. »Unser Konzept ›Cinematic Everyday‹ bedeutet, dass jedes Projekt mit einem kulturellen Bezugspunkt beginnt«, sagt Gründer Alex Holloway. »Für Canary Wharf haben wir uns in die Welt der 1960er-Jahre von ›Mad Men‹ zurückversetzt.«

Lounge im Locke Canary Wharf mitBillardtisch, geschwungenem Sofa und Mid-Century-Möbeln

Foto: Locke

Wo essen und trinken? Im Erdgeschoss hat das Café-Restaurant Luqa ganztägig geöffnet, mit Kaffee und frischem Gebäck. Morgens gibt es ein Frühstücksbuffet gegen Aufpreis, tagsüber dient der Raum als Treffpunkt und Arbeitsplatz. An der Bar in der Lobby gibt es Drinks und leichte Snacks. Wer sich selbst versorgen will, findet in jedem Studio und jeder Suite eine eigene Küchenzeile.

Café-Restaurant Luqa im Locke Canary Wharf mit Lederbank, Kunst an der Wand und Kugelleuchten bei Abendlicht

Foto: Locke

London vor der Tür

Was steckt hinter dem Konzept? Locke versteht sich als Gegenentwurf zum förmlichen Luxushotel. »Luxus bedeutet für heutige Reisende etwas anderes«, sagt Locke-CEO Alastair Thomann. »Es geht nicht um Förmlichkeit, sondern um durchdachtes Design.« Studios und Suiten dienen tagsüber zum Arbeiten, abends rückt das Miteinander in den Vordergrund. Für die Marke ist es das sechste Haus in London, neben fünf weiteren Standorten von Aldgate bis Bermondsey.

Begrünte Lounge im Locke Canary Wharfmit geschwungenem Sofa und warmem Licht am Abend

Foto: Locke

Highlight des Hauses? Das erste Londoner Dachrestaurant der Marke, mit Bar und Panoramablick auf die Skyline. Die Eröffnung ist für September 2026 geplant. Das Hotel selbst ist bereits in Betrieb.

Bar im Locke Canary Wharf mitMarmortresen und gemusterten Barhockern

Foto: Locke

Was bietet die Umgebung? Direkt angrenzend liegt Wood Wharf, der jüngere Teil von Canary Wharf am Wasser. Entlang der Promenade reihen sich Restaurants und Bars. In Canary Wharf selbst führt ein öffentlicher Kunstpfad zu frei zugänglichen Werken im Freien. Der Jubilee Park bringt Grün mitten ins Viertel.

Was kostet der Spaß? Zimmer sind derzeit ab rund 80 bis etwa 120 Euro pro Nacht buchbar.

Weitere Informationen auf der Website des Locke Canary Wharf


Wer London jenseits von Canary Wharf sucht, findet abseits der bekannten Sehenswürdigkeiten eine Auswahl an Geheimtipps in London.

Auf den Spuren einer Serie führt Setjetting in Richmond zu den echten Schauplätzen von »Ted Lasso« im Südwesten der Stadt.

Für einen Abend mit Bühne zeigt der Überblick zu den besten Musicals in London und New York, welche Shows sich gerade lohnen.

Als Gegenentwurf zur Hauptstadt überrascht Manchester, Englands zweitgrößte Stadt, mit kreativen Vierteln und Industriearchitektur.