Wenn bei uns der Winter anklopft, startet Neuseeland erst richtig mit dem Sommer durch: Sonne und Natur satt. Von endlosen Stränden bis zu rauen Vulkanlandschaften – Neuseeland ist perfekt für alle, die lieber in der Natur aktiv sind, statt Winterschlaf zu halten. Wir zeigen dir die schönsten Trails in Neuseeland, die du mit dem Mountain-Bike oder zu Fuß bewältigen kannst.
Während bei uns graue Tage und gute Vorsätze anstehen, läuft in Aotearoa – so der Māori-Name für Neuseeland, was übrigens »Land der langen weißen Wolke« bedeutet – der Sommer auf Hochtouren. Das ultimative Mittel gegen den europäischen Winterblues sind hier kilometerlange Strände und mystische Wälder. Dampfende Vulkanlandschaften und zerklüftete Berge wechseln sich ab wie Szenen in einem Abenteuerfilm.
Perfekt also für alle, die ihre Run- oder Bike-Saison in die Verlängerung schicken wollen – oder im Urlaub halt einfach nicht stillsitzen können. Ob gemütlicher Trail entlang der Brandung oder knackige Höhenmeter über wilde Bergkämme: Neuseelands bekannteste Lauf- und Bike-Strecken zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig die Natur dort wirklich ist. Mit jede Menge Draußen-Gefühl und ganz viel Raum für alle, die ein Land per Laufschuh, Wanderschuh oder auf dem Rad entdecken möchten und das seine Magie dabei Schritt für Schritt offenbart.
Postkartenfeeling: Der Abel Tasman Nationalpark
Zwischen schroffen Gipfeln und tiefblauen Seen verwandeln Queenstown und Wānaka jede Lauf- und Bike-Runde in ein echtes Abenteuer. Die Trails starten oft ganz unscheinbar am Ortsrand, führen dann durch stille Buchenwälder, über luftige Kämme und wieder hinunter zu glasklaren Ufern. Und dann, ganz plötzlich, steht man vor Ausblicken, die aussehen, als hätte jemand die Berge endlos mit dem Zeigefinger am Horizont weitergezogen. Ob auf dem Queenstown Hill oder hoch oben am Roys Peak: Hier wird der Atem angehalten, weil das Panorama so beeindruckend schön ist.
Und zu Rad? Klar, auch auf dem Rad sind die beiden Orte eine Mischung aus Abenteuer und aktiver Entspannung. Und hier ist für jeden etwas dabei. Lockere Highspeed-Strecken wie Rude Rock oder rauere Linien rund um Skippers Canyon liefern pures Downhill-Kino in alpiner Kulisse. Wer noch höher hinaus will, packt das Bike in die Gondel und nimmt die Ben-Lomond-Tracks unter die Räder. Dort wartet alles, von gemütlichen Einsteiger-Trails bis zu technisch fordernden Abfahrten.
Feuer & Fels – Trailmomente im Tongariro Nationalpark
Wer im Tongariro Nationalpark unterwegs ist, merkt schnell: Hier wirkt die Landschaft, als hätte sie gerade erst ausgeglüht. Das Tongariro Alpine Crossing (hier geht es zur Website) führt durch eine Szenerie aus erkalteten Lavafeldern, dampfenden Kratern und türkis schimmernden Seen, die so surreal wirken, als kämen sie direkt aus einem Fantasyfilm. Die Kombination aus schroffer Vulkanwelt und endlosen Weiten macht diese Route zu einem der intensivsten Naturerlebnisse Neuseelands. Fast schon unnötig zu sagen, dass sie Teil des Unesco-Weltnatur- und Kulturerbes ist.
Auch auf zwei Rädern zeigt der Nationalpark seine besondere Magie. Hier geht es entweder über vulkanisch geprägte Pfade oder über historische Routen, die tief in die Vergangenheit der Region blicken lassen. Der Fishers Track rollt größtenteils bergab und öffnet immer wieder den Blick auf das weite Hochland. Die Ohakune Old Coach Road dagegen erzählt ihre Geschichte quasi im Vorbeifahren: sanfte Trails durch subalpinen Wald und Relikte aus vergangenen Zeiten, wie Kopfsteinpflaster, alte Tunnel und beeindruckende Viadukte. Das ist ein echt spannender Mix aus Abenteuer, Kultur und Natur.







