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Die Halbinsel Istrien ist facettenreich! Rund um Portorož und Piran treffen Küstenlandschaften, sanfte Hügel und historische Orte aufeinander. Perfekte Voraussetzungen, um Natur, Kultur und bewusstes Reisen miteinander zu verbinden.

Zwischen Adria und grünem Hinterland liegt das slowenische Istrien mit seinen beiden Küstenorten Portorož und Piran (hier geht’s zur Website). Während Portorož für Strandleben, Wellness und seine lange Tradition als Kurort bekannt ist, punktet Piran mit historischem Flair, engen Gassen und mediterraner Gelassenheit. Diese Mischung aus Erholung, Kultur und Natur macht die Region zum idealen Ausgangspunkt für einen bewussten Aufenthalt.

Blick aufs Meer bei Portoroz, Piran in Slowenien, das Meer ist ganz ruhig, die Sonne geht am Himmel unter und im Vordergrund zeigt sich eine grüne Bucht, die etwas steil hinabgeht.

Foto: Jaka Ivančič

Genau hier setzen auch die folgenden Tipps an. Sie zeigen, wie sich Urlaub an der slowenischen Küste mit sozialem und ökologischem Engagement verbinden lässt – von lokalen Initiativen bis hin zu Projekten, die Natur und Gemeinschaft nachhaltig stärken.

Natur erleben und entspannt durchatmen

Rund um Portorož und Piran gibt es jede Menge Natur zu entdecken. Und das zu jeder Jahreszeit. Wer gerne wandert, sollte sich die Wege im Strunjan-Landschaftspark (hier geht’s zur Website) nicht entgehen lassen. Steilküsten, Pinienhaine und Salinen bieten traumhafte Aussichten und jede Menge Gelegenheit, die heimische Tier- und Pflanzenwelt kennenzulernen.

Die Fiesa-Seen (hier geht’s zur Website) sind ein echter Geheimtipp. Entstanden aus dem Tonabbau einer alten Ziegelei, haben sie sich zu geschützten Naturgebieten entwickelt, die dazu auch noch wunderschön sind. Ein Spaziergang entlang des Küstenwegs Richtung Piran verbindet Naturgenuss mit einem kleinen Kulturbesuch, denn das historische Zentrum der Stadt liegt direkt auf der Route.

Luftbild auf die Fiesa Seen in Slowenien, zwischen zwei großen Seen befindet sich grünes Festland mit einem kleinen Ort.

Foto: Scupix / shutterstock

Auch die Salinen von Sečovlje (hier geht’s zur Website) sind einen Besuch wert. Auf markierten Pfaden kann man Salzfelder erkunden, Feuchtgebiete entdecken oder Vögel beobachten. Wer etwas größere Touren liebt, ist im Dragonja-Tal genau richtig: sanfte Hügel, Wasserfälle und felsige Abschnitte sorgen für Abwechslung und Natur pur.

Für alle, die Bewegung und Entspannung kombinieren möchten, bietet das »Bike & Wellness«-Paket (hier geht’s zur Website) die perfekte Lösung: Ein ganzer Tag auf dem E-Bike inklusive GPS-Routen und Versicherung lässt sich ideal mit einer zweistündigen Pause in der Therme Portorož verbinden. Beheizte Becken, Saunen und Meerblick runden das Programm ab – ideal, um wieder Energie zu tanken.

Künstliche Riffe als neue Lebensräume im Meer

Vor der Küste von Piran sorgt die Piran Sea Oasis (hier geht’s zur Website) für spannende neue Perspektiven unter Wasser. Dank dem Projekt der NGO You(r)Sea finden Fische, Krebse, Muscheln und Schwämme auf dem zuvor schlammigen Meeresboden jetzt ein neues Zuhause. Eine speziell konstruierte Struktur schafft hier neue Rückzugs- und Wachstumsräume für zahlreiche Organismen.

Artenreiches und buntes künstliches Riff in türkisblauem Wasser an der Küste Sloweniens

Foto: Borut Furlan

Begleitend zum Projekt laden geführte Spaziergänge entlang der Küste dazu ein, mehr über das fragile Zusammenspiel von Meer, Mensch und Umwelt zu erfahren und die Küstenlandschaft bewusster wahrzunehmen. Ins Leben gerufen wurde die Initiative von Molekularbiologin Irena Fonda, die damit eine Vision ihres Vaters weiterführt, dessen Lebenswerk der Erforschung des Meeres galt. Getragen wird das Projekt durch Spenden sowie durch Kunstwerke, deren Erlös dem Schutz der Unterwasserwelt zugutekommt.

Symbolische Patenschaften für Meer und Natur

Wer lieber direkt aktiv werden möchte, kann über symbolische Patenschaften in Zusammenarbeit mit der Organisation Morigenos (hier geht’s zur Website) die Delfine vor der Küste unterstützen. Rund 150 bis 200 Tiere werden hier seit Jahrzehnten wissenschaftlich beobachtet. Ein Besuch im Delfinzentrum (hier geht’s zur Website) zeigt, wie Forschung und Schutz der Meeresbewohner funktionieren und welche Rolle jeder Einzelne dabei spielen kann.

Aber auch an Land gibt es Möglichkeiten, Natur zu fördern. Im Naturpark der Salinen von Sečovlje liegt der Fokus auf der Europäischen Sumpfschildkröte. Symbolische Adoptionen unterstützen dabei Forschung und Monitoring. Ab Frühjahr 2026 können neue Unterstützerinnen und Unterstützer hier wieder einsteigen.

Europäische Sumpfschildkröte auf moosbewachsenen Stein an einem See

Foto: Giban / shutterstock

Bewusst reisen und genießen

Ob beim Erkunden von Naturräumen, beim Mitwirken an Projekten wie den künstlichen Riffen oder den symbolischen Patenschaften, beim Spazieren an Seen oder entlang der Salinen – Portorož und Piran bieten eine einzigartige Mischung aus Natur, Kultur und nachhaltigem Engagement. Die Region lädt dazu ein, bewusst zu reisen, kleine Impulse zu setzen und gleichzeitig die Schönheit der slowenischen Küste zu genießen.

Luftbild auf die Mondschlucht bei Piran in Slowenien: Der Abhang ist sichelförmig gewölbt, zum Land hin zeigen sich Weinstöcke und ein kleiner Ort inmitten von viel grün, der Abhang ist sandig-weiss und daran angrenzend ist das dunkeltürkise Meer.

Foto: Kurka Gesa Corey / shutterstock


Lust auf Slowenien bekommen? Verstehen wir! Deshalb haben wir dir hier einmal unsere besten Tipps in einem Guide zusammengefasst. Einer der schönsten Wege, um das Land zu bereisen, ist übrigens per Zug. Hier sind fünf charmante Zugstrecken durch Slowenien.