Wir haben uns auf der größten Insel der Bahamas – New Providence Island mit der Hauptstadt Nassau und ihrer vorgelagerten Insel Paradise Island – umgeschaut. Hier unsere Must-Sees für Nassau.

So schmecken also die Bahamas

»Conch Salat« – definitiv die absolute Lieblingsspeise der Bahamaer. So weit, so gut. Doch was ist »Peas n’Rice«, wie schmeckt Okra-Suppe und was ist »Guava Duff«? Wer richtig in die bahamaische Essenskultur eintauchen und dabei gleichzeitig etwas über die Geschichte der Bahamas erfahren möchte, ist bei Alanna Rodgers richtig. Während den kulinarischen Stadtführungen Tru Bahamian Foodtours stehen sechs Stationen in Restaurants und familiengeführten traditionellen Lokalen auf dem Programm. Die dreistündigen Führungen finden täglich statt und kosten $ 69 pro Person.

*Arrr* einmal Jack Sparrow und zurück

Tür auf und rein in das interaktive Piratenvergnügen: Willkommen im Piratenmuseum von Nassau. In schummeriger Atmosphäre ertappen die Besucher Piraten bei Lagebesprechungen, entern das Piratenschiff „Revenge” oder lassen sich Geschichten aus dem Piratenalltag erzählen. Und da gibt es einiges zu erzählen. Dank des geschützt liegenden Hafens war Nassau im 18. Jahrhundert die Piratenhochburg der Karibik schlechthin. Zeitweise lebten mehr als 3.000 Piraten auf der kleinen karibischen Insel. Privat geführtes Museum. Eintritt Erwachsene $ 13, Kinder $ 6,50.

Koloniales Flair – Downtown Nassau

Im historischen Herzen der quirligen Hauptstadt ticken die Uhren bis heute im Charme der kolonialen Vergangenheit: pastellfarbene Fensterläden aus Holz und typisch georgianische Architektur mit repräsentativer Bauweise und Zierbögen. Entlang der lebhaften Bay Street gelangt man zum Strohmarkt – allerlei bunte Erinnerungsstücke inklusive. Und ja, hier – aber nur hier – ist feilschen ausdrücklich gewollt und erlaubt.

Ausblick mit Tiefgang

Sie können tauchen oder schnorcheln? Ideal. Denn unter Wasser zeigt sich erst die Schönheit der vermeintlich größten Unterwasserattraktion der Welt. Am westlichen Ende von New Providence liegt der Unterwasserpark der Bahamas Reef Environment Educational Foundation (BREEF). Unzählige Skulpturen namhafter Künstler wirken wie Wesen aus einer anderen Welt. Sie können tauchend oder vom Boot aus entdeckt werden. Die »Ocean Atlas«-Skulptur von Jason DeCaires Taylor ist das fünf Meter hohe Hauptwerk. Es ist Teil einer Skulpturensammlung, die im Laufe der Jahre als Korallenriff Meeresbewohnern eine neue Heimat bieten soll. In unmittelbarer Nähe liegt der Bahamas Clifton Heritage National Park.

Strandbesuch wie im Drehbuch: Cable & Cabbage Beach

Wenn James Bond wieder einmal auf geheimer Mission ist, und im Film »Casino Royale« aus den Fluten steigt, dann. Ja dann hat die Frauenwelt nur Augen für Daniel Craigs knappe blaue Badehose. Dass er sich dabei auf den Bahamas und an einem der schönsten Strände auf Paradise Island, nämlich dem Cabbage Beach befindet, dürften nur die wenigsten wissen. Cable Beach ist der zweite Traumstrand auf New Providence. Von hier wurde 1892 das erste Überseekabel nach Florida verlegt, daher der Name.

Rosa Gefährten

Markanter geht es kaum – lange Beine, dazu ein geschwungener Hals, der unverkennbare Schnabel, die kleinen Äugelein und das rosa Gefieder. Mehr als 80.000 dieser scheuen Tiere leben auf den Bahamas – nicht auf New Providence sondern auf Inagua, der südlichsten der 700 Bahamasinseln. Verstecken können sich die Nationalvögel der Bahamas schlecht. Stattdessen stolzieren sie dreimal täglich in der Show »Marching Flamingos« des Ardastra Gardens, Zoo & Conservation Centres. Im Westen der Innenstadt. Erwachsene $ 18, Kinder $ 9.

Traditionsreicher Promitreff

„Promis-Liebling” passt genauso gut, wie traditionsreiches viktorianisches Hotel. Das international bekannte Fünf-Sterne-Haus wird in zweiter Generation von Paolo Garzaroli geführt. Seine italienischen Eltern verwandelten das Graycliff Anwesen, das im 17. Jahrhundert Wohnsitz des Piraten John Howard Graysmith war, in eines der schicksten Hotels in Nassau.

Sie hätten sich sicherlich nicht ausmalen lassen, dass eine eigene Schokoladen- und kubanische Zigarrenfabrik sowie die drittgrößte Weinsammlung der Welt – mit einem Wert von 35 Millionen Dollar – einmal zum Hotel gehören werden. Zu den elitären Gästen zählten schon Nelson Mandela, Prinz Charles oder Jay Z, der Beyoncé hier den Heiratsantrag machte …