Stefan Weißenborn
Storytelling

PS-Spektakel auf Eis in Zell am See

Skijöring - oder sich vom Rennwagen auf Ski übers Eis zerren lassen. So spektakulär war das GP Ice Race in Zell am See.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

In Zell am See ist ein Stück Motorsportgeschichte wieder auferstanden. Das GP Ice Race als Neuauflage eines Eisrennens, das zuletzt vor fast 50 Jahren ausgetragen wurde.

„Ich würd‘ am liebsten zuschauen die ganze Zeit“, sagt dieser junge Mann. Doch statt wie ein normaler Zuschauer am Rand der Piste zu stehen und sich zu begeistern und in weiße Wolken hüllen zu lassen, wenn die Autos übers Eis driften, muss er koordinieren, mit Fahrern sprechen, zum Funkgerät greifen.

Er heißt Ferdinand Porsche, ist 25 Jahre alt und der Ur-Enkel des gleichnamigen Gründers der Stuttgarter Sportwagenfirma Porsche. Sein Vater ist der Aufsichtsratsvorsitzende der Porsche AG, Wolfgang Porsche. An diesem Tag aber ist Ferdinand der Chef, denn er ist der Initiator des GP Ice Race in Zell am See.

Genügend Unterstützung im Rücken, um so etwas wie ein Autorennen zu organisieren, sollte er dank seiner Herkunft haben. Zunächst aber hielt Vater Wolfgang die Idee, das Eisrennen in Zell am See wiederzubeleben, für eine eher spinnerte Idee. Doch es wurde was draus.

Stefan Weißenborn
Man traut es sich derzeit ja kaum zu sagen: Stefan wird den USA-Virus nicht los. Aber er sieht es als Herausforderung: bei der Einreise an den hundeharten Officers vorbeikommen, die scheinbar oberflächliche Mentalität begreifen, Klischees demontieren, Verfall und Fortschritt atmen. Und sonst so? Auch mal woanders hin reisen. Und über Autos berichten, am liebsten, wenn sie ein bisschen grün sind und mit Öko-Strom fahren. Dann wird’s spannend!