Eins gleich vorab: Ganz ohne andere Menschen geht es im Louvre nicht. Nicht ohne Grund gehört das Museum zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Frankreich. Aber an ein paar Stellschrauben lässt es sich dann eben doch mit etwas Vorbereitung drehen.
Louvre-Ticket: Warum der Besuch vorab gebucht werden sollte
Menschen. Menschen. Und noch mehr Menschen, wenn es mit der Rolltreppe die Glaspyramide hinuntergeht. Um den scheinbar unendlichen Menschenmassen und Warteschlangen zu entkommen, ist es ratsam, sein Ticket vorher online oder an einem der Ticketautomaten in der Carrousel du Louvre Einkaufsmall zu kaufen. Damit dürfen Besucher die wesentlich kürzere Schlange für »Ticket-Pre-Holders« benutzen. Übrigens: Besucher mit einem Wohnsitz in der EU und bis 26 Jahre brauchen kein Ticket zu kaufen und müssen sich an keiner Schlange anstellen. Allerdings müssen sie für den Besuchszeitraum 1. Juli bis 31. August vorab einen Zeitslot reservieren.

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Die Geheimeingänge des Louvre: So umgeht man die Schlange an der Pyramide
Und dann kursiert noch der Trick mit den Eingängen. Online ist immer wieder die Rede von »Geheimeingängen«, die weniger besucht sind. Ja, die gibt es. Aktuell (Stand August 2026) können Besucher das Museum durch einen von vier Eingängen betreten, allerdings sind nur drei Individualtouristen zugänglich. In jedem Fall vermeiden sollte der clevere Kunstkenner den offensichtlichsten – den Haupteingang durch die berühmte Glaspyramide. Wer hier auf ein Tagesticket hofft, sollte einiges an Wartezeit einplanen. Wer hingegen mit vorab gebuchtem Ticket mit Zeitslot kommt, kann einfach durchrauschen.
Unmittelbar rechts und links des kleinen Triumphbogens (Arc de Triomphe du Carrousel), der von der Glaspyramide aus gut zu sehen ist, führt eine Treppe runter zum Eingang Galerie du Carrousel durch die Einkaufsmall. Oft ist dieser Eingang im Vergleich kaum besucht. Die wenig bekannte dritte Möglichkeit besteht durch die Porte des Lions (rechts des Triumphbogens mit Blick auf die Pyramide), gut zu erkennen durch die beiden einrahmenden Löwenstatuen. Beide Eingänge stehen allerdings nur Besuchern mit bereits vorhandenem Ticket offen, Tagestickets werden hier keine verkauft.

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Der vierte Eingang ist durch die Passage Richelieu, die sich, vom Triumphbogen auf die Glaspyramide blickend, links im Königspalast befindet. Hier kommen strikt nur Gruppen des Museums, geführte Touren oder Inhaber einer Mitgliedskarte rein.
Achtung, die Nebeneingänge sind teils nicht so lange geöffnet wieder Haupteingang an der Pyramide. Tagesaktuelle Zeiten finden sich auf der Website des Louvre.
Louvre-Besuch: Warum nur die Kamera mit hineinsollte
Im Museum ist es voll und warm. Jede Last am Körper nervt schnell – mehr als seine Kamera werden beim Besuch nicht benötigt. Am besten Jacke und Tasche in der kostenlosen Garderobe einschließen. Wird etwas aus dem Gepäck benötigt, kann der Besucher seinen Spint immer wieder aufsuchen. Leider gibt es keine Möglichkeit, größere Gepäckstücke abzugeben. Das Limit liegt bei 55 x 35 x 20 Zentimeter. Alles was größer ist, darf gar nicht erst mit ins Museum genommen werden.

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Der Louvre selbst ist Kunst: Ein Blick an Decken und Wände lohnt sich
Auch das Museumsgebäude ist Kunst! Die Räumlichkeiten sind nämlich nichts anderes als der ehemalige Stadtpalast, in dem über Jahrhunderte der französische König wohnte. Ein Blick nach oben und an die Wände lohnt, überall finden sich prunkvolle Verzierungen und die Namen der ehemaligen Herrscher. Unbedingt Zeit mitbringen – immerhin geht es gerade durch das frühere Wohnzimmer des Königs.





