Jeder kennt die Glaspyramide unter der es so manches Kunstschätzchen zu bestaunen gilt: das Musée du Louvre in Paris. Und jeder möchte zumindest einen kurzen Blick auf die Mona Lisa werfen – kein Museum auf der Welt wird so viel besucht. Wir haben ein paar Tipps, wie der Louvre-Besuch trotzdem entspannt bleibt.

Kein Spontanbesuch

Menschen. Menschen. Und noch mehr Menschen, wenn man mit der Rolltreppe die Glaspyramide hinuntergleitet. Um den unendlichen Menschenmassen und Warteschlangen zu entkommen, ist es ratsam, sein Ticket vorher online oder zum Beispiel in dem kleinen Kiosk in der Carrousel du Louvre Einkaufsmall zu kaufen. Dann kann man nämlich die wesentlich kürzere Schlange für »Ticket-Pre-Holders« benutzen. Übrigens: EU-Bürger bis 26 Jahre brauchen kein Ticket zu kaufen und müssen sich an keiner Schlange anstellen.

Haupteingang vermeiden

Und dann kursiert noch der Trick mit den Eingängen. Online ist immer wieder die Rede von »Geheimeingängen«, die weniger besucht sind. Ja, die gibt es. Aktuell (Stand Oktober 2017) kann man das Museum durch einen von vier Eingängen betreten, allerdings sind nur zwei Individualtouristen zugänglich. In jedem Fall vermeiden sollte man den offensichtlichsten – den Haupteingang durch die berühmte Glaspyramide. Hier sind die Schlangen am längsten, nicht selten wartet man im Sommer drei Stunden, bis man das Museum betreten kann und man noch kein Ticket besitzt.

Unmittelbar rechts und links des kleinen Triumphbogens (Arc de Triomphe du Carrousel), der von der Glaspyramide aus gut zu sehen ist, führt eine Treppe runter zum Eingang Galerie du Carrousel durch die Einkaufsmall. Oft ist dieser Eingang im Vergleich kaum besucht. Die wenig bekannte dritte Möglichkeit durch die Porte des Lions (rechts des Triumphbogens mit Blick auf die Pyramide), gut zu erkennen durch die beiden einrahmenden Löwenstatuen, ist seit 2016 nur noch für vorgebuchte Gruppen offen. Aber auch individuelle Besucher mit Ticket können ihr Glück versuchen, wenn es sehr voll ist.

Der vierte Eingang ist durch die Passage Richelieu, der sich, wenn man vom Triumphbogen auf die Glaspyramide blickt, links im Königspalast befindet. Hier kommen strikt nur Gruppen des Museums oder Inhaber einer Mitgliedskarte rein.

Die Öffnungszeiten der verschiedenen Eingänge finden sich auf der Webseite des Museums. Leider ist hier nicht ersichtlich, dass der Passage Richelieu Eingang nicht für individuelle Besucher geöffnet ist.

Von Traglast befreien

Im Museum ist es voll und warm. Jede Last am Körper nervt schnell  – mehr als seine Kamera und etwas Kleingeld für eine Kaffeepause benötigt man drinnen nicht. Am besten schließt man seine Jacke und Tasche in der kostenlosen Garderobe ein, wenn man doch mal etwas braucht, kann man seinen Spint immer wieder aufsuchen. Leider gibt es keine Möglichkeit größere Gepäckstücke abzugeben, diese dürfen auch nicht mit ins Museum genommen werden.

Schaue dich um!

Auch das Museumsgebäude ist Kunst! Die Räumlichkeiten sind nämlich nichts anderes als der ehemalige Stadtpalast, in dem vier Jahrhunderte lang der französische König wohnte. Ein Blick nach oben und an die Wände lohnt, überall finden sich prunkvolle Verzierungen und die Namen der ehemaligen Herrscher. Nimm dir etwas Zeit – immerhin läufst du gerade durch das frühere Wohnzimmer des Königs.

Immer der Reihe nach

Das Museum besteht aus drei großen Flügeln – Richelieu, Sully und Denon. Jeder Flügel zeigt Kunst einer bestimmten Epoche oder Region. Am besten informiert man sich im Museumsplan, welche Gemälde und Skulpturen einen am meisten interessieren. Wer alle Flügel sehen möchte, der sollte im Richelieu-Flügel beginnen und sich dann von der Antike chronologisch zum Sully-Flügel zu den griechischen und römischen Skulpturen vorarbeiten – und seinen Besuch im Denon-Flügel beenden. Die moderneren Werke des Museums beinhalten Gemälde aus der Renaissance; das bekannteste von ihnen ist zweifelsohne Da Vincis lächelnde Mona Lisa. Auch wenn immer eine Menschentraube vor dem kleinen Gemälde versammelt ist, ist kein Besuch im Louvre vollständig, ohne einen Blick auf das Öl-Portrait aus dem 16. Jahrhundert geworfen zu haben.

Hier finden Sie die Museums-Webseite für alles Weitere und die aktuellen Austellungen.

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