Strandurlaub im Sommer, Wandern im Herbst, Skifahren im Winter und im Frühling die blühende Landschaft genießen – Neuseeland ist für Outdoor-Fans zu jeder Jahreszeit die passende Destination. Wir stellen die besten Aktivitäten rund ums Jahr genauer vor.
Während bei uns der Winter Einzug hält, und die Glätte den ein oder anderen schon auf den Boden gezwungen hat, strahlt in Neuseeland die Sommersonne. Eigentlich reicht allein dieser Fakt aus, um sofort ins Flugzeug zu hüpfen. Der Inselstaat hat aber noch weitaus mehr zu bieten – und das zu jeder Jahreszeit.
1. Sommer (Dezember bis Februar)
Wer dicke Winterjacke und Mütze gegen Badeshorts und Sonnenbrille eintauschen möchte, sollte zwischen Dezember und Februar nach Neuseeland reisen. Dann kannst du zum Beispiel an einem Schnorchel- und Tauchausflug auf Poor Knights Island teilnehmen. Oder du machst eine Kajaktour auf türkisblauem Wasser im Abel Tasman Nationalpark und paddelst dabei an goldfarbenen Stränden vorbei.

Foto: Tourism NZ Visual Library
Weinliebhaber sollten im Februar nach Marlborough reisen, um am Marlborough Wine & Food Festival teilzunehmen. Zum Programm gehören hier zum Beispiel Weinverkostungen auf Picknickdecken – inmitten von Weinreben. Also wir finden, das klingt toll!
2. Herbst (März bis Mai)
Der Herbst ist der ideale Reisezeitraum für Wanderer. Auch für solche, die es am liebsten gemütlich angehen: Die sind nämlich bestens in dem beschaulichen Örtchen Martinborough aufgehoben, wo Urlauber Genusswanderungen und Radtouren durch die Reben machen können. Und abends in kleine Weingüter einkehren, um die lokale Küche zu kosten.

Foto: Tourism NZ Visual Library
Wer das Wandern etwas ambitionierter angehen möchte, kann den Pinnacles Track auf der Coromandel-Halbinsel erkunden. Der abenteuerliche Weg führt über Hängebrücken, durch üppigen Regenwald und auf steilen Felsstufen hinauf zu einem Aussichtspunkt, der den Blick auf zerklüftete Täler, grüne Wälder und den beiden Küsten freigibt. Es darf ruhig etwas entspannter sein? Dann ist eine Wanderung auf dem Rotoiti Circuit Track, der um den Lake Rotoiti führt, eine gute Alternative.
3. Winter (Juni bis August)
Während in Deutschland Badewetter angesagt ist, hat sich in Neuseeland an einigen Orten eine Schneedecke über die Landschaft gelegt. Das Herz des neuseeländischen Wintersports ist Queenstown, wo Urlaubern zum Beispiel am Coronet Peak Skifahren können.

Foto: Tourism NZ Visual Library
Wer während der kalten Jahreszeit in Neuseeland einfach nur entspannen möchte, kann das im Thermal- und Wellnessresort Tekapo Springs tun. Mit Blick auf den gleichnamigen Gletschersee. Auch kulturell ist im Winter in Neuseeland viel los. Zum Beispiel feiern die Neuseeländerinnen im Juni oder Juli (je nach Mondkalender) das Neujahrsfest der Mãori – Matariki.
4. Frühling (August bis November)
Auch im Frühling hat Neuseeland Besuchern so einiges zu bieten. Zu den Highlights gehören sicherlich die Orcas, Delfine und Brydewale, die Besucher zu dieser Jahreszeit zum Beispiel vor der Skyline von Auckland beobachten können.

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Außerdem finden im Frühling im ganzen Jahr Garten- und Kulturfestivals statt. Wie das »Taranaki Garden Festival«, bei dem Besucher durch Privatgärten spazieren können. Und Rad-Fans können sich im Frühling auf dem »Alps 2 Ocean Cycle Trail« auspowern, der von den Südalpen bis an den Pazifik führt.
