Wir geraten ins Schwärmen, vollführen Luftsprünge, verfallen in eine Entspannungsstarre oder können mit dem Fotomachen gar nicht mehr aufhören. Und natürlich müssen wir hineinspringen. Das sind die zehn blausten Orte für eine Abkühlung!

Cape Range National Park, Westaustralien

Vor der Küste von Exmouth liegt das zweitgrößte Riff Australiens, das Ningaloo Reef. Der Cape Range Nationalpark schützt nicht nur die empfindlichen Korallen, sondern auch die traumhaft türkisen Strände. In den seichten Buchten, zum Beispiel in der Turquoise Bay, trifft man beim Schnorcheln häufig auf Schildkröten, Mantarochen oder Riffhaie. In der flachen und tieftürkisen Sandy Bay flitzen Kite-Surfer aus aller Welt über den Traum aus Blau.

Ort zum Abkühlen: Cape Range Turquoise Bay in Australien

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Five-Flower Lake, Jiuzhaigou National Park, China

Zentral, fast genau »in der Mitte« von China liegt ein großartiger Nationalpark: Jiuzhaigou. Das Unesco- Weltkulturerbe schützt eine atemberaubende Bergszenerie, die durch unzählige Flüsse, Wasserfälle und Seen durchkreuzt wird. Einer der berühmtesten ist der Five-Flower Lake. Das Wasser ist kristallklar, den Boden zieren unzählige gesunkene Baumstämme. Toll, oder?

Five Flower Lake in China

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Havelock Island, Indien

In der Amandan-See südlich von Myanmar reihen sich gut 200 Inseln wie Perlen auf einer Kette – die Andamanen. Ein wunderbarer Ort für eine Abkühlung. Auf die Hauptinsel Havelock Island kommen die meisten Touristen, die knapp 60 Kilometer lange Küste der länglichen Insel zieren unzählige türkisblaue Traumstrände. Indien, zu denen die Inseln politisch gehören, fördert hier besonders den Eco-Tourismus.

Havelock Island in Indien ist berüchtigt für seine türkisen Strände.

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Malediven

Wer an türkisblaues Wasser denkt, kommt an dieser Inselgruppe nicht vorbei: die Malediven. Über 1000 kleine Inselchen im Indischen Ozean verstreut, von denen fast 90 als Traumresorts für sonnenhungrige Urlauber genutzt werden. Besonders beliebt sind Luxusbungalows, die auf Stelzen über dem türkisblauen Ozean ragen.

Steg mit Unterkünften im Anantara Kihavah Villas

Anantara Kihavah Villas

Palawan, Philippinen

Im Norden Palawans schmiegt sich das Dörfchen El Nido an die grünen Berge vor dem azzurblauen Ozean. Die Bucht ist gespickt mit unzähligen Bangka-Ausflugsbooten – denn der umliegende Bacuit-Archipel ist übersäet mit türkisen Lagunen zwischen Kalksteinfelsen. Während eines Bootsausfluges oder mit dem Kanu lässt sich die türkise (Unter-)Wasserwelt ideal erkunden.

El Nido im Norden Palawans auf den Philippinen wird von unzähligen kleinen Buchten zwischen Kalksteinfelsen umrahmt.

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Havasu Falls, Arizona, USA

Tosend rauscht der Havasu Creek über die roten Klippen in das blaue Becken. Erschöpfte Wanderer baden in den kleinen natürlichen Becken, die sich am Fuße des 30 Meter hohen Wasserfalls gebildet haben. Denn sie haben einen 13-Kilometer langen Marsch durch den Grand Canyon hinter sich. Nur so gelangt man nämlich in das abgelegene Dorf der Havasupai-Indianer, in dessen Reservat der Havasu Creek gleich mehrmals die roten Klippen hinunterstürzt. Kohlensäuriger Kalk im Wasser verleiht dem Fluss einen stechend blau-grünen Farbton.

Auch wenn man einige Stunden wandern muss, um zu den Havasu Falls in Arizona, USA, zu gelangen - es lohnt sich.

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Peyto Lake, Kanada

Wer beim weltberühmten – auch sehr türkisen Gletschersee – Lake Louise noch eine halbe Stunde gen Norden im Banff Nationalpark fährt, der kommt aus dem Staunen nicht mehr raus: Der Peyto Lake glitzert zwischen den schroffen Rocky Mountains hindurch, vom Icefields Parkway aus gut sichtbar. Schmelzwasser der Gletscher sorgt für die leuchtende Farbe. Vom Bow Summit genießt man den besten Ausblick über das Bergsee-Panorama.

Mehr über Kanada erfahrt ihr auf unserem Kanada-Blog.

Peyto Lake Canada

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Lefkada, Griechenland

Auch den Egremni Beach auf Lefkada muss man sich erarbeiten: Über 300 steile Stufen führen hinab zum Traum aus Blau. Dafür findet man hier auch in der Hochsaison ein stilles Plätzchen am Strand. Wem die Anreise zu anstrengend ist – die Insel verfügt auch über viele weitere schöne Strände, zum Beispiel den Gialos Beach, Porto Katsiki Beach oder den Kalamitsi Beach.

Lefkadas Strände in Griechenland sind ein Traum aus Blau.

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Bonito, Brasilien

Bonito im Landesinneren Brasiliens könnte man auch den Beinamen »Ort der blauen Wasser« geben. Denn neben glasklaren Flüssen und der Abismo Anhumas, einer Höhle mit einem kristallklaren See in 80 Metern Tiefe, wartet das kleine Städtchen mit einem weiteren Naturwunder auf: der Gruta do Lago Azul. Übersetzt heißt die Grotte »Höhle des blauen Sees«. Aufgrund der strengen Ökotourismus-Auflagen der Stadt kommt man nur mit einer geführten Tour und nach strengen Sicherheitskontrollen zur Höhle, der Aufwand lohnt sich aber allemal. Einmal da, erwartet die Besucher ein tiefblauer See, gespickt mit Stalagmiten, die bei Lichteinfall spektakulär im Wasser leuchten.

Ort zum Abkühlen: Gruta do Lago Azul

Vinicius Bacarin/Shutterstock.com

Hokitika Gorge, Neuseeland

Nicht weit der Küstenstadt Hokitika auf der Südinsel Neuseelands führt ein kurzer Spaziergang zur Hokitika Gorge. Eine schmale Hängebrücke wackelt über der Schlucht, wer sich die Überquerung traut gelangt zu einem tollen Aussichtspunkt. Das Wasser zwischen den Felsen leuchtet so türkis, als hätte jemand einen Eimer Farbe hineingegossen. In Wahrheit ist das Schmelzwasser der umliegenden Gletscher für die Farbe des Wassers verantwortlich.

Auf der Südinsel Neuseelands liegen ihn den Southern Alps viele Gletscher. Ihr Schmelzwasser verleiht vielen der Flüssen eine türkise Farbe.

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