Die Nordinsel von Neuseeland

1. Wow! Neuseeland von oben 2. Angenehme Anreise mit Singapore Airlines3. Wanderung am Mount Taranaki4. Naturentdeckungen am Mount Taranaki5. Mount Taranaki: 2.518 Meter hoch6. Naturerlebnis in New Plymouth 7. Te Rewa Rewa Bridge8. Daisy Day – eine Surflegende9. Forgotten World Adventure auf Schienen 10. Stets dabei: Schafe!11. Endstation unserer Reise: Whangamomona12. Der erste Fluss der Welt mit Persönlichkeitsrechten: Whanganui13. Bridge of Nowhere

Keine Frage, Neuseeland ist ein Traumziel für viele Reisende.  Chefredakteurin Jenny hat sich auch auf den Weg gemacht und gleich beide Inseln für Euch entdeckt. Hier ein kleiner Fotospaziergang über die Nordinsel – inklusive Mount Taranaki, kleiner und großer Abenteuer und reichlich Schafe.

In der Luft

1. Schöner hätte es van Gogh nicht malen können. Neuseeland von oben ist wild, rau, sanft und schroff. Eine beeindruckende Farbenpracht.

2. Wer mit Singapore Airlines nach Neuseeland reist, hat eine sehr gute Entscheidung getroffen. Es ist eine der besten Airlines der Welt. Der Komfort und insbesondere der Service an Bord sind unvergleichbar gut. Selbst der über 1,90 Meter große Jan Malte Andresen hatte in der luxuriösen Business Class ausreichend Beinfreiheit.

Mount Taranaki

3. Wanderungen am Mount Taranaki sind sehr beliebt. Sechs Stunden dauert etwa ein Aufstieg zum Gipfel. Allerdings wird der 2.518 Meter hohe schlafende Vulkan unterschätzt, denn schnelle Wetterwechsel sind dort eine große Gefahr. »Wir sind deshalb vom Dawson Falls Visitor Centre nur den Wilkies Pool Loop Track gelaufen. Und das war bereits beeindruckend«, erzählt Chefredakteurin Jenny.

4. Der Egmont-Nationalpark wurde rund um den riesigen Vulkan Taranaki angelegt. Die Natur zeigt sich hier von ihrer prachtvollen Seite mit Wasserfällen, Regenwäldern oder Sümpfen. Und so werden hier auch Freunde der Botanik fündig.

5. Der Mount Taranaki hat für die Maori eine große Bedeutung, und das zeigt nicht zuletzt auch eine Legende, die man sich erzählt. Einst lebte Taranaki, so ist es überliefert, zusammen mit den anderen Vulkanen – Tongariro, Ruapehu und Ngauruhoe – auf dem Zentralplateau. Doch als er mit einem hübschen Hügel namens Pihanga flirtete, wurde Tongariro rasent eifersüchtig und brach wutentbrannt aus. Taranaki floh nach Westen und formte auf seiner Flucht den Flusslauf des Whanganui.

New Plymouth

6. Noch ein kleiner Geheimtipp an der Westküste der Nordinsel, nicht weit vom Mount Taranaki, ist das Städtchen New Plymouth, das immer beliebter wird. Grund dafür sind beispielsweise die perfekten Surf-Bedingungen.

7. »Mich erinnerte das Design der Te Rewa Rewa Brücke eher an ein Wal-Skelett, doch der Designer Peter Mulqueen wollte damit Wind symbolisieren«, findet Jenny. Egal wie man diese Brücke interpretiert, sie ist ein Hingucker und verbindet am pittoresken Coastal Walkway Bell Block mit New Plymouth.

8. Daisy Day ist die erste weibliche Präsidentin eines Surf-Clubs – und zwar am wichtigsten Surfstrand des Landes. Sie hat früher an Wettbewerben teilgenommen, sich als Fotografin einen Namen gemacht und unterrichtet nun in ihrer Surfschule Kinder in ihrem Lieblingssport.

Forgotten World Adventure

9. Man nehme eine stillgelegte Eisenbahnstrecke, ein paar alte Golf Carts, die genau auf die Schienen passen, und fertig ist das Abenteuer ohne Adrenalin. Dennoch nicht minder sehens- und erlebenswert.

10. Wer durch die malerische Hügellandschaft gleitet, wird ganz sicher von den Schafen am Wegesrand beobachtet. Ungünstig wäre das Schäfchenzählen, denn so eine Tour bedarf durchaus voller Konzentration, denn ab und an müssen Bahnübergänge gemeistert werden, ohne aus der Spur zu hüpfen.

11. Die Endstation des Abenteuers hieß: Whangamomona. Das ist eine kleine Siedlung in der Nähe von Stratford. Aber die Einwohner sehen das anders. Sie haben nämlich 1989 aus Protest gegen die Verwaltungsreform der Regierung ihre Unabhängigkeit ausgerufen und sich zur Republik erklärt.

Whanganui

12. Der Whanganui-River ist der erste Fluss weltweit, dem Persönlichkeitsrechte zugesprochen wurden. Grund dafür ist die Bedeutung des Flusses für die Maoris. Und weil die sich vehement für den Schutz des Flusses und seiner Umgebung eingesetzt haben, um auch Einfluß auf dessen Zukunft zu nehmen – insbesondere im Hinblick auf Umweltverschmutzung –, wurde ihnen nach langem Kampf dieses Recht zugesprochen. Der Fluss ist ein Eldorado für Paddler.

13. Inmitten eines sattgrünen Regelwaldes liegt eine Brücke, die genau genommen nirgendwohin führt. Daher auch ihr Name: Bridge to nowhere. Doch natürlich wurde dieses großartige Bauwerk 1936 nicht grundlos gebaut. Das abgelegene Mangapurua-Tal wurde nach dem Ersten Weltkrieg den Soldaten, die in Europa gekämpft hatten, als Ackerland angeboten. Ein irrsinniges Unterfangen, befand sich das Tal doch auf unwegsamem Gelände, schlecht zu erreichen und der Boden kaum fruchtbar. Doch als die Soldaten ihr zugesprochenes Land um das Jahr 1942 wieder verließen, war die Betonbrücke bereits gebaut. Heute kommt man mit einem Jetboot nach Nirgendwo. Von dort ist es etwa eine 40-minütige Wanderung hinauf zur Brücke mit einer Aussicht auf den dichten Urwald und das Flußbett des Whanganui. Die Brücke ist heute ein gut besuchtes Instagram-Motiv.

 

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