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Palm Springs ist eine charmante Oasenstadt mitten in der kalifornischen Wüste. Ursprünglich als Wochenend-Rückzugsort der Hollywood-Stars bekannt – Los Angeles liegt nur rund zwei Autostunden entfernt – hat der Ort sich zu einem Synonym für Stil, Sonne und Luxus entwickelt. Auch das nahe gelegene Coachella-Festival trägt heute zum legendären Ruf der Region bei. Wir zeigen, welche Highlights und Sehenswürdigkeiten Palm Springs besonders machen.

Der Flughafen im Freien

Natürlich kann man direkt von Deutschland nach San Diego oder Los Angeles fliegen, sich dort einen Mietwagen schnappen und anschließend auf vier Rädern nach Palm Springs düsen. Dann entgeht einem jedoch dieser charmante Flughafen – für den Autor dieses Textes einer der schönsten der gesamten USA. Warum? Weil er wunderbar klein und übersichtlich ist, das Stadtzentrum nur drei Kilometer entfernt liegt und das Beste: Große Teile des Flughafens befinden sich im Freien. Zwischen Security-Check und Gate kann man sich also in der Sonne aalen und frische Luft schnappen.

Der Flughafen entzückt regelmäßig die US-Presse, auch das Portal Thrillist berichtete ausführlich über den Airport.

About to head off into the sunrise…

Ein Beitrag geteilt von Jennifer Wade (@jenwade54) am

Tipp: Wer Palm Springs als Endstation seiner Kalifornien-Rundreise wählt, kann von Palm Springs nach San Francisco fliegen und von dort aus nonstop nach Frankfurt.

Was man in Palm Springs gesehen haben muss: Agua Caliente Cultural Plaza

Der Agua Caliente Cultural Plaza ist ein zentrales Kultur- und Begegnungszentrum in Downtown Palm Springs und widmet sich der Geschichte und Gegenwart des Agua-Caliente-Volkes der Cahuilla-Indianer, den ursprünglichen Bewohnern der Region. Herzstück ist das »Agua Caliente Cultural Museum«, das mit modernen Ausstellungen Einblicke in Traditionen, Kunst und Lebensweise der Cahuilla gibt. Ergänzt wird der Komplex durch das »The Spa at Séc-he«, das an die historischen heißen Quellen anknüpft, die Palm Springs seinen Namen gaben. Der Plaza verbindet Kultur, Geschichte und Entspannung und gilt heute als eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Agua Caliente Cultural Plaza in Palm Springs

Foto: Steve Cukrov/Shutterstock.com

So viele Prominente!

Einem breiteren Publikum wurde Palm Springs bereits in den 1930er-Jahren als Rückzugsort ruhebedürftiger Hollywood-Stars bekannt. Die Klatschspalten der sensationshungrigen Gazetten waren voll von Geschichten über Celebrities und ihre Aufenthalte in der Wüstenoase. Die große Zeit der Prominenten-Invasion währte über vier Jahrzehnte. Greta Garbo, Cary Grant, Steve McQueen, Cher, Kirk Douglas, Elvis Presley, Frank Sinatra und Dean Martin – sie alle zählten zeitweise zu den illustren Bewohnern der Stadt.

Noch heute tragen viele Straßen, Boulevards und öffentliche Gebäude die Namen einstiger Berühmtheiten: etwa der Frank-Sinatra-Drive, der Dinah Shore Drive, der Gene Autry Trail oder das Bob Hope Cultural Center. Und nicht wenige behaupten, Palm Springs lebe bis heute von seiner glanzvollen Promi-Vergangenheit.

Haus in Palm Springs

Foto: 2M media/shutterstock.com

Auf den Spuren von Frank Sinatra und Elvis Presley

Wie wäre es mit einem Abstecher zum »Twin Palms Estate«, dem Haus, in dem Frank Sinatra mit Ava Gardner gelebt hat und das heute als historisches Anwesen restauriert und für Events oder Aufenthalte gemietet werden kann. Weiter führt der Weg zum »The Ingleside Inn«, wo Gäste noch immer dort sitzen können, wo Ol’ Blue Eyes einst Stammgast war. Im »The Purple Room« soll Sinatra seiner vierten Frau, Barbara Marx, den Heiratsantrag gemacht haben; das Restaurant existiert weiterhin und serviert Klassiker der amerikanischen Küche wie Steak and Peppers.

Garten und Pool im Twin Palms Sinatra Residence

Foto: A. Emson/Shutterstock.com

Für Elvis-Fans ist das »Elvis Honeymoon Hideaway«, in dem er nach der Hochzeit einige Tage mit Priscilla verbrachte, ein Muss – allerdings ist das Haus seit dem Eigentümerwechsel 2020 nur noch von außen zu bewundern, regelmäßige Touren finden derzeit nicht statt oder sind ungewiss. Auch das weniger bekannte Haus des King of Rock’n’Roll, »Graceland West«, gilt unter Fans als lohnender Foto-Stopp. Im »Hotel Caliente Tropics« können Gäste Elvis’ Vorliebe für die hawaiianische Tiki-Kultur teilen; das Resort im Retro-Polynesia-Stil ist weiterhin in Betrieb und lockt mit Pool, Bar und einem ehemals geheimen Weinkeller als besonderem Highlight.

Sehenswürdigkeiten in Palm Springs mit Magic Cart Ride entdecken

Der Veranstalter Magic Cart Ride bietet Stadttouren in charmanten, elektrischen 6-Personen-Golf-Carts an – perfekt für ein entspanntes Sightseeing durch die Innenstadt von Palm Springs. Die 60- bis 90-minütigen Touren führen zu Highlights wie dem Walk of Stars, dem Palm Canyon Drive und den legendären Häusern von Stars wie Frank Sinatra oder Elvis Presley, inklusive spannender Anekdoten über die Hollywood-Geschichte der Stadt. Startet man tagsüber bei strahlendem Sonnenschein, genießt man die frische Wüstenbrise; abends sorgen beleuchtete Routen für magische Atmosphäre. Buchung online oder vor Ort ab 50 US-Dollar pro Person, ideal für Paare oder kleine Gruppen; eine tolle Ergänzung zu Fußtouren oder Busrundfahrten. Hier geht es zur Website von Magic Cart Ride.

Palm Springs Sehenswürdigkeiten: Highlights & Tipps

Das 1938 gegründete »Palm Springs Art Museum« bietet eine umfangreiche ständige Sammlung mit Werken westlicher und zeitgenössischer Künstler. Dabei zeigt es auf drei Etagen eine große Vielfalt: von Skulpturen, Zeichnungen bis zu Gemälden ist alles dabei, jedes Kunstwerk ist verbunden mit einer faszinierenden Geschichte. Das Museum bietet auch Kunstkurse und Workshops für Erwachsene und Kinder an. Zum Museum gehört darüber hinaus das ikonische »Frey House II«, das auf dem Hügel über dem Museum liegt. Es kann nach vorheriger Anmeldung oder nach Buchung einer Tour besichtigt werden. Das ehemalige Wohnhaus des Architekten Albert Frey ist dem modernistischen Minimalismus gewidmet. Seit er es das letzte Mal betreten hat, ist es praktisch unberührt geblieben.

Palm Springs Art Museum Gebäude

Foto: Palm Springs Bureau of Tourism

Das »Palm Springs Art Museum Architecture and Design Center, Edwards Harris Pavilion« liegt nur wenige Blocks vom Hauptmuseum entfernt und ist ebenso inspirierend. Es widmet sich der Erkundung von Architektur und Design durch wechselnde Ausstellungen, die Werke renommierter Architekten wie E. Stewart Williams oder Albert Frey zeigen und die Entwicklung verschiedener Stile beleuchten. So entsteht ein tieferes Verständnis für die kreativen Prozesse hinter ikonischen Bauwerken der Region. Derzeit ist es jedoch noch geschlossen. Es öffnet am 31. Januar 2026 wieder.

Geschichte des Agua-Caliente-Volkes

Der 2,3 Hektar große Agua Caliente Cultural Plaza, im Besitz und betrieben vom Stamm der »Agua Caliente Band of Cahuilla«, wurde Anfang November 2023 im Herzen von Palm Springs eröffnet. Es zeigt die Geschichte, Kultur und Traditionen des Agua Caliente-Volkes. Der Agua Caliente Cultural Plaza umfasst das neue Agua Caliente Cultural Museum, The Spa at Séc-he, das die uralte heiße Mineralquelle von Agua Caliente zelebriert, und einen Oasenpfad.

The Agua Caliente Band of Cahuilla Indians von außen

Foto: The Agua Caliente Band of Cahuilla Indians

Die Inspiration für das Design des Agua Caliente Cultural Plaza ist in den Agua-Caliente-Traditionen wie Korbflechten, Töpferei (Ollas) und Vogelgesängen verwurzelt, sowie in Elementen, die für das Agua Caliente Reservat typisch sind, einschließlich Wüstenlandschaften, Felsformationen in den Indian Canyons, dem Wasserfall von Tahquitz Canyon und den Washingtonia-filifera-Palmen. Der Oasenpfad ahmt im kleineren Maßstab den unverwechselbaren Charakter, die Geologie und Flora des nahegelegenen Tahquitz Canyon und der Indian Canyons nach, den angestammten Heimatorten der Agua Caliente.

Weitere Museen ergänzen das Angebot: das Palm Springs Air Museum mit historischen Flugzeugen aus dem Zweiten Weltkrieg, das »Sunnylands Center & Gardens« in Rancho Mirage mit Gärten und Archiven, das »Coachella Valley History Museum« in Indio sowie das »Cabot’s Pueblo Museum« mit Artefakten der amerikanischen Ureinwohner.

Architekturfestival Modernism Week

Einmal im Jahr, meist im Spätwinter, verwandelt sich Palm Springs während der Modernism Week in ein Mekka für Architektur- und Designfans. Das ein- bis zweiwöchige Festival bietet ein Muss-Programm für Liebhaber von Retro-Chic und Vintage-Lebensart – mit über 300 Events rund um Design, Architektur und Kultur. Viele Einheimische öffnen ihre Türen für exklusive Innen- und Außenansichten ikonischer Häuser, oft zu Preisen ab $55 für geführte Touren.

Im Zentrum steht der glamouröse Mid-Century-Modern-Stil der 1930er bis 1960er Jahre, als Hollywood-Stars hier ihre Auszeit nahmen. Besonders empfehlenswert sind die Architekturrundfahrten per Doppeldecker-Bus oder zu Fuß, die elegante Anwesen hinter hohen Hecken enthüllen. Tickets dafür reichen von 100 bis 160 US-Dollar. Wer zu dem Zeitpunkt in der Stadt ist, profitiert von einem vollen Programm mit Talks, Filmvorführungen und Partys.

Surfen und Reiten in der Wüste

Seit Januar 2024 begeistert Palm Springs mit einer spannenden Attraktion: dem Palm Springs Surf Club (PSSC). Der Surfpark entstand auf dem 21 Hektar großen Gelände des ehemaligen Wasserparks Wet’n’Wild und richtet sich an Surfer aller Levels, vom Anfänger bis zum Profi. Im Herzen steht ein High-Tech-Pool, der Wellen bis zu zwei Metern Höhe erzeugt und individuell anpassbare Profile für bis zu 25 Surfer bietet. Luxus kommt nicht zu kurz: Private Cabanas für bis zu acht Gäste direkt am Pool sowie die Restaurants Amala und Drifter’s runden den Tag ab.

Palm Springs Surf Club

Foto: Aaron Checkwood

Auch Pferdefans kommen auf ihre Kosten. Zahlreiche Stables bieten geführte Ausritte, manche sogar mit Übernachtungsmöglichkeit auf der Ranch. Die familiengeführte »Smoke Tree Stables« führt private Touren zu den Indian Canyons an, während »Coyote Ridge Stable« vielfältige Ritte für jedes Niveau bereithält.

Mit der Seilbahn in den Mount San Jacinto State Park

Wer grandiose Aussichten auf Palm Springs und die Region genießen möchte, sollte sich in die Wildnis des Mt. San Jacinto State Park and Wilderness Area begeben. Hinauf geht es mit der Palm Springs Aerial Tramway; eine Seilbahn, die Besucher binnen zehn Minuten auf knapp 2.600 Meter Höhe bringt. Dabei sollte man tunlichst an passende Kleidung denken; der Temperaturunterschied zur Bodenstation ist gewaltig.

Hoch oben kann man wunderbare Aussichtspunkte genießen, das Naturkundemuseum besuchen oder wandern gehen. Es steht ein 87 Kilometer langes Netz von Wanderwegen zur Auswahl. Bei entsprechendem Wetter im Winter kann man sogar eine Skilanglauf- oder Schneeschuhtour unternehmen.

Aussicht vom Mount San Jacinto auf Palm Springs

Foto: Victor Maschek/Shutterstock.com

Ein Restaurant und ein Café versorgen Besucher mit Essen und Trinken. Camping ist nach vorheriger Reservierung möglich.

Natur im Tahquitz Canyon und in den Indian Canyons erleben

Felsenkunst, Bewässerungsgräben, alte Mörser und Getreidemühlen – diese Spuren indianischer Geschichte lassen sich im Tahquitz Canyon und den Indian Canyons entdecken. Die Cahuilla-Indianer hatten vor über 2.000 Jahren als erste Sieder der südkalifornischen Wüste diese fruchtbaren Schluchten als Lebensraum entdeckt. Die Canyons, die nur wenige Kilometer von der Stadt entfernt liegen, zählen auch heute noch zum Reservat des ortsansässigen Agua-Caliente-Stammes der Cahuilla-Indianer. Die Schluchten lassen sich am besten zu Fuß oder auf dem Rücken eines Pferdes erkunden. Die Wanderwege umfassen insgesamt 60 Meilen und zeichnen sich durch unterschiedliche Schwierigkeitsstufen aus. Die Parkverwaltung bietet geführte Wanderungen an. Reitausflüge und Jeep-Touren sind über verschiedene Anbieter buchbar.

Indian Canyons in Palm Springs

Foto: Palm Springs Bureau of Tourism

Shopping in den Outlet-Malls

Wie wäre es mit Shopping? In der Innenstadt von Palm Springs findet man einige außergewöhnliche Boutiquen. Ein Hingucker ist das Modegeschäft »Wil Stiles« mit farbenfroher Retro-Kleidung, die von den 50-ern, 60-ern und 70-ern inspiriert ist. Hier findet man das passende Outfit zum Vintage-Vibe von Palm Springs. Ob feiner Maßanzug, wie ihn Männer in den Fifties getragen haben, Sechzigerjahre-Chic oder Seventies-Glamour à la Studio 54: Mode-Fans finden bei Wil Farbenfrohes, um dem eigenen Kleiderschrank einen Hauch Mid-Mod zu verleihen.

Wil Stiles Shop Palm Springs

Foto: Wil Stiles

Wer das nötige Kleingeld hat, kann auch durch den El Paseo Shopping District in der Nähe von Indian Wells stöbern. Rund 250 Shops gibt’s hier, darunter Edel-Brands wie Gucci & Co.

Sparfüchse steuern dagegen die riesigen Shopping-Malls Desert Hills Premium Outlets und Cabazon Outlets an. Sie liegen praktischerweise gleich nebeneinander. Von Palm Springs aus fährt man rund 20 Minuten mit dem Auto in nordwestliche Richtung. Tipp: eine Jacke mitnehmen. Auch wenn es in Palm Springs sengend warm ist, die Temperaturunterschiede sind enorm. Wer nach einem Palm-Springs-Besuch nach Los Angeles unterwegs ist, kann unterwegs einen Stopp einlegen. Die Outlet Malls liegen unübersehbar auf dem Weg.

Die besten Events 2026 in und um Palm Springs

Restaurants-Tipps während des Urlaubs in Palm Springs

Das »Tac/Quila« in der Innenstadt von Palm Springs ist serviert authentische mexikanische Gerichte. Von Klassikern wie Tacos und Fajitas bis hin zu Steak und Hummer serviert das Team des Tac/Quila das Beste der mexikanischen Küche, zubereitet mit ausgesuchten, frischen Zutaten. Unterschiedliche Sorten Tequila und Mezcal gehören für die Besitzer Mark und Liz selbstverständlich zur Bar: »Essen gehört zu unserem Leben – aber auch Reisen, Geschichte und natürlich Tequila«, so ihr Motto.

Restaurant TacQuila in Palm Springs

Foto: Visit Palm Springs

Mit dem »Tommy Bahama Marlin Bar & Grill« in Downtown Palm Springs verfügt die Bekleidungsmarke Tommy Bahama über einen Standort in Kalifornien. Das zwanglose Restaurant mit 180 Plätzen und einer weitläufigen Außenterrasse ist an den Laden der Marke angeschlossen, der in den USA für seine legeren Aloha-Shirts bekannt ist: Für den, der es mag, gibt es hier die zur Wüstenoase passende Mode. Auf der Karte der Marlin Bar stehen exotische Köstlichkeiten wie Kokosgarnelen, Hühnchen-Mangosalat, Ahi und Mahi Bowls. Nitrococktails und Bio-Softeis von The Strauss Family Creamery, einem familiengeführten Milchbauernhof in Kalifornien, werden ebenfalls serviert.

Ahi Tuna Bowl

Foto: Tommy Bahama

Übernachten in Palm Springs

Einen Fehler sollte man während des Aufenthaltes in Palm Springs nicht begehen: sich einen Aufenthalt in einem Billig-Hotel ohne Extras mieten. Das kann eine ziemlich trostlose Angelegenheit werden. Besser: sich in eines der großartigen Luxus-Resorts einbuchen. Viele von ihnen bieten ein Zimmer mit Balkon oder Terrasse. Oft öffnet man einfach nur die Tür des Zimmers und man stehst quasi direkt vor dem Swimmingpool. Das Adults-only-Boutique-Hotel Amin Casa für nur maximal 14 Gäste gehört zu den luxuriösesten Unterkünften in Palm Springs. Das Anwesen aus den 1920-er Jahren war einst Wohnsitz der Hollywood-Schauspielerin Gloria Swanson und verfügt über vier private Bungalows mit jeweils einem Schlafzimmer und Kitchenette sowie zwei Studio-Suiten. Auf Wunsch ist ein Chauffeur-Service mit dem hoteleigenen Bentley Mulsanne buchbar.

Auch schön: Das im lokaltypischen Stil des Mid-Century-Modernism eingerichtete Dive Palms. Das Anwesen in Privatbesitz verfügt über nur elf helle, großzügige Zimmer und Suiten. Seine Gründer mit einer Vorliebe für das Frankreich der 1960er Jahre, Abdi Manavi und Dale Fox, kuratierten das Hotel individuell, von der Einrichtung bis hin zur Playlist. Diese umfasst vorwiegend Musik von Serge Gainsbourg und Jane Birkin, Brigitte Bardot und dem zeitgemäßen Elektropop-Duo Air und sorgt für lässige Sommervibes.

Pool-Area im Dive Palms Springs

Foto: Dive Palms Springs

Auch die Innenarchitektin Vanessa Schreiber ließ sich bei der Einrichtung vom Europa des 20. Jahrhunderts inspirieren und verknüpft das zeitgemäße Design augenzwinkernd mit witzigen historischen Akzenten: So nächtigt mancher Gast in einem Pariser Aufzug im Stil der Belle Epoque, der zu einem Queensize Bett umgebaut wurde. Entspannung findet man im restaurierten Maurice-Libbot-Swimmingpool, in Gärten mit Obstbäumen oder am Meditationsteich mit Koi-Karpfen. Wer mag, kann die Stadt vom Hotel am zentral gelegenen Palm Canyon Drive aus mit dem Fahrrad erkunden, die das Hotel kostenlos zur Verfügung stellt.

Die beste Reisezeit für Palm Springs

Palm Springs ist ein Ort für Sonnenliebhaber, aber nicht jede Jahreszeit fühlt sich gleich gut an. Am angenehmsten zeigt sich die Wüstenstadt zwischen November und April. Dann liegen die Temperaturen meist zwischen 18 und 28 Grad, die Luft ist klar, die Tage sonnig, und Wanderungen, Architektur-Touren oder Poolnachmittage werden zum Vergnügen. Nicht zufällig fallen viele der großen Events und Festivals in diese Monate.

Der Frühling bringt zusätzlich Farbe in die Wüste und mit Veranstaltungen wie etwa der »Modernism Week« oder dem »Coachella Festival« internationales Flair ins Coachella Valley. Sommermonate von Juni bis September sind dagegen nur etwas für Hitzeresistente. Temperaturen über 40 Grad sind keine Seltenheit, das Leben verlagert sich in klimatisierte Räume und an Hotelpools. Wer Ruhe sucht und mit der Hitze umgehen kann, profitiert allerdings von deutlich günstigeren Preisen.

Der Herbst gilt als Geheimtipp: Die große Hitze lässt nach, die Stadt erwacht langsam wieder zum Leben, und Palm Springs fühlt sich entspannter an als zur Hochsaison. Ideal für alle, die Sonne, Stil und Gelassenheit verbinden möchten.

Weitere Informationen über die Sehenswürdigkeiten in Palm Springs gibt es auf der Website von Visit Palm Springs.