Utah hält für Besucher fünf Nationalparks bereit. Wem es dort zu trubelig ist, findet Alternativen in Utah. Wir stellen einige Ruheoasen vor.

Flaming Gorge: Reservoir zwischen Bergen und Dinosauriern

Die Verästelungen des Green River graben sich tief in die raue Landschaft im Nordosten Utahs. Hier fängt das Wasser in den Seen und Flüssen das Licht der aufgehenden Sonne auf und erfüllt die Landschaft mit Leben. Die Flaming Gorge National Recreation Area ist vielleicht das spektakulärste Reservoir des amerikanischen Westens. Vom Aussichtspunkt Red Canyon Overlook aus wird Besuchern das Ausmaß des Erholungsgebietes vor Augen geführt. Wer die weitere Umgebung erkunden möchte, sollte auch motorisiert abseits der Hauptroute reisen. Die Panoramastraßen Sheep Creek und Spirit Lake führen – vorbei an Gesteinen – zu den Uinta Mountains, einer Gebirgskette die auch Utahs höchsten Berg, den Kings Peak, beheimatet. Im nahegelegenen Dinosaur Nationalmonument kommen auch Freunde der Paläontologie auf ihre Kosten.

Dead Horse Point: State Park mit Geschichte

Nur rund 40 Minuten vom Mountainbiker-Mekka Moab entfernt liegt der Dead Horse Point State Park. Der Park umfasst ein rund 22 Quadratkilometer großes Plateau, das unmittelbar an den Canyonlands National Park anschließt. Es bietet Ausblicke auf die Canyon-Landschaft und den Colorado River. Den Namen hat der State Park seiner Geschichte zu verdanken: Cowboys und Kriminelle hielten ihre Pferde im 19. Jahrhundert auf dem Hochplateau versteckt, da die abfallenden Canyon-Wände ein Weglaufen der Paarhufer verhinderten. Wurden Verbrecher gefasst oder die Tiere aus anderen Gründen zurückgelassen, bedeutete das aufgrund der Trockenheit des Gebietes meist den Tod für die Pferde. Heute ist der State Park vor allem für seine Aussichtspunkte bekannt. Besucher sollten auf keinen Fall ihre Kamera vergessen.

Bear Lake State Park: die Karibik der Rocky Mountains

Bekannt für sein türkisblaues Wasser und die feinen Sandstrände ist der Bear Lake, der namensgebende See des State Parks. Er zieht Einheimische und Touristen gleichermaßen an. Der See liegt im Norden Utahs und wird von der Grenze zwischen Utah und Idaho getrennt. Dabei bietet der über 280 Quadratmeter große See Platz für Wassersportarten wie Segeln, Wakeboarding und Jetskiing. Aber auch Wasserski-, Kajak- und Kanufahren sind hier möglich. Wer lieber am Ufer bleibt, findet am Bear Lake Platz zum Angeln und Campen. Im Winter kann man hier Schneemobilfahren, Eisfischen und sogar Skifahren.

Cedar Breaks National Monument: die Sterne sehen

Nur wenige Parks werden nachts von so wenigen unnatürlichen Lichtquellen beeinflusst, dass sie das Prädikat „Dark Sky Park” erhalten. Die Auszeichnung stellt sicher, dass Sterne und die Milchstraße so hell wie möglich am Himmel zu sehen sind. Das Cedar Breaks National Monument ist einer dieser Dark Sky Parks. Fernab von Straßenbeleuchtung und Leuchtreklame ist der Park ein Muss für alle, die die Sterne sehr gut sehen wollen. Doch auch bei Tag beeindruckt das Nationalmonument mit seinen leuchtenden roten-orangen Sandsteinformationen. Vor allem Besucher, die zu Fuß unterwegs sind, kommen auf den Wanderwegen und auch abseits ausgetretener Pfade auf ihre Kosten.

Weitere Informationen über Utah gibt es hier.

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