Kräftig in die Pedale treten, sich den frischen Wind um die Nase wehen lassen und dabei die vorbeiziehende Landschaft genießen – viele Urlauber reizt es, ein Land mit dem Rad zu erkunden. Südafrika eignet sich aufgrund des angenehmen Klimas fast ganzjährig für Radtouren von den Winelands in der Kapregion bis zu den Nationalparks im Norden.

Radfahren in Südafrika? Aber ja doch! Denn dass Südafrika eine Radfahr-Nation ist, zeigt schon die Capetown Cycle Tour (ehemals Cape Argus Cycle Tour), eines der größten jährlich stattfindenden Radrennen. Aufgrund seiner anspruchsvollen und abwechslungsreichen Strecke gilt das Rennen als Anziehungspunkt für Radprofis und Hobbyfahrer weltweit. Über 109 Kilometer kämpfen sich die Athleten bergauf und bergab entlang der eindrucksvollen Kap-Halbinsel durch das Constantia Valley bis zur False Bay und am Atlantischen Ozean zurück nach Kapstadt. 2018 findet das Rennen am 3 bis 12. März statt. Die Startgebühr kostet für internationale Teilnehmer 53 Euro.

Abgesehen von Radrennen eignet sich die Kap-Halbinsel auch für tolle Tagestouren. Bei der 75 Kilometer langen Mini-Peninsula-Tour sind die Gäste auf Mountainbikes unterwegs und erkunden den Tafelberg und den Tokai Forest.

Radfahren in Südafrika: Rund um den Tafelberg

SAPhotog/Shutterstock.com

Für ihre Anstrengungen werden die Radfahrer mit einem Blick über die False Bay bis zum Cape Point belohnt. Die Tagestour setzt aufgrund der steinigen und teils ansteigenden Wege eine solide Grundfitness voraus. Im Preis von 104 Euro pro Person sind Reiseführer, Fahrrad und Helm sowie Getränke inbegriffen.

Durch die Weinanbaugebiete Südafrikas

Auch die Winelands sind ideal zum Radfahren. Der Veranstalter Bikes’n Wines bietet geführte Halbtages-, Ganztages-, oder auch mehrtägige Touren für alle Alters- und Fitnessstufen an. Auf dem Programm stehen unter anderem die berühmten Weinanbaugebiete Wellington, Stellenbosch und Franschhoek. Besonderen Wert wird auf umweltfreundlichen Tourismus gelegt. Dementsprechend werden für Transporte der Räder ausschließlich öffentliche Verkehrsmittel genutzt. Zusätzlich spendet Bikes’n Wines einen Baum für jeden zehnten Teilnehmer. Neben malerischen Landschaften entlang der Weinberge erfahren die Besucher viel über die Geschichte der Region und können ausgewählte Weine bei Verköstigungen in den Weingütern probieren. Eine dreistündige Tour durch Franschhoek kostet 48 Euro pro Person und beinhaltet neben Leihgebühren für Rad und Helm Weinverkostungen, Wasser und einen kleinen Imbiss.

In der Provinz KwaZulu-Natal nahe Port Edward können Radfahrer zwischen vier Radtouren mit verschiedenen Schwierig­keits­graden und Distanzen wählen. Alle Touren liegen am Indischen Ozean und bieten spektakuläre Ausblicke. Die längeren Trails führen zusätzlich durch das Beaver Creek Coffee Estate, wo bei einem kurzen Stopp Kaffee der eigenen Plantagen getestet werden kann. Ein weiterer Stopp ist das Crags View Wild Care Centre, die einzige Wildtieraufzuchtstation in KwaZulu-Natal. Für Gäste, die keine eigenen Räder mitgebracht haben, können Leihräder von Clearwatertrails organisiert werden. Für die Nutzung der Radstrecken ist eine tägliche Gebühr von 3 Euro zu entrichten.

Geführte Radtouren durch den Krüger Nationalpark

Einmal eine Giraffe aus nächster Nähe sehen – im Krüger Nationalpark wird dieser Traum Wirklichkeit. Hier können Besucher geführte Radtouren durch den Park unternehmen. Erfahrene Ranger sorgen dabei für die nötige Sicherheit. Die 21,5 Kilometer lange Mountainbike-Tour wird am frühen Morgen angeboten. Sie dauert vier Stunden und kostet 40 Euro pro Person. Nachmittags wird eine verkürzte dreistündige Tour für 22 Euro angeboten. Die Route verläuft entlang des Olifant River. Bei einem Picknick am Fluss können sich die Gäste stärken und dabei den Flusspferden beim Baden zusehen. (unter: Kruger National Park, Travel, Activities )

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