Wer Wasser, Weite und außergewöhnliche Naturerlebnisse liebt, ist hier genau richtig: Unter hohem Himmel schimmert das tiefblaue Meer, der Blick schweift über endlose Küstenstreifen bis zum Horizont und mit etwas Glück gleiten Paddler umringt von Robben oder Delfinen durch malerische Buchten oder entlang einsamer Strände. Spätestens beim gemütlichen Ausklang des Tages mit traditionellem Hummerfestessen, Austern oder frischem Fisch in einem gemütlichen Fischerdorf glaubt man, auf Prince Edward Island mit seiner malerischen Landschaft und den freundlichen Bewohnern in einer anderen Welt gelandet zu sein. Text: Kirsten Bungart

Auf spektakulären Seekajak-Touren rund um Prince Edward Island nähern sich Besucher der beschaulichen grünen Insel und ihrem besonderen Charme auf eine ganz außergewöhnliche Art und Weise. Egal ob Anfänger oder Profi, zum Tagesausflug oder Wochentrip, professionell geführt oder auf eigene Faust: Entlang der 800 Kilometer langen buchtenreichen Küste der rund 240 Kilometer langen und maximal 60 Kilometer breiten Provinz findet sich mühelos die perfekte Route, die das Herz jedes Abenteurers höher schlagen oder den Puls gestresster Stadtmenschen zur Ruhe kommen lässt.

Mit dem Boot von Gasthaus zu Gasthaus ziehen, an einsamen Stränden rasten, die berühmten roten Felsklippen und schwer zugänglichen Sanddünen vom Wasser aus erleben, Weißkopfseeadler und Kormorane beobachten oder im glasklaren Wasser Seehunde und Schweinswale bestaunen –  einmalige und unvergessliche Naturerlebnisse sind in jedem Fall garantiert.

Die Confederation Bridge vrbindet Prince Edward Island mit dem kanadischen Festland

Natalia Bratslavsky/ Shutterstock.com

»The Island«, wie die Einheimischen ihre Insel liebevoll nennen, profitiert vom milden maritimen Klima. Das verdankt sie der Lage am Südrand des Sankt-Lorenz-Golfes. Im Sommer kann sich die Wassertemperatur schnell auf 20 Grad erwärmen. Die Monate Juni bis September sind deshalb optimal für Kajaktouren in der Küstenregion.

The Confederation Bridge

Ein Erlebnis der besonderen Art ist der Kajaktrip entlang der 13 Kilometer langen Confederation Bridge, die Prince Edward Island mit dem Festland verbindet. Den richtigen Zeitpunkt im Gezeitenwechsel abzupassen nimmt dabei oft mehr Zeit in Anspruch als die Überfahrt selbst, für die rund drei Stunden eingeplant werden müssen. Los geht es in Cape Jourimain in New Brunswick, Ziel ist Borden-Carleton.

The North Shore

Wer entlang der zentralen Nordküste paddelt, dem zeigt die Insel ihr typisches Gesicht. Die Küstenlinie ist geprägt von Dünen und Sandsteinklippen, endlose Strände laden zum Verweilen ein. Vom Kajak aus genießen Paddler einen weiten Blick über Süßwasserfeuchtgebiete, grüne Wälder und vorgelagerte Inseln. Die höchste Klippe auf Prince Edward Island findet sich am Cape Tryon. Paddler können dort zur richtigen Zeit auch ein einzigartiges Naturschauspiel bestaunen. Tausende Seevögel nisten in den erodierten Sandsteinfelsen.

Cape Tyron auf Prince Edward Island aus der Vogelperspektive

windcoast/ Shutterstock.com

London Bay und Cavendish Dunes

Parallel zur Nordküste entlang des Nationalparks führt die Route an einzigartigen Dünenformationen vorbei. Bei Sturm können sich die Dünen innerhalb kürzester Zeit verändern, manche über Nacht sogar ganz verschwinden. Am Ufer locken die schönsten Sandstrände der Region. Möglichkeiten zur Rast oder zur Übernachtung bietet auch der Campingplatz am öffentlichen Strand des Nationalparks.

North Rustico Harbor

Der Hafen ist der optimale Ausgangspunkt für eine Tour durch die malerische Rustico Bucht oder entlang der Nordküste. Die Bucht liegt zwar geschützt im Schatten der zum Prince Edward Island National Park gehörenden Robinson Insel, trotzdem können starke Winde sowohl im Hafen als auch in der Bucht das Paddeln erschweren.

Covehead Bay Sands und Brackley Bay

Die Brackley-Bucht bietet perfekte Bedingungen zum Kajak fahren. Während der Ebbe ist das Wasser zwar extrem flach, doch die zahlreichen Wasser führenden Kanäle sind erstaunlich tief und ermöglichen das Paddeln zwischen den Sandflächen.

Leuchtturm im Sonnenuntergang auf Prince Edward Island

Elena Elisseeva/ Shutterstock.com

Hog Island und Malpeque Sand Hills

Dieser Teil der Malpeque Bay, Heimat der weltberühmten Malpeque Austern, ist maßgeschneidert für Küstenkajaks. Einige lange Streckenabschnitte erfordern eine gute Kondition, zudem muss mit starken Winden gerechnet werden. Besonders sehenswert sind die Dünen, die an diesem Küstenabschnitt bis zu 50 Meter hoch werden. Der Zugang vom Wasser ermöglicht auch die Begegnung mit zahlreichen Küstenvögeln. Sie finden in den mit Gras bewachsenen Hügelketten der Sand Hills optimale Lebensbedingungen.

Mehr Informationen über das Urlaubsland Kanada gibt es auf dieser Website.

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