Auckland ist eine der lebenswertesten Städte der Welt. Wir verraten, was man in Neuseelands Metropole unbedingt unternehmen sollte.

Freitag: Shopping und Ausgehen

Stilvoll geht es mit neuen Fliegern von Air New Zealand über Los Angeles oder mit dem Airbus A380 von Singapore Airlines über Singapur nach Auckland. Der bequemste Weg in die Stadt ist das Taxi (www.corporatecabs.co.nz), während der Airbus Express mit rund einer Stunde Fahrzeit länger fährt, aber auch günstiger ist (www.airbus.co.nz). Idealer Ausgangspunkt für die Erkundungstour ist das Sky City Grand Hotel – spektakuläre Ausblicke auf den Hafen von Auckland inklusive (www.skycityauckland.co.nz). Echte Designfans hingegen zieht es währenddessen in das Hotel de Brett, ein aufwändig umgestaltetes Hotel von 1841 mitten im Zentrum (www.hoteldebrett.com). Das Mollies Boutique Hotel ist die familiärere Alternative und liegt im angesagten Viertel Ponsonby (www.mollies.co.nz).

Nach dem Check-in im Hotel geht es zu einer der zahlreichen Filialen von Coffee Supreme (www.coffeesupreme.com). Eine Kiwi-Kaffeespezialität wie der Boxer Blend Espresso ist das beste Mittel gegen einen möglichen Jetlag. Einen ersten Eindruck der Schönheit der Stadt bekommt man auf dem Sky Tower, dem höchsten Gebäude der südlichen Hemisphäre. Für den nötigen Adrenalinschub sorgt der Sprung vom Turm mit 192 Metern freiem Fall – den auch schon Beyoncé gewagt hat (www.skyjump.co.nz).

Skytower in Auckland

kyrien/Shutterstock.com

Einmal in Downtown locken international bekannte, aber auch neuseeländische Marken zum Shopping auf Aucklands Prachtstraße, der Queen Street. Architekturinteressierte treffen hier auf moderne Hochhäuser und historische Bauten. Den Abschluss bildet am östlichen Ende ein ehemaliges Postgebäude, heute als Britomart Train Station das Tor zum gleichnamigen, neu gestalteten Quartier (www.britomart.org). Hier treffen sich Kiwis und Besucher gleichermaßen in den Bars, Restaurants, Galerien und Boutiquen. Gemäß dem Motto „Direkt aus dem Garten“ lädt die junge Crew des Ortolana zum leichten Lunch (www.hipgroup.co.nz).

Gut gestärkt führt der Weg nach Ponsonby, rund zwei Kilometer von Aucklands CBD (Central Business District) entfernt. Das Viertel ist geprägt durch elegante Häuser an schmalen, charmanten Straßen wie der Ponsonby Road. Hier reihen sich kleine Boutiquen, Ateliers und lebhafte Cafés wie Perlen aneinander. Auf die sprichwörtliche Kiwi-Freundlichkeit trifft man beim Schlendern durch den lichtdurchfluteten Store der neuseeländischen Designerin Karen Walker (www.karenwalker.com) oder im „Schuhhimmel“ von Mei Mei (www.meimei.co.nz). Einen Stopp ist auf jeden Fall die „Little Bird Unbakery“ in der Summer Street wert – der Biocheesecake ist einer der besten der Stadt (www.littlebirdorganics.co.nz).

Der frühe Abend eignet sich für einen Bummel entlang der Promenade am Yachthafen der Stadt. Hier sind sogar der britische Thronfolger Prinz William und seine Gattin Catherine auf ihrer Neuseelandreise an Bord einer America´s Cup Yacht gegangen. Der neu strukturierte Distrikt Viaduct Harbour zählt mit mehr als 30 Bars und Restaurants zu einer der beliebtesten Ausgehmeilen der Auckländer (www.viaduct.co.nz). Schließlich lieben sie die direkte Nähe zum Wasser. Typische Kiwi-Köstlichkeiten aus der offenen Showküche serviert die aufmerksame Crew im The Foodstore (www.thefoodstore.tv), den besten „Fang des Tages“ bereitet Aucklands renommierteste Gastronomin, Judith Tabron, im modern gestalteten Soul zu (www.soulbar.co.nz). Die ausgelassene Stimmung im Fox´s Ale House ist genau richtig für ein Glas Sauvignon Blanc oder ein lokal gebrautes Bier zum Abschluss (www.thefox.co.nz).

Samstag: Ab nach Waiheke Island

Ein ausgiebiges Frühstück stärkt für den bevorstehenden Ausflug. Nahe des täglich geöffneten Fish Market im Wynyard-Viertel (www.afm.co.nz) starten am Pier an der Beaumont Street die Auckland Seaplanes (www.aucklandseaplanes.com). Chris, ein ausgewanderter Deutscher, steuert den kleinen 6-Sitzer sicher in das Hafenbecken und fliegt, mit kleinen Extrarunden, in rund 20 Minuten nach Waiheke Island. Die Landung am Oststrand verspricht wahres Robinson Crusoe Feeling: Hosen hochkrempeln und ab geht es ins Wasser Richtung Traumstrand.

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Einmal auf der Insel – man nennt sie auch die Hamptons oder das Sylt von Auckland – startet die Entdeckungstour. Einen im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubenden Rundumblick über das Eiland inklusive Aucklands markanter Skyline bietet sich beim EcoZip (www.ecozipadventures.co.nz). Kurze charmante Einweisung, einhaken am Zip-Kabel und los geht es über die Baumwipfel und Weinstöcke der Insel. Apropos Wein – für den ein oder anderen guten Tropfen oder perlenden Genuss lohnt ein Besuch auf dem feinen Boutique-Weingut Batch (www.batchwinery.com). Die bereits international bekannten Winzer von Cable Bay zeigen, dass Wein und Design hervorragend zusammenpassen können (www.cablebay.co.nz). Unaufgeregt und lässig geht es beim Mittagessen im The Oyster Inn an der Ostseite der Insel zu (www.theoysterinn.co.nz): Bei Andrew Glenn und Jonathan Rutherfurd Best erlebt man Kiwi Style par excellence. Kalorienverdauen ist danach angesagt! Zu Fuß geht es zum kleinen Fährhafen, das Schnellboot erreicht die Stadt in rund 40 Minuten.

Beliebter Ort für einen Aperitif ist die Dachterrasse des Tyler St. George (www.tylerstreetgarage.co.nz) oder die Fort Street Union Bar (www.fortstreetunion.co.nz). Hier kommt man schnell ins Gespräch mit den aufgeschlossenen Neuseeländern und lässt dabei den Blick über den Hafen Aucklands schweifen. Den Austernliebhaber zieht es abends in die Depot Eatery & Oyster Bar, sei es nun wegen des Kiwi-Stils oder des zuvorkommenden Services (www.eatatdepot.co.nz). Freunde von klarem Design und Gourmets werden im Clooney bei moderner Haute Cuisine auf jeden Fall verwöhnt werden (www.clooney.co.nz). Und was wäre ein Samstagabend ohne Musik? In einem ehemaligen Lagerhaus tanzt es sich unter der Regie von internationalen DJs im La Zeppa besonders gut (www.lazeppa.co.nz). Lokale Musikgrößen und neuseeländischer Pop lassen derweil im Golden Dawn die Nacht zum Tage werden (www.goldendawn.co.nz).

Sonntag: Erst ins Museum und dann ins Kanu

Ein perfekter Sonntag startet für viele Neuseeländer mit Eggs Benedict – eines der besten in Auckland steht beim Mozaik Café in der Parnell Road auf der Karte (www.mozaik.co.nz). Ganz in der Nähe spürt man den europäischen Einfluss im „Land der langen weißen Wolke“, wie die Maori ihr Land nennen. Auf dem nur am Wochenende stattfindenden La Cigale Farmers Market werden neben französischen Leckereien lokale Produkte von Wein über Gemüse bis hin zu kleinen Snacks an den Marktständen verkauft – perfekt für ein Picknick am Nachmittag (www.lacigale.co.nz). Der anschließende gemächliche Spaziergang durch das Parnell-Viertel ist völlig offline ohne Smartphone und Karten-App möglich. Schließlich sind die Kiwis äußerst hilfsbereit und freuen sich, Ortsfremden den Weg zu zeigen und dabei noch dem einen oder anderen Geheimtipp zu geben.

Lohnenswert ist ein sonntäglicher Besuch im Auckland Museum mit seinen alltäglichen Gebrauchsgegenständen und Kulturexponaten der einheimischen Maori (www.aucklandmuseum.com). Die bedeutendste Sammlung neuseeländischer Kunst beherbergt hingegen die Auckland Art Gallery im Albert Park (www.aucklandartgallery.govt.nz). Hierzu zählen unter anderem die Maori-Portraits des Malers Gottfried Lindauers.

Albert Park in Auckland

ChameleonsEye/Shutterstock.com

An einem perfekten Wochenende darf eine gehörige Portion Outdooraktivität natürlich nicht fehlen. Bei einer Kajaktour am Nachmittag in der Bay of Auckland (www.aucklandseakayaks.co.nz) sieht man die Kiwi-Metropole noch einmal von ihrer besten Seite – sauber, jung, abenteuerlich und … freundlich.

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