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Nanu, was schwimmt denn da? Beim Schnorcheln geht es um weit mehr als nur ein paar kleine Fische. Überall auf der Welt können abenteuerlustige Taucher faszinierende Unterwasserwelten entdecken. Ob beim Schwimmen mit Walhaien, einer kleinen Verschnaufpase am Schildkröten-Highway oder dem Erkunden eines alten Wracks: an diesen Orten zum Schnorcheln werden Erinnerungen geschaffen.

1. Silfra, Island

Ein echtes Naturwunder: In der Silfra-Spalte im Þingvellir-Nationalpark in Island lässt sich zwischen zwei Kontinentalplatten schnorcheln – Europa und Nordamerika rücken hier bis auf Armlänge zusammen. Das glasklare, eiskalte Wasser hat bis zu 120 Meter Sichtweite. Trockenanzug an, rein ins Abenteuer.

Hier verraten wir die besten heißen Quellen in Island!

Schnorcheln in der Silfra-Spalte in Island

Schnorcheln in der Silfra-Spalte in Island | Foto: Chunghoi Kim

 

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2. Palau, Mikronesien

Im Jellyfish Lake schweben Tausende nicht-giftiger Quallen durchs Wasser. Ein surrealer Ort, der wie aus einer anderen Welt wirkt. Das Gebiet liegt eingebettet in einer pazifischen Inselwelt mit über 200 weiteren Inseln und Höhlen – ein Unterwassertraum.

Unser Autor Geral Nowak war schon in Palau tauchen und hat uns diese wunderschöne Reportage mitgebracht.

Jellyfish Lake auf Palau

Jellyfish Lake auf Palau | Foto: Ethan Daniels/Shutterstock.com

3. Belize, Karibik

In Belize finden Schnorchler das zweitgrößtes Barriereriff der Welt und die Heimat des berühmten Blue Hole. Im Hol Chan Marine Reserve gibt’s zutrauliche Schildkröten, bunte Korallen und bei Shark Ray Alley schwimmen sogar Ammenhaie und Rochen mit.

Das Blue Hole in Belize, aus der Luft aufgenommen; ein riesiger Krater, der knapp unter der Meeresoberfläche der Karibik liegt und durch sein dunkles Blau gut sichtbar ist.

Das Blue Hole | Foto: stefanophotographer/Shutterstock.com

4. Raja Ampat, Indonesien

Ein echtes Biodiversitäts-Paradies. Zwischen mehr als 1.500 Kalksteininseln tummeln sich Epaulettenhaie, riesige Fischschwärme und Papuan-Gartenaale. Schnorcheln fühlt sich auf Raja Ampat in Indonesien wie ein Tauchgang im Dschungel an – nur eben unter Wasser.

Redakteurin Marie war für uns mit der Segelyacht Prana by Atzaró in der Inselwelt von Raja Ampat unterwegs – und auch schnorcheln!

Kalksteinfelsen in Raja Ampat von oben

Die Kalksteinfelsen von Raja Ampat | Foto: Marie Tysiak

5. Exumas, Bahamas

Karibik wie aus dem Bilderbuch: Weiße Strände, türkisblaues Wasser und das Andros-Riff. Rund um Dean’s Blue Hole, das dritttiefste der Welt, kann man am Rand in den Abgrund blicken – Gänsehaut garantiert. Wir haben die Exumas mit dem Segelboot umschippert – und reichlich Haie beim Schnorcheln erblickt!

Unterwasseraufnahme einer Frau beim Schnorcheln; schräg rechts hinter ihr zeichnen sich die Umrisse eines Mantarochens ab.

Foto: Jonas Gruhlke/Shutterstock.com

6. Mamanuca-Inseln, Fidschi

Fidschi nennt sich selbst »Hauptstadt der Weichkorallen«. Umgeben von flachen Lagunen und Riffen, treffen Schnorchler hier auf farbenfrohe Rifffische, Schildkröten und mit Glück auch Mantas oder Haie. Das Wasser? Tropisch warm. Die Stimmung? Paradiesisch. Lieben wir!

Glasklares Wasser an der Mamnuca-Insel auf Fidschu

Glasklares Wasser an der Mamnuca-Insel auf Fidschu | Foto: Don Mammoser/Shutterstock.com

7. Curaçao, Karibik

In der Nähe von Willemstad auf Curaçao liegt das berühmte »Tugboat«-Wrack nur fünf Meter unter der Oberfläche – perfekt für entspanntes Wrack-Schnorcheln. Die Unterwasserwelt ist bunt, ruhig und gut geschützt. Top-Tipp: die Playa Lagun mit Garantie für Schildkröten-Spotting.

Vogelperspektive auf das Wrack eines Schleppers, das nur knapp unter der klaren Wasseroberfläche liegt. Rechts daneben zwei Menschen beim Schnorcheln.

Foto: NaturePicsFilms/Shutterstock.com

8. Galápagos-Inseln, Ecuador

Seelöwen, Meeresleguane und bunte Tropenfische schnorcheln vor den Galápagos-Inseln Seite an Seite. Besonders rund um San Cristóbal gibt es viele Möglichkeiten, auch mit Bootsausflügen zu abgelegenen Spots. Wer mag, plant gleich eine ganze Schnorchelkreuzfahrt.

Vor einem riesigen Schwarm Mondfische bei den Galapagos-Inseln schwimmt ein einzelner Hammerhai.

Foto: AaronChenPS2/Shutterstock.com

9. Ningaloo Reef, Australien

Im Gegensatz zum berühmten Great Barrier Reef liegt das Ningaloo-Riff nur wenige Meter vom Strand entfernt. Zwischen April und Juli kommen Walhaie vorbei – die größten Fische der Welt. Von Juli bis Oktober tummeln sich zusätzlich Buckelwale.

Neben einem großen Walhai schwimmt eine Taucherin mit Schnorchelausrüstung.

Foto: Paul Flandinette/Shutterstock.com

10. Okinawa, Japan

Die Kerama-Inseln in Okinawa versprühen tropisches Flair in Japan. An den Aharen Beach gleiten regelmäßig grüne Meeresschildkröten vorbei. Besonders spannend: Das Schnorcheln mit wilden Delfinen bei Mikura-jima – nichts für Anfänger, aber ein wahres Erlebnis.

An einem tropischen Strand in Okinawa, Japan, ragen mehrere kleine Felsen aus dem Meer in einer Bucht.

Foto: dreamsky/Shutterstock.com

11. Dominica, Karibik

Dominica ist die Naturinsel überhaupt. Bei Champagne Reef brodelt es unter Wasser dank vulkanischer Quellen. Mit etwas Glück kreuzen hier sogar Pottwale auf – einer der wenigen Orte, wo das Schnorcheln mit diesen Giganten möglich ist.

Ein Buckelwal streckt seinen Kopf unter viel Gischt aus dem blauen Wasser des Ozeans.

Foto: EMS DOP/Shutterstock.com

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Häufige Fragen

Was braucht man zum Schnorcheln?

Maske, Schnorchel und Flossen reichen für den Start. Wichtig sind gute Passform der Maske, ein bequemer Schnorchel und Flossen, die festen Halt geben, ohne zu drücken.

Ist Schnorcheln für Anfänger geeignet?

Ja, Schnorcheln ist leicht zu lernen. In ruhigem, flachem Wasser starten, Ausrüstung in Ruhe testen und am besten nie allein ins Wasser gehen.

Wie gefährlich ist Schnorcheln?

Mit Blick auf Strömungen, Wellen und Boote ist Schnorcheln relativ sicher. Immer zu zweit ins Wasser, Bedingungen prüfen und bei Unsicherheit lieber verzichten.