Wie wäre es mal mit Wwoofing im Urlaub? Das Konzept ist denkbar einfach: Freiwillige packen auf Bio-Bauernhöfen mit an und erhalten im Gegenzug eine freie Unterkunft und gratis Verpflegung. Neugierig geworden? Wir verraten, worauf es beim Wwoffing ankommt.

Wwoofing steht für »World-Wide Opportunities on Organic Farms«. Das Netzwerk wurde vor fast 50 Jahren in Großbritannien gegründet und richtet sich bis heute vor allem an Backpacker und Reiseende, die möglichst unverfälscht Einblicke in den Alltag der Einheimischen bekommen wollen. Keine Frage, diese Art des Verreisens hat für einige Reisende, besonders für Jüngere, durchaus ihren Charme. Man lernt beim Wwoffing schließlich nicht nur Land und Leute kennen, sondern lebt auch im Einklang mit der Natur.

Jeder, der mit dem Gedanken spielt, im nächsten Urlaub zu wwoofen, sollte sich allerdings darüber im Klaren sein, dass die Arbeiten durchaus körperlich anstrengend sein können. Als Freiwilliger unterstützt du schließlich die Gastgeber bei allen Arbeiten, die auf einem Bauernhof anfallen. Bespiele gefällig? Kühe melken, Schweine füttern, Ausmisten der Ställe, Tomaten-Ernte. Nun müsst ihr aber keine Angst haben, dass ihr von morgens vier Uhr bis abends acht Uhr schuften müsst. Oft ist es so, dass ihr als Helfer meist »nur« einen halben Tag arbeitet. So habt ihr noch genug Zeit, Ausflüge und Unternehmungen zu machen.

 

Wwoofing ist in rund 100 Ländern möglich

Auf der Website des Netzwerks könnt ihr euch informieren, wo ihr überall wwoofen könnt. In rund 100 Ländern ist das mittlerweile möglich, darunter Traumreiseziele wie Australien, Neuseeland, Kanada oder Peru. In all diesen Ländern gibt es ökologische Landwirte, die Wwoofing anbieten. Wenn du dich für ein Land entschieden hast, meldest du dich anschließend bei der nationalen Wwoof-Organisation des Wunschreiselandes. Über deren Website erfährst du Details über die Höfe und Gastgeber. Häufig stellen sich diese in einem Kurzportrait vor.

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Bei der Auswahl solltest du aufmerksam lesen, wie du untergebracht sein wirst. Manchmal bekommst du ein eigenes Wohnhäuschen, manchmal ein Gästezimmer – und manchmal nur ein Platz auf dem Heuboden. Was aber so ziemlich allen Gastgebern gemein ist: Sie verlangen von dir keine landwirtschaftlichen Vorkenntnisse.

Nicht vergessen: Visum und Impfung

Hast du dich schließlich für einen Gastgeber entschieden und dieser hat einen Platz zur gewünschten Platz frei, dann steht dem Wwoofing-Abenteuer nicht mehr viel entgegen. Außer dem bürokratischen Kram.

Stichwort Arbeitsvisum. In einigen Ländern musst du dir eins besorgen. In Neuseeland zum Beispiel das sogenannte Working Holiday Visum. Außerdem solltet ihr euch tunlich darüber informieren, ob eine Impfung notwendig ist. Diese Informationen liefert euch die Website des Auswärtigen Amtes.

Last but not least solltet ihr euch rechtzeitig um ein paar Kenntnisse in der Landessprache bemühen. Schließlich möchtet ihr euch ja so gut wie möglich mit den Einheimischen unterhalten, um möglichst viel über Sitten und Gebräuche eures Gastlandes zu erfahren. Denn wwoofing ist eine tolle und einzigartige Gelegenheit, im Urlaub auf spannende Weise ganz neue Eindrücke zu bekommen.

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Mehr Infos gibt es hier.

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